Flight of the Gibbon

22 02 2011

Frühzeitig am Morgen (6.00 Uhr) begann dieser Tag, der einer der besten werden sollte, nein eigentlich der beste, den wir bisher erlebten.

Ein Kleinbus brachte uns mitten in den tiefsten Dschungel wo unser Abenteuer “Flight of the Gibbon” begann. Was uns dort erwartete, wusste keiner von uns beiden so genau.
Hoch in den Bäumen (10, 20, 30, 40 m …) waren mehr als 5 km lange Stahlseile durch den Dschungel gespannt, an denen man an einer Art Klettergeschirr inkl. Seilrolle hängend, von Baumplattform zu Baumplattform düste.

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Gemeinsam mit vier anderen Unwissenden (Jonathan und Maya aus Israel, Bruce aus Colorado/USA und Michael – welch witziger Zufall –  aus Bad Ischl sowie begleitet von den beiden Guides Jo und Sorn, machten wir die Baumkronen unsicher. So sausten wir ca. 3 Stunden durch den Dschungel und passierten ca. 40 Plattformen, 3 Hängebrücken, 2 Abseilstationen, uvm).

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Als Krönung des Tages sahen wir sogar einen Gibbon-Affen mit seinem Baby, die sehr selten zu beobachten sind.

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Und wer Claudia kennt, kann es kaum glauben, dass sie daran Spaß gehabt hat, aber Frauen sind ja bekanntlich immer für eine Überraschung gut :-)

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Unser Fazit: Aus einem ungeplanten Vorhaben können tolle, spannende und vor allem unvergessliche Erlebnisse entstehen :-)

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Chiang Mai

21 02 2011

Am 19.2. erreichten wir, nach einer umfangreichen Tour (~3000 km) Chiang Mai, die “Hauptstadt” des Nordens.

Chiang Mai, eine Stadt mit ca. 400 000 Einwohnern, ist eine sehr lebendige Stadt: mehr als 70 Tempel, heiß (36 °C), viel Verkehr, viele Märkte (Night Bazar, Sunday Bazar, Obst- und Gemüsemärkte,…), Shoppingcenter, dem Himmel sei Dank ab und an eine Starbucks-Filiale (wir kennen sie alle … @Lisi und Sabi: Wie viele Short Café Latte oder Tall Iced Cafe Latte werden es am Tag wohl sein?), zur Freude von Claudia mit Laundries (Wäscheservice) an allen Ecken und Enden, einer Altstadt mit vielen Bars und Lokalen für gemütliche Abende mit Essen und Trinken und zahllosen Taxibussen (rote Pick-Ups mit einer überdachten Ladefläche und gepolsterten Sitzbänken).
Das System der Taxibusse ist sehr einfach aber effektiv: man stellt sich an den Straßenrand, winkt mit der Hand und nennt dem Fahrer das Wunschziel (wenn er es versteht), bekommt ein Ja wenn er in diese Richtung fährt, verhandelt über den Preis (wer wird diesen Part wohl übernehmen??) und springt auf die Ladefläche. Klingt aufwendig, ist es aber nicht, im Gegenteil, es ist sehr praktisch.

Wir verbrachten die Tage in Chiang Mai ohne geplantem Programm – einfach nur in den Tag hineinleben war das Motto (ja ihr habt richtig gelesen! Und wer’s nicht glauben will, der ist gerne eingeladen uns zu besuchen um sich selbst davon überzeugen – über Besuch würden wir sehr freuen :-))

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Thailands beeindruckender Norden

21 02 2011

Der Norden Thailands zeigte sich uns von seiner besten Seite:
Überall trafen wir überaus freundliche Menschen und die Landschaft beeindruckte uns durch ihre Vielfältigkeit sehr (üppiger Dschungel, unendlich viele Reisfelder, atemberaubende Ausblicke von den Bergen, seltene Pflanzen, für uns unzählige exotische Früchte und spannende Bergstraßen mit sehr vielen Serpentinen). Ein neue Erfahrung waren für uns auch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag (ca. 30 °C) und Nacht (ca. 5 °C).

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Unsere Tour führte uns von Thaton weiter über Pai nach Mae Hong Son, direkt an die Grenze von Myanmar. Unterwegs besuchten wir die heißen Quellen und deren Geysire von Pong Duet und die Tropfsteinhöhlen in Tam Lot, die wir regelrecht wie Pioniere mit einem Bambusfloß und einer Petroleumlampe erkundeten.

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Von Mae Hong Son aus, wo wir zwei Nächte verbrachten, starteten wir einen Trip  mit einem Longtail-Boot durch den Dschungel bis zum Dorf der Paduang, besser bekannt unter dem Namen “Langhals-Karen”, einem Bergvolk, dessen Frauen sich reichlich mit goldfarbenen Ringen am Hals und an den Gelenken schmücken. Auf der Fahrt dorthin überquerten wir auch die Grenze zu Myanmar und betraten somit das fünfte Land unserer Reise (Deutschland, Großbritannien, Thailand, Laos und Myanmar).

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Nach all diesen täglichen "Anstrengungen” hatten wir immer das Glück, dass fast jede Hotel- oder Bungalowanlage über einen netten Pool verfügte, an der wir die Tage gemütlich ausklingen lassen konnten um uns ein bisschen zu erholen. Natürlich durfte auch so manche(s) kühle Blonde am Abend nicht fehlen :-)

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Ein besonders tolles Erlebnis war das Elefantenreiten durch den Dschungel. Zu Beginn anständig, wie es sich für brave Touristen gehört, im Korb auf dem Rücken des Elefanten sitzend und nach einiger Zeit selbst das Kommando übernehmend, auf dem Kopf des grauen Riesen mit den Füssen hinter den Ohren. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?!

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Kleine Wissenskunde:
– Täglich um 8.00 Uhr und um 18.00 Uhr ertönt auf allen Radio- und Fernsehsendern die Nationalhymne des Landes, wo alle Bürger aufstehen und mitsingen müssen (Ausnahmen laut unserem Reiseguide sind Autofahrer und Personen, die dies nicht hören können, weil sie z.B. in der Fabrik arbeiten oder gerade kein Radio oder Fernseher in Reichweite haben).
– 95% der Bevölkerung sind Buddhisten und die Religion nimmt einen großen Stellenwert im täglichen Leben ein.
– Um 20.00 Uhr gibt es einen täglichen Fernsehbericht (läuft auch auf fast allen Sendern) über die Arbeit der Königsfamilie des abgelaufenen Tages.
– Ein Großteils des Lebens so scheint es, findet an und auf der Straße statt: Märkte, Essen, Gespräche, Geschäfte,…
– Tischkultur: Löffel in der rechten und Gabel in der linken Hand, wobei diese nur dazu dient die Speisen auf den Löffel zu befördern, welcher dann zum Mund geführt wird.
– das Wichtigste zum Schluss: Vier Dinge, die jeder Thai “zum Leben braucht”:
     – ein Handy
     – einen Fernseher und
     – ein Moped oder wenn er schon ein ganz Großer ist einen Pick-Up



Fortsetzung der Tour Richtung Norden

15 02 2011

Unsere Tour der letzten 3 Tage:

– Lopburi, Pitsanulok, Sukhotai

Lopburi ist bekannt als die Stadt der Affen. Im Zentrum, rund um die Tempelruinen, leben ca. 400 freilaufende Affen, die auf Strommasten und –leitungen genauso herumturnen wie auf Häusern, Tempelruinen oder Besuchern (die sich hochkonzentriert dem Vortrag des Reiseguides widmen und sich dabei ihre Taschentücher aus der Hand klauen lassen).

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Pitsanulok und Sukhotai sind bekannt für ihre Tempelanlagen und –ruinen. In Pitsanulok hatten wir Glück, denn an diesem Tag fand ein Fest zu Ehren Buddahs statt und rund um den Tempel ein Jahrmarkt. An vielen Ständen fanden wir leckere Spezialitäten des Landes wie z.B. frittierte Larven, Heuschrecken, Käfer und gegrillte Kröten … dieses vorzügliche Angebot haben wir leider auslassen müssen, da wir ja gerade vom Mittagessen kamen und gut satt und voll waren ;-)

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– Lampang, Chiang Rai

Mit Ankunft in Chiang Rai haben wir den Norden Thailands erreicht, der zum einen landschaftlich beeindruckend ist, als auch von der Freundlichkeit der Menschen geprägt. Hier fanden wir das Highlight hinsichtlich Tempelanlagen – nämlich einen Tempel ganz in weiß mit unzähligen Mosaikteilchen  aus Spiegelglas.

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– “Goldenes Dreieck” (Länderdreieck Thailand, Laos und Myanmar), Mae Sai, Thaton

Im “Goldenen Dreieck” treffen die drei Länder Thailand, Laos und Myanmar zusammen. Mit einem kleinen Boot unternahmen wir eine Tour am Mekong und legten an der gegenüberliegenden Seite des Flusses in Laos an. Nach einer kleinen Besichtigung der verschiedenen Marktstände steuerten wir gezielt zu den Postkarten, die wir natürlich  mit einer wunderschönen Briefmarke versehen, abstempeln ließen und versendeten um jemanden eine kleine Freude zu bereiten (fühlt sich jemand angesprochen?).

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Weiters findet man im Norden Thailands verschiedene Bergvölker, wie z.B. den Bergstamm der Akha oder Yao, die ihre Traditionen über viele Jahre beibehalten haben. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt wohnen sie in sehr einfachen Verhältnissen und leben von der Landwirtschaft.

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Kleine Wissenskunde: In Thailand schreiben wir das Jahr 2554. Kein Scherz! Die Zeitrechnung der Thai beginnt 543 Jahre früher als unsere, denn sie beginnt mit dem Tod von Siddhartha, dem Gründer des Buddhismus. Nur bei Verträgen mit Europäern wird das Jahr 2011 geschrieben.



Ayutthaya

12 02 2011

Heute besichtigten wir Ayutthaya – die Stadt der Könige, die über 400 Jahre glanzvolle Hauptstadt von Siam war und viele eindrucksvolle Tempelanlagen besitzt, u.a. einem goldenen, kolossalen Buddha, dem größten "sitzenden Buddha" Thailands.

Den gemütlichen Abend verbrachten wir, u.a. unterstützt von ein paar genussvollen Thai-Bieren, bei herrlich angenehmen 25 °C auf der Terrasse unseres Hotels mit wunderschönem Blick auf das nächtliche Treiben am Krungsri River.
Das hatten wir uns auch redlich verdient! Die Temperaturen untertags sind halt doch noch etwas ungewohnt wenn man aus der Kälte kommt ;-) und lassen sich am besten mit Pool, Bier oder Cocktails (@Lisi, Martina, Sabi und Nici: ratet mal: was trinkt Claudia wohl ?) aushalten.



Start unserer 10tägigen Rundreise in den Norden Thailands

11 02 2011

Unsere Tour begann mit der Abholung vom Hotel in Bangkok durch unseren Reiseguide Gai am Freitag Morgen zu fast schon nachtschlafener Zeit um 7.30 Uhr. Unser Fortbewegungsmittel für die nächsten 10 Tage war ein sehr geräumiger japanischer Mittelklassewagen (@Axi: leider kein Mazda) mit einer unheimlich gut funktionierenden Klimaanlage, die Gai mit Liebe auf die höchste Stufe stellte – eine oder einer war darüber ganz begeistert (Interpretationen erlaubt).

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Unser erster Tag führte uns von Bangkok zum Khao Yai Nationalpark mit:
– dem berühmten Wasserfall aus dem Film “The Beach” mit Leonardo DiCaprio)
– Wanderung mit einem Ranger durch den Dschungel 
– Fledermaushöhlenbesichtigung (ein unglaublich beeindruckendes Schauspiel vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne: Millionen und Abermillionen an Fledermäusen starteten bei Abenddämmerung aus ihrer Höhle in die Freiheit und bildeten eine kilometerlange nahezu nicht endenwollende Schlange)
– Nachtsafari mittels Offroad-Pickup auf der Suche nach in freier Wildbahn lebenden Tieren des Dschungels

Wasserfall von The Beach

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Der Tag auf den wir so lange gewartet hatten

9 02 2011

Endlich ging es los – der Tag auf den wir so lange gewartet und auf den wir uns so intensiv vorbereitet hatten, war schließlich doch gekommen. Das Abenteuer um die Welt konnte beginnen. Der Rucksack wurde fertig gepackt und nach einem letzten Blick zurück begann unser Abenteuer mit der ersten Station in der Metropole Eferding, dem Nabel der Welt und Ausgangspunkt für (hoffentlich) 129 Tage oder 19 Wochen oder 4,5 Monate oder mehr als 3000 Stunden rundum den ganzen Globus.

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Als Beweis, dass wir wirklich schon dringend urlaubsreif waren, hier gleich mal einen Eindruck für alle, die es nicht glauben wollen:

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Von München ging es mit der British Airways (als Teil des OneWorld-Round-the-world-Tickets) nach London Heathrow (Claudia hatte vom Piloten eine “Notlandung” für einen überlebensnotwendigen Zwischenstopp für eine Runde Starbucks Café Latte gefordert) und anschließend flogen wir 11h weiter nach Bangkok.
Wow, war dies ein Gefühl als wir bei 30 °C ins Taxi stiegen … die warmen Temperaturen waren schon was Feines  … ach ja bei Euch ist es ja auch fast so warm … T’schuldigung haben wir vergessen ;-)

Nach 25h Reisezeit bezogen wir unser erstes Hotelzimmer auf dieser Reise – bei der Anreise mit dem Taxi bewahrheitete sich, dass Taxifahrer in Bangkok zwar antworten mit “Yes, Yes, Yes” aber in Wahrheit keinerlei Plan haben, wo sie hin sollen – daher am besten immer selber einen Plan haben und diesen optimalerweise gleich ausgedruckt für den Taxifahrer bereithalten (kommt Euch ja sicher bekannt vor…). 



Bald gehts‘ los

7 02 2011

Coming soon – am 9. Februar 2011 gehts los…

Aber halt, hätte es hier nicht heißen sollen „Am 6. Februar geht’s los“?
Stimmt, aber manches Mal gibt es Dinge, die sich denn doch nicht an des Markus‘ gut augeklügelten Plan halten … hmm, es gibt halt Dinge, die kann selbst ich nicht planen … komisch. Genau rechtzeitig 3 Tage vor dem lange geplanten Abflug streckte mich (Markus) eine mords Grippe mit Bronchitis darnieder und es hieß Bett hüten, Tee trinken, Antibiotika schlucken und noch ein paar Medikamente mehr gegen Fieber und Bronchitis genießen. Der berufliche Stress fiel ab und der Körper meinte ‚Juchhu, das nütz‘ ich aus‘. Ein toller Start, aber der Vorfreude tat es keinen Abbruch. Im Gegenteil wie heißt es doch so schön „Vorfreude ist die schönste Freude“  und dieser durften wir somit noch 3 Tage länger frönen.
Und wie Claudia immer so schön sagt: Wer weiß wofür es gut ist … und so ist – nach dem Abklingen des ersten großen Grippeschubes – halt dieser Blog entstanden, mit dem Netbook im Bett und umringt von literweise Tee und köstlichen Tabletten.

So steht Euch der Blog nun bereit uns auf unserer Reise zu begleiten, die hoffentlich nun wirklich am 9. Februar im zweiten Anlauf starten kann.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis:
Wie ihr wisst haben wir uns lange gewehrt einen eigenen Blog zu erstellen, da dies ja mit viel Arbeit verbunden ist – und bei uns als Perfektionisten… Aber da ihr alle gemeint habt „es genügt doch wenn ihr ab und zu, so alle zwei Wochen mal, ein paar Fotos raufstellt“ … werden wir diesem Kompromissvorschlag folgen und immer wieder mal, aber nicht rund um die Uhr, von unseren Erlebnissen berichten.

In diesem Sinne:
„Die Welt ist ein Buch. Wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon.“
(Marcus Aurelius)

 
Weltkarte mit Reiseroute

Viel Spaß beim Schmökern in unserem Buch der Reisewelt wünschen Euch
C&M