Thailands beeindruckender Norden
21 02 2011Der Norden Thailands zeigte sich uns von seiner besten Seite:
Überall trafen wir überaus freundliche Menschen und die Landschaft beeindruckte uns durch ihre Vielfältigkeit sehr (üppiger Dschungel, unendlich viele Reisfelder, atemberaubende Ausblicke von den Bergen, seltene Pflanzen, für uns unzählige exotische Früchte und spannende Bergstraßen mit sehr vielen Serpentinen). Ein neue Erfahrung waren für uns auch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag (ca. 30 °C) und Nacht (ca. 5 °C).
Unsere Tour führte uns von Thaton weiter über Pai nach Mae Hong Son, direkt an die Grenze von Myanmar. Unterwegs besuchten wir die heißen Quellen und deren Geysire von Pong Duet und die Tropfsteinhöhlen in Tam Lot, die wir regelrecht wie Pioniere mit einem Bambusfloß und einer Petroleumlampe erkundeten.
Von Mae Hong Son aus, wo wir zwei Nächte verbrachten, starteten wir einen Trip mit einem Longtail-Boot durch den Dschungel bis zum Dorf der Paduang, besser bekannt unter dem Namen “Langhals-Karen”, einem Bergvolk, dessen Frauen sich reichlich mit goldfarbenen Ringen am Hals und an den Gelenken schmücken. Auf der Fahrt dorthin überquerten wir auch die Grenze zu Myanmar und betraten somit das fünfte Land unserer Reise (Deutschland, Großbritannien, Thailand, Laos und Myanmar).
Nach all diesen täglichen "Anstrengungen” hatten wir immer das Glück, dass fast jede Hotel- oder Bungalowanlage über einen netten Pool verfügte, an der wir die Tage gemütlich ausklingen lassen konnten um uns ein bisschen zu erholen. Natürlich durfte auch so manche(s) kühle Blonde am Abend nicht fehlen :-)
Ein besonders tolles Erlebnis war das Elefantenreiten durch den Dschungel. Zu Beginn anständig, wie es sich für brave Touristen gehört, im Korb auf dem Rücken des Elefanten sitzend und nach einiger Zeit selbst das Kommando übernehmend, auf dem Kopf des grauen Riesen mit den Füssen hinter den Ohren. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?!
Kleine Wissenskunde:
– Täglich um 8.00 Uhr und um 18.00 Uhr ertönt auf allen Radio- und Fernsehsendern die Nationalhymne des Landes, wo alle Bürger aufstehen und mitsingen müssen (Ausnahmen laut unserem Reiseguide sind Autofahrer und Personen, die dies nicht hören können, weil sie z.B. in der Fabrik arbeiten oder gerade kein Radio oder Fernseher in Reichweite haben).
– 95% der Bevölkerung sind Buddhisten und die Religion nimmt einen großen Stellenwert im täglichen Leben ein.
– Um 20.00 Uhr gibt es einen täglichen Fernsehbericht (läuft auch auf fast allen Sendern) über die Arbeit der Königsfamilie des abgelaufenen Tages.
– Ein Großteils des Lebens so scheint es, findet an und auf der Straße statt: Märkte, Essen, Gespräche, Geschäfte,…
– Tischkultur: Löffel in der rechten und Gabel in der linken Hand, wobei diese nur dazu dient die Speisen auf den Löffel zu befördern, welcher dann zum Mund geführt wird.
– das Wichtigste zum Schluss: Vier Dinge, die jeder Thai “zum Leben braucht”:
– ein Handy
– einen Fernseher und
– ein Moped oder wenn er schon ein ganz Großer ist einen Pick-Up
Soooo schöne Fotos!!! Klingt ja voll toll alles!! Viel Spaß weiterhin – echt super Blog!!! Liebe Grüße aus dem kalten Linz!!