Milford Sound

28 03 2011

Von Queenstown fuhren wir in das ca. 2 Stunden entfernte Städtchen Te Anau, das liebevoll am gleichnamigen See lag und verbrachten dort unsere letzten beiden Nächte auf der Südinsel. Unsere finale Station in Neuseeland war ‘Milford Sound"’, eine Fjordlandschaft wie aus dem Bilderbuch.

Wir brachen früh am Morgen auf um pünktlich unsere gebuchte Bootstour (Milford Sound Nature Cruise) starten zu können. Zum ersten Mal auf unserer Reise hatten wir das Problem “Was ziehen wir bei Temperaturen von 2 °C wohl an?” Zum Glück hatten wir ja nicht so eine große Auswahl und entschieden uns einstimmig für folgende Variante: Fleeceweste + Softshelljacke.

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Auch wenn es ziemlich kalt an Deck war und der Wind uns um die Ohren blies, kamen wir voll auf unsere Kosten. Umgeben von gigantischen Fjorden, brausenden Wasserfällen, spielenden Seerobben, glasklarem Meer und wunderbarer Stille, genossen wir die Aussicht auf die den Fjord umgebenden Berge in vollen Zügen.

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Ein wenig durchfroren, aber glücklich dieses Naturschauspiel erlebt haben zu dürfen, mussten wir wohl oder übel zurück nach Te Anau um am nächsten Morgen weiter nach Queenstown zu fahren, wo wir am 29.3. unsere Weiterreise ins nächste Land antraten.

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Australien wir kommen!

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Westküste & Queenstown

26 03 2011

Um an unsere letzte Destination auf der Südinsel zu gelangen, fuhren wir Richtung Süden entlang der Westküste. Diese zählt zu den regenreichsten Regionen der Welt – es regnet hier an ca. 165 Tagen oder mehr im Jahr und wenn es hier regnet, dann aber so richtig (davon durften wir uns auch in Queenstown selber überzeugen).

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Die Einheimischen, die an der Westküste leben (nur ca. 1% aller Kiwis) – auch “Coaster” genannt – waren ein etwas eigentümliches Völkchen. Man könnte sie fast mit dem Landschaftsbild dieser Halbinsel vergleichen: etwas rauer, kantig und schroff.

Neben dem vielen Regen sind die nervigen kleinen Monster, genannt “Sandflies”, ein weiteres Merkmal der Westküste und eine unglaublich juckende Angelegenheit. Die kleinen Biester saugen wie unsere Gelsen das Blut aus jeder unbedeckten Stelle der Haut, die sie erreichen können. Die Bissstellen jucken aber leider noch mehrere Tage danach ohne Ende :-(

Unser Weg führte uns über Greymouth, Hokitika und Whataroa nach Franz Joseph (wo der Ort und sein Gletscher den Namen unseres berühmten Kaisers tragen) und dann weiter bis Wananka.

In Wananka schwangen wir uns dieses Mal in die Lüfte und unternahmen einen Tandemflug im Paragleiten. Wir starteten vom Mt. Aspiring und konnten einen schönen Blick auf den Lake Wanaka und die umliegenden Berge genießen.
Was wir Euch sehr ans Herz legen, falls jemand in nächster Zeit ebenfalls ans Paragleiten denkt: Bitte unbedingt gut passendes Schuhwerk tragen, sonst kann es passieren, dass man nur mit einem Schuh an den Füßen abhebt (Claudia kann Euch sicher gut beraten) :-)

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Queenstown, eine kleine gemütliche Stadt, erinnerte uns ein bisschen an einen regen Skiort in Österreich. Sportfachgeschäfte, Restaurants, Lokale, Souvenirshops und exklusive Boutiquen gab es dort zu genüge. Die Fußgängerzonen, die  kleinen Gassen und die Hafenpromenade luden zum Bummeln und gemütlichen Verweilen in so manchem Café ein und am Abend besuchten wir, fast schon traditionell, ein irisches Pub.
Wir hatten das Glück ein Rugbyspiel zweier lokaler Mannschaften aus nächster Nähe zu sehen. Und wenn man von Rugby nicht allzu viel versteht so wie wir, dann lässt dies viel Raum für Interpretationen :-) Aber wie so oft fand sich ein freundlicher Kiwi, der so nett war und uns die Welt dieses Sportes etwas näher brachte (Rugby ist in Neuseeland der absolute Nationalsport, dem man sich nicht wirklich entziehen kann, wenn man etwas länger im Land unterwegs ist – ein interessantes Spiel mit wirklich sehr viel Körpereinsatz).

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Abel Tasman Nationalpark

22 03 2011

Zum ersten Mal gestaltete sich die Suche nach einer (dem strengen Kriterienkatalog von Claudia entsprechend passenden) Unterkunft etwas schwieriger (vermutlich deshalb weil wir mit  3-4 Nächten doch länger als sonst bleiben wollten und auch gerade Wochenende war). Letztlich fanden wir aber in dem kleinen Küstenort Marahau, unmittelbar am Eingang des Nationalparks, eine wahre Perle. Die ‘Abel Tasman Ocean View Chalets’ boten kleine schmucke Holzhäuschen, liebevoll in den Hang gebaut und umgeben von den Ausläufern des Nationalparks, sprich Natur pur.

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Die 4 Tage verbrachten wir mit einer guten Mischung aus Activities und “Chilling”:

– Wandern im Nationalpark am bekannten “Abel Tasman Coast Track”
Das Water Taxi brachte uns bis zur Bucht von Anchorage und von dort aus wanderten   wir die Küste entlang am Track zurück bis Marahau.
An einem anderen Tag wanderten wir bis zur Tinline Bay und entlang des ‘Nature Walk’.

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– Kajaktour
Wir mieteten ein Kajak als ‘freedom rental’ (d.h. nach einer Einschulung im Trockenen und im Wasser paddelt man selbst auf eigene Faust los) und erkundeten so den Nationalpark vom Wasser aus. Wir starteten unseren Ausflug mit der Einführung um 8.30 Uhr – puh, war dies in der Badehose noch frisch um diese Zeit (10 °C) – und schließlich ging unsere Tour gegen 10 Uhr los, wo die Sonne schon strahlend vom Himmel schien und uns wärmte. Der Tag selbst war rundum sonnig und wie so oft angenehm warm :-)
Wir paddelten gemütlich die Küste entlang, erkundeten die kleine unbewohnte Insel ‘Adele Island’, wo wir Robben und ihre Babys im Wasser und am Land herumtollen sahen und gönnten uns die mitgebrachten Jausenbrote auf einem kleinen romantischen, nur vom Wasser aus zugänglichen Strand. In einer anderen Bucht wagten wir sogar den Sprung ins kühle Nass und genossen die Sonne am einsamen Strand, der uns ganz alleine gehörte.
Wir waren gut unterwegs, meist schön im gleichen Takt und “fast” immer gleicher Meinung in welche Richtung es gehen sollte (Der Guide warnte uns schon in der Früh mit den Worten: “Kajak bedeutet, dass sich nach 10 Minuten beide nicht mehr lieb haben, da der Hintere immer das Wasser vom Vorderen abbekommt und der Vordere immer in eine andere Richtung fahren möchte, als der Hintere lenkt”).
Nein im Ernst: Es klappte wirklich überraschend gut und sah auch sehr synchron und flott aus. Wir befolgten natürlich die allererste Regel im Kajak: To look good ;-)

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– Porter’s Beach
Am späten Nachmittag erreichten die Gezeiten jeweils den Wassertiefststand und bei absoluter Ebbe hatte sich das Meer jeweils bestimmt 500 Meter oder mehr vom Ufer entfernt. Nach einem ausgedehnten Strandspaziergang (durch kleine Wassertümpel, die das Meer zurückgelassen hatte, über kleine Sandmulden und vorbei an zahllosen Muscheln) ließen wir den Tag in der Abendsonne am Porter’s Beach ausklingen: Wir saßen im Sand, links von uns 1km niemand, rechts 1km niemand, hinter uns 500m niemand und vor uns nur das weite Meer … wirklich skurril. Wenn man da an Griechenland und Italien denkt, wo man oftmals wie die Sardinen liegt…
Wir empfehlen jedem, der einen ruhigen und erholsamen Strand sucht, Porter’s Beach ab 16.00 Uhr :-)

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Von der Nord- auf die Südinsel

18 03 2011

Am 18.3. unternahmen wir die Überfahrt von der Nord- auf die Südinsel Neuseelands mit der Interislander-Fähre ‘Arahura’. Was sich unseren Augen auf dieser Fahrt geboten hat, war – wie so oft in diesem Land – einfach unbeschreiblich schön: Strahlender Sonnenschein (obwohl Regen angesagt war), glasklares Meerwasser, immer wieder kleine Inseln, grüne Hügel, wunderschöne einsame Strandbuchten  und als Krönung Orca Wale, die an uns vorbeizogen. Diese drei Stunden auf der Fähre waren ein toller Einstieg in ein neues Kapitel des so vielfältigen Kiwi-Landes.

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In Wellington gaben wir zur Freude von Claudia unseren fahrbaren Untersatz ab, denn die Mietwagenfirma hatte auf der Südinsel in Picton schon ein neues Auto bereitgestellt. Welch eine Überraschung: Kommt es Euch bekannt vor? Ja stimmt, es ist das Gleiche aber nicht das Selbe :-)

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Über den Queen Charlotte Drive (Panoramastraße) ging’s zu unserer ersten Station nach Nelson. Am nächsten Tag erreichten wir den Abel Tasman Nationalpark von dem wir schon so viel gelesen und gehört hatten.

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Napier & Wellington

17 03 2011

Über Taupo ging es weiter bis zur entzückenden Stadt Napier, wo das Klima mediterran anmutete (sonnige, trockene 30 °C) und die weltweit schönste Ansammlung an Art-Déco Häusern zu finden war.
1931 machte ein Erdbeben die Stadt nahezu dem Erdboden gleich und man baute sie überwiegend im Art-Déco-Stil der 30iger Jahre wieder neu auf. Die Häuserfronten waren schön anzusehen und man hatte tatsächlich das Gefühl, dass jeden Moment ein Auto der 30iger – mit fröhlich winkenden Damen und ihren Hütchen, sowie Herren im schönen Anzug – um die Ecke düste .

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Unsere nächste Station war Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland. Diese Stadt hatte uns nicht so richtig überzeugt, ihren vielgepriesenen Flair und ihren Charme konnten wir nicht wirklich entdecken. Uns präsentierte sich die Stadt eher unspektakulär.

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Entschädigt wurden wir aber durch den Umstand, dass am 17.3. der ‘St. Patrick‘s Day’ war, ein irischer Feiertag, der auch in Wellington heftig gefeiert wurde (vermutlich aufgrund der Nähe zu Großbritannien und der multikulturellen Gesellschaft in Neuseeland). Viele Leute waren grün gekleidet und man hörte irische Musik aus vielen Lokalen und auf der Straße.
In einem typisch irischen Pub feierten wir mit den Einheimischen (gigantisch ist wie freundlich die Leute in Neuseeland sind – stets bereit für ein Schwätzchen, sowie Tipps und Tricks für unsere Reiseroute), lauschten der flotten irischen Live-Musik und tanzten (ja ihr habt richtig gelesen!).

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Adventure Day in Rotorua

13 03 2011

Die Gegend rund um Rotorua ist bekannt für seine Abenteueraktivitäten auf den Wildwasserflüssen (dabei ganz besonders als Mekka für außerordentlich herausfordernde Raftingtrips) und seine verrückten Attraktionen wie “Zorbing”.

Der 13.3. sollte daher als ‘Adventure Day’ in unser Reisetagebuch eingehen:
Markus unternahm eine Raftingtour am  Kaituna River mit der Schwierigkeitsstufe 5 (die höchste kommerziell befahrbare Stufe), in dessen Verlauf der Wildwasserfluss an einer Stelle einen 7m hohen Wasserfall (die Okere & Tutea Falls) hinabstürzt und das Raftingboot mit ihm (angeblich ist der Kaituna River der Fluss mit dem weltweit höchsten Wasserfall, der kommerziell ‘beraftet’ werden kann). Die Tour – vor allem der Wasserfallsturz inkl. ‘flippen’ (umdrehen) des Bootes nach der Landung -  waren Adrenalin pur.

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Doch damit nicht genug, entschieden wir uns am Nachmittag noch eine weitere Attraktion nachzulegen und versuchten uns im “Zorb”, einer Erfindung der abenteuerlustigen Kiwis, wo man in einem großen durchsichtigen Plastikball inkl. ein paar Litern Wassern einen Hügel hinabkugelt – im wahrsten Sinne des Wortes – und dabei ordentlich durcheinander gerüttelt wird und komplett die Orientierung verliert (oben/unten/links/rechts existieren nicht mehr wirklich).  Im Zick-Zack-Kurs ging es eine Hügelbahn mit Steilkurven hinab und es kam einem im Inneren ziemlich schnell vor. Echt lustig!

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Nach diesen Adrenalinschüben entschlossen wir uns den Tag geruhsam ausklingen zu lassen und besuchten ein weiteres Highlight von Rotorua, das Polynesian Spa: Eine Art Thermalzentrum mit 8 verschiedenen Pools, gefüllt mit heißem Wasser der umliegenden Quellen und zum Teil sehr schwefel- bzw. mineralhaltig (angeblich sehr gesund und heilsam für Gelenke und Haut).



Auf den Spuren der Hobbits & Maori

12 03 2011

Von Coromandel ging es weiter nach Süden ins Zentrum der Nordinsel Richtung Rotorua. Auf der Suche nach den Spuren der weltbekannten Trilogie “Der Herr der Ringe” wurden wir in Matamata fündig.

Hier entdeckten wir doch tatsächlich das “Auenland”, die Heimat der kleinen Hobbits. 
Hobbiton” war der Originaldrehschauplatz und das Movie-Set der Szenen gewesen, die sich im Hobbitdorf abgespielt hatten (z.B. Bilbo’s Geburtstagsfeier, das Raketenschauspiel von Gandalf als er mit seinem Wagen ins Dorf einzog, Bilbo’s Geburtstagsrede vor dem großen Baum als er sich unsichtbar machte…). Wir sahen u.a. auch die Hobbithäuser von Sam/Frodo/Bilbo, die Mühle, die Brücke, das Wirtshaus, die Gemüsefelder rundum, die Natur des Auenlandes, uvm. 

Wir hatten Glück dass die Dreharbeiten zum neuen Film “Der Hobbit” noch nicht begonnen hatten, denn so konnten wir alles besichtigen. Auch waren die Drehschauplätze in den letzten 12 Monaten rundum renoviert und zum Teil ganz neu aufgebaut worden und erstrahlten somit in vollem Glanz.

Wir haben viel Kurioses über die Dreharbeiten und den unglaublichen logistischen Aufwand erfahren. Eine sehr spannende Führung in eine andere Welt.

Kleine Anekdote am Rande: Nicht an jedem sonnig warmen Spätsommertag ist es ratsam Flip Flops zu tragen, denn so kann es passieren, dass man ungewollt fast eine Filmrolle angeboten bekommt. Zitat der Führerin zu Claudia: “Ohh, Sie könnten ja ein Hobbit sein, mit so kleinen Füssen”. Jaja, Claudia’s kleine Füße … also doch ein kleiner Hobbit …

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Leider dürfen wir sonst keine Fotos vom Hobbitdorf online stellen, da wir unterschreiben mussten diese nicht im Web zu präsentieren (Hollywood lässt grüßen).

In Rotorua, das berühmt für seine Mineralquellen, Geysire und seine Geothermik ist, verbrachten wir 3 Nächte. Zu Beginn gewöhnungsbedürftig war der Umstand, dass die Luft erfüllt war von einer eigentümlicher Duftnote nach faulen Eiern (aufsteigender Schwefelwasserstoff), doch nach wenigen Stunden Aufenthalt gewöhnte man sich daran und nahm ihn nicht mehr wirklich wahr.

Wir besuchten ein Dorf der Maori (das Thermal-Village Whakarewarewa), in dem die Maori im Einklang mit den vielen umliegenden Geysiren und vulkanischen Aktivitäten leben.

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Coromandel Peninsula

10 03 2011

Von Northland aus führte uns unsere Reise weiter auf die Coromandel Peninsula (Halbinsel), mit einer dünnen Besiedelung, aber einer Landschaft, die das Auge täglich erfreute. Wir durften den bisher schönsten Eindruck erleben, als wir eine kleine Anhöhe bestiegen und unser Blick auf eine Bilderbuchlandschaft von saftigen Wiesen, sanften Hügeln, entspannten Schafe und dem unendlichen Horizont des Meeres fiel – wir saßen eine Stunde lang und staunten nur.

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In dieser schönen Gegend packte uns die Lust uns “richtig anzustrengen” und wir unternahmen unsere erste “Kiwi-Wanderung”. Wir erklommen den “Castle Rock” und hatten am Gipfel einen grandiosen Ausblick über alle umliegenden Buchten und Berge.

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In Coromandel konnten wir auch richtig gute neuseeländische Küche und deren Köstlichkeiten genießen wie z.B.: Fisch, Scampi in Knoblauch, Frühlingsrollen gefüllt mit zerkleinertem Muschelfleisch, geräuchertem Lachs und zu Markus‘ Freude frische, echte, lokale Austern. Mahlzeit!

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Northland

7 03 2011

Von Auckland aus ging unsere Reise Richtung Norden, ins sogenannte Northland.

Erste Station war die Tutukaka Coast, die an sich wunderschön zum Baden, Schnorcheln und Tauchen wäre, wo uns aber leider ein starker Regentag einen Strich durch die Rechnung machte. Somit düsten wir am nächsten Tag gleich weiter in Richtung Norden.
Mit diesem Regentag war auch der Herbst ins Land gekommen: Die Temperaturen gingen um 4-5 Grad zurück (wobei noch immer angenehm mit ca. 20-25 °C und viel Sonnenschein), aber morgens/abends konnte man schon einen Pullover vertragen.

Unsere nächste Destination war Paihia, in der schönen Bay of Islands, wo wir uns für drei Nächte in einem kleinen Hotel einquartierten.
Wir erkundeten die Gegend und entdeckten einen netten Ort namens “Kerikeri” (die Neuseeländer sprechen es “Kirikiri” aus), der von zahlreichen Obst- und Gemüseplantagen umgeben war und sich wunderbar zum Spazierengehen eignete.

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Nach dieser “Anstrengung” wurde es wieder einmal Zeit für eine Kaffeepause ;-) und wir entdeckten zufällig das Café “The Falls”, das einem Einfamilienhaus mit äußerst gepflegtem Garten ähnelte und eine herrliche Terrasse mit endlosem Ausblick in die Natur zum Ausspannen hatte. Als wir dort so gemütlich saßen und in die weite Ferne blickten, dachten wir beide: So könnte unser Traumgrundstück aussehen. Tja, aber wie nur dieses wunderschöne Grundstück nach OÖ transportieren? (Wird wohl nix, also bleibt uns nichts anderes übrig als weiter zu suchen). Aber für alle, die noch nicht wissen wie unser Grundstück aussehen soll und uns bei der Suche unterstützen wollen, haben wir es bildlich festgehalten :-)

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Am Tag darauf unternahmen wir eine Tour zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga. Abfahrt war bereits um 7.15 Uhr (zum Leidwesen von Claudia … ihr  zweiter Vorname lautet bekanntlich ja so ähnlich wie ”Morgenmuffel” … siehe Foto), mittels einem speziellem Bus (der auch am Stand entlangbrausen konnte) von “AwesomeNZ”. Unser Busfahrer Craig war nicht nur Chauffeur, sondern auch Guide und Entertainer, ein lustiger und unterhaltsamer Kerl, der den ganzen Tag über immer einen Scherz auf den Lippen hatte. 

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Die erste Station dieser Tour führte uns nach Manginangina, in einen Kauri Forest, wo wir die sehr, sehr alten und riesengroßen Kauri-Bäume hautnah erleben konnten. 

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Weiter ging es zum Cape Reinga, an dessen Stelle die tasmanische See und der pazifische Ozean zusammenstießen, was ein spannendes Schauspiel ergab. Leider konnten wir den bezaubernden, kleinen Leuchtturm, der das Cape “bewacht”  aufgrund eines “Faceliftings” nur von außen besichtigen.

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Das Highlight des Tages war sicherlich das “Sandboarding”. Wir bekamen von unserem Guide kleine Surfboards, erhielten eine Einschulung von ihm über deren optimale Benutzung, stapften danach mit den Boards unter den Armen die nicht mehr endendwollenden Sanddünen hoch und los ging’.

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Das Geheimnis des Erfolges: Bis zur Hüfte auf’s Brett legen, mit den Ellenbogen auf dem Board abstützen, Füße hoch und Vollgas nach unten. Und so sah das Ganze aus:  

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Zum Abschluss fuhren wir noch mit dem Bus am Strand den beeindruckenden Ninety Mile Beach entlang (der in Wahrheit nur 70 Meilen lang ist wie sich nun herausstellte), wo sich die tasmanische See von ihrer rauen, aggressiven Seite zeigt … diese Abenteuerfahrt ist nur bei Ebbe möglich!

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Kleine Wissenskunde:
– Neuseeland besteht aus zwei Inseln: der Nord- und der Südinsel
– Der Zeitunterschied zur Heimat beträgt derzeit +12h
– Es herrscht Linksverkehr, der für uns “auf-der-richtigen-Seite-Fahrer” anfangs eine
   kleine Herausforderung darstellte
– Der Sternenhimmel präsentiert sich uns “verkehrt”, z.B. steht der Große Wagen quasi
  auf dem Kopf
– Faschingsdienstag gibt es zur Freude von Claudia nicht wirklich
– Christchurch: Nach dem verheerendem Erdbeben wird in ganz Neuseeland für 
  die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau gesammelt, gespendet und 
  zusammengeholfen. Die gegenseitige Unterstützung der Menschen in diesem Land ist
  sehr beeindruckend und überall zu spüren
– Unser versprochener kleiner Wissenstest zum Schluss: Was verstehen die
   Neuseeländer unter Kiwis?
   a) Sich selbst
   b) Grüne wohlschmeckende Früchte
   c) Kleine flauschige flugunfähige Vögel



Ankunft in Neuseeland / Auckland

4 03 2011

Am 2.3. kamen wir im Land der Kiwis an (einen kleinen Test, was sich hinter “Kiwis” verbirgt, findet ihr in unserer nächsten Ausgabe der traditionellen “kleinen Wissenskunde”).

Anreise von Thailand nach Neuseeland oder 24+30=16

Damit die Mathematiker unter unserer geschätzten Leserschaft nun nicht glauben wir hätten schon alles vergessen und verlernt, hier die Auflösung unserer Rechenformel: 24h reine Reisezeit von Hoteltür in Khao Lak bis Hoteltür in Auckland und eine gesamte “Wachphase” von 30h, ergaben einen darauffolgenden 16stündigen Schlafmarathon (dafür kennen wir nun alle aktuellen Blockbusterfilme, die gerade im Kino laufen und tw. vor einigen Tagen sogar Oscars bekommen haben – 10h fast nonstop im Flieger fernsehen hält munter, erzeugt aber ein paar klitzekleine Augenringe ;-)

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Auckland

Auckland ist die größte Stadt in Neuseeland und der erste Eindruck über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft  der Leute, die enorme Ruhe und die Gemütlichkeit dieser Stadt waren für uns sehr beeindruckend. Dies in einer Großstadt zu sehen und zu spüren war für uns etwas ganz Neues.

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Wir verbrachten die beiden Tage mit einem netten Stadtbummel und u.a. – wie soll es auch anders sein – mit  Shopping in der Queenstreet (der neuseeländischen Mariahilfer Straße). @Lisi&Sabi: Ich sag nur ‘Bershka’ in Lissabon…
Ebenso fanden wir noch Zeit um Briefmarken für Helmut zu besorgen (dieses mal sogar gleich 2x erfolgreich, somit könnte man fast sagen: “Hausaufgabe mit ‘Sehr gut’ absolviert”) und natürlich für einen Besuch bei Starbucks.

Am 4.3. haben wir dann auch unseren fahrbaren Untersatz für die nächsten 4 Wochen übernommen und einen Upgrade auf ein um zwei Klassen höheres Fahrzeug bekommen, einen Ford Falcon XR6 mit Automatik, jeder Menge Platz und einer gehörigen Leistung Pferdestärken unter der Haube. Claudia’s erste Reaktion als sie unseres Boliden ansichtig wurde: “Puuh, warum bekommen immer wir die Prolo-Fahrzeuge?”. Okay, zugegeben, es war eine Sportausführung mit Aluflegen und Spoiler am Kofferraum, aber er fuhr sich gut und bot alle Annehmlichkeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war zu Beginn der Linksverkehr, doch mit vereinten Kräften klappte es erstaunlich gut.

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Badetage in Khao Lak

3 03 2011

Am Donnerstag, den 24.2.2011 flogen wir in den Süden Thailands, von Chiang Mai nach Phuket und von dort ging es weiter nach Khao Lak ans Meer, ins Resort “La Flora”, dessen Anlage keine Wünsche offen ließ.

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Die folgenden Tage bis zum 1. März verbrachten wir mit süßem Nichtstun wie z.B. schwimmen, sonnenbaden, lesen, schlafen,…

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Um Euch ein wenig neidisch zu machen: Wassertemperatur 27 °C, Sonne pur, tagsüber Temperaturen um die 34 °C, herrlich feiner und endlos langer Sandstrand,…

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Kleine Wissenskunde:
Khao Lak war damals, am 25.12.2004 schlimm vom Tsunami getroffen worden. Von den verheerenden Schäden ist heute aber nichts mehr zu sehen.