Las Vegas oder “Die Stadt der 4S”

31 05 2011

Las Vegas, mit seinen ca. 2 Millionen Einwohnern die größte Stadt des US Bundesstaates Nevada und bekannt für seine unzähligen Casinos. Jährlich bereisen ca. 39 Millionen Touristen die Stadt und lassen eine Menge Geld zurück (erstaunlich ist, dass nur ein Viertel des Umsatzes in Casinos erzielt wird, drei Viertel aber auf Eintrittskarten für Shows, Souvenirs und Luxusartikel entfallen).

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Immer wieder las, hörte und sah man etwas über diese weltbekannte Stadt im Nirgendwo Amerikas mit den vielen Casinos und Shows und wir waren schon sehr gespannt auf das, was uns erwartete. Und nichts kam nur ein bisschen in die Nähe dessen, was sich unseren Augen und Ohren in diesen drei Tagen bot.

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Unglaubliche Luxushotels türmten sich links und rechts auf den Straßenseiten des Strips, dem weltweit bekannten Abschnitt des Las Vegas Boulevards. Überall gab es Casinos mit zigtausend einarmigen Banditen (unsere Glücksbringer) und Pokertische (um die oftmals Gogo Girls während den Pokerspielen zur “Ablenkung” tanzten), Shoppingmeilen soweit das Auge reichte und ‘crazy people’ auf der Straße, in den Casinos, in den Shops, in den Pools, an den Bars, kurz zusammengefasst: einfach überall.

Am Montag, den 30. Mai wurde in Amerika der Memorial Day begangen, ein Feiertag, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. In Las Vegas bedeutete dies “Ausnahmezustand” in der ganzen Stadt: Ausbuchte Hotels, Menschenmassen die versuchten, sich am Strip entlang zu bewegen, überfüllte Shops bzw. Restaurants und Party ohne Ende.

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Auch wir tauchten in die Welt des absoluten Luxus ein und buchten eine Nacht (von insgesamt dreien) in einem der luxuriösesten Hotels der Stadt, dem Wynn, das mit allen Raffinessen ausgestattet war (die Roomkeys waren mit unseren Namen versehen, die Ausstattung des Zimmers ließ keine Wünsche übrig: Ledercouch, ein eigener Fernseher im Badezimmer, elektrische Vorhänge, der Check-Out erfolgte über den riesigen Flatscreen im Zimmer, Drucker von HP :-) uvm. In der Resortanlage entdeckten wir sogar einen Ferrari-Store mit Schauraum, eine Poolanlage so groß wie ein Freibad, Shops der Luxusklasse wie z.B. Luis Vuitton, Restaurants und Bars soweit das Auge reichte und natürlich ein riesiges Casino. Also alles was das Herz begehrte. Wenn wir ehrlich sind, genossen wir den Aufenthalt im Wynn sehr :-)

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Nach zwei Tagen waren unsere Sinne doch etwas “überfüllt” und vieles konnten wir virtuell und akustisch nicht mehr so richtig aufnehmen.

Worum ging es primär in Las Vegas? Unser Resümee: “Die 4S = Shoppen, Saufen, Sex und Spielen”.

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Ein S erfüllten auch wir in diesen Tagen sehr genau und pflichtbewusst (S wie Shopping) im “Premium Outlet Center Las Vegas”, ein Paradies für – man lese und staune – Frau und Mann :-)

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Es war ein echt verrücktes aber spannendes und amüsantes verlängertes Wochenende, das wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

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Lake Powell, Bryce Canyon und Zion National Park

27 05 2011

Bevor wir unseren nächsten Canyon anvisierten, fuhren wir noch zum Lake Powell, einem Stausee, der rund 350 km nordöstlich von Las Vegas im Grenzgebiet von Utah und Arizona lag.
Er entstand Mitte der 1960er Jahre durch Aufstauung des Colorado Rivers und Bau des Glen Canyon-Staudamms (Heute ist der See der zweitgrößte Stausee der Vereinigten Staaten. Bei maximaler Stauhöhe hat er eine Länge von rund 300 km, ist am Damm 171 m tief und bedeckt eine Fläche von 653 km², auf Seespiegelhöhe 1127m).

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Es war ein fast unwirkliches, aber durchaus tolles Gefühl mitten in der Wüste ein etwas erfrischendes Bad zu nehmen, aber wir waren tapfer und ließen uns von den kühlen Wassertemperaturen nicht abschrecken :-)

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Im Südwesten Utahs besuchten wir den Bryce Canyon Nationalpark – wir waren ja nun mitten im Land der Canyons. Die Besonderheit dieses Naturschauspiels bestand darin, dass der Canyon aus farbigen Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos, bestand, welche bis zu 60 Meter hoch waren.

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Der Bryce-Canyon-Nationalpark befand sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und lag damit wesentlich höher als der nahe gelegene Zion-Nationalpark oder der schon besichtigte Grand Canyon Nationalpark. Die Temperaturen waren dementsprechend frisch. Auf dieser Höhe fanden wir auch noch einige Schneereste, da es pro Jahr bis zu 200 Frosttage gibt.

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Es war immer wieder schön anzusehen wie facettenreich sich der Nationalpark präsentierte und welche Bilder sich unserem Auge boten. Doch nach einiger Zeit waren wir uns nicht mehr ganz so einig darüber, an welchem Aussichtspunkt wir noch stehenbleiben sollten. Jemand wollte unbedingt an jeder Station Halt machen und jemand anderer war schon etwas an Ausblicken gesättigt. Wer von uns zweien davon welche Rolle innehatte überlassen wir der Einschätzung unserer geneigten Leserschaft :-)

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Am darauffolgenden Tag fuhren wir zum Zion Nationalpark, welcher sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona befand. Er hatte eine Fläche von 579 km² und lag zwischen 1128m und 2660m Höhe. Innerhalb des Parks befand sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon der bekannteste war. Die Canyons waren aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein entstanden.

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Aufgrund der doch schon heißen Temperaturen (im Sommer bis 40 °C) einigten wir uns – zum Glück für Claudia – nach einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt (Dauer ca. 45 Minuten) auf eine Fahrt mit dem Shuttlebus durch den Park mit einigen Stopps zum Fotografieren :-)

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Es waren wirklich 3 wunderschöne und faszinierende Tage in den verschiedenen National Parks, die uns eine ganz neue Sichtweise über Amerika ermöglicht haben, da wir auf solche fantastischen Naturschauspiele nicht wirklich vorbereitet waren.

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Grand Canyon

24 05 2011

Im Grand-Canyon-Nationalpark lag der größte Teil des Grand Canyon, einer 1,8 Kilometer tiefen, etwa 450 Kilometer langen und 6-30 Kilometer breiten  Schlucht im Norden des US-Bundesstaates Arizona, die während Jahrmillionen vom Colorado River ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben wurde. Der Südrand des Grand Canyons lag im Durchschnitt auf 2100m (er zählt heute zu einem der großen Naturwunder der Erde und wird jedes Jahr von rund fünf Millionen Menschen besucht).

Nach unserer Ankunft am 23.5. und Kurz-Check-In im Motel in Tusayan, machten wir uns gleich auf um den Sonnenuntergang am Grand Canyon zu genießen.

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Am nächsten Tag starteten wir zeitig in der Früh mit dem Besuch des IMAX-Kinos und ließen uns mit Bildern über den Canyon auf der Großbildleinwand einstimmen.

Mit dem Auto ging’s danach direkt in den Nationalpark, wo wir den ganzen Tag verbrachten und aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.

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Wir wanderten einige Teilstrecken der Route “Hermit’s Rest” ab, manche legten wir mittels Shuttelbus zurück und ab dem späten Nachmittag bewegten wir uns mit unserem Auto Richtung Osten von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt.

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Der Grand Canyon begeisterte uns sehr – ein einmaliges Naturspektakel. Noch dazu wo es der Wettergott so gut mit uns meinte und kein Wölkchen am Himmel zu sehen war.

Der Grand Canyon war sicherlich eines der absoluten Highlights unserer bisherigen Reise.

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Von L.A. Richtung Arizona

23 05 2011

Am letzten Tag in L.A. übernahmen wir wieder einmal ein Mietauto und was des einen Freud ist des anderen Leid … es war ein ganz normales Mittelklasseauto (und keine “Prolo-Schüssel” ;-). Dieses Mal stiegen wir in einen Ford Focus mit Automatik ein und unsere Reise durch einen Teil der unendlichen Weite Amerikas konnte beginnen.

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Amerika – berühmt für seine endlos langen Highways – überraschte uns nach einigen 100 km auf dem Interstate Highway 15 mit einem riesigen Outletcenter. Wer hier für einige Zeit nicht auffindbar war und sich mit einem Jahresbedarf an Levi’s Kleidung eindeckte, wollen wir nicht näher erläutern :-)

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Auf der Weiterfahrt (an diesem Tag fuhren wir insgesamt 570 km) erlebten bzw. sahen wir so manch skurrile Dinge: von blitzblank gewaschenen Riesentrucks über Wohnmobile, die an einer Abschleppstange ihr Auto mitzogen sowie Fahrräder, die vorne am Linienbus knapp unterhalb der Windschutzscheibe befestigt waren.

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Damit auch für Markus ein Traum vieler Männer in Erfüllung gehen konnte, nahmen wir einen Umweg über die historische und weltbekannte Route66 von Kingman bis Seligman. Zur Freude von Markus sahen wir viele, viele Harleys, die den Herzschlag um vieles höher schlagen ließen. Natürlich war eine Fahrt mit dem Auto nicht dasselbe wie mit einer Harley :-)

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Universal Studios Hollywood

21 05 2011

Nach den Disneyfiguren begaben wir uns auf die Suche nach den “realen” Filmstars und wurden in den Universal Studios in Hollywood fündig.

Der Themenpark der Universal Studios war zu Beginn der 60iger Jahre Ausgangspunkt für die Studio Tour, die die Gäste hinter die Kulissen des Filmstudios blicken ließ. Im Laufe der Jahre wurde der anfangs kleine Park zu einem Themenpark weiterentwickelt und vergrößert. Mit schätzungsweise 4,7 Millionen Besuchern zählte der Park im Jahr 2007 zu den 10 meistbesuchten Vergnügungsparks Nordamerikas.

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Auch hier hatten wir, obwohl Samstag war, großes Glück mit dem Zustrom an Gästen – die Wartezeiten waren meist an die 5 Minuten, bei den Hauptattraktionen 25min: “Die Mumie” und “Simpson Ride”, einer virtuellen Achterbahnfahrt, der eine ganz besondere neue Erfahrung und auch eine Herausforderung darstellte.
Vom Vortag etwas angeschlagen (so viel Bewegung nach einigen Wochen Nichtstun machte sich bemerkbar :-) war klar – ohne Frühstück bei Starbucks ging auch schon gar nichts. 

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Bis zum Parkschluss nutzten wir das sensationelle Angebot an Unterhaltung und Attraktionen, angefangen bei den schon erwähnten “Simpsons Ride” und “Die Mumie” über “Das Geisterhaus” (machte Claudia ganz besonders viel Spaß *g*), Jurassic Park, Terminator in 3D oder Shrek in 4D (der Film wurde in 3D präsentiert sowie als vierte Dimension kamen z.B. Wassertropfen von oben oder Wind vom Sitz von hinten). Auch besuchten wir die angebotenen Shows wie Waterworld (Stuntshow) oder Blues Brothers (Musikshow).

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Mit dem Wetter hatten wir seit der Landung in L.A. endlich wieder riesengroßes Glück und auch dieser Tag war sonnig und warm. In der Früh und am Abend brauchte man zwar eine Fleeceweste, aber untertags war es perfekt zum Sightseeing.

Mit so vielen Eindrücken angereichert, etwas müde, aber mehr als zufrieden mit den beiden letzten Tagen kehrten wir ins Hotel zurück und landeten bald darauf in unserem eigenen Traumland :-)

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Disneyland

20 05 2011

Disneyland ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt. Mit ca. 14,9 Millionen Besuchern im Jahr 2007 war der Vergnügungspark der am zweithäufigste besuchte Park weltweit.

Auch wir verbrachten einen ganzen Tag in der Welt von Walt Disney, die uns wirklich sehr beeindruckte. Der Eintritt war zwar happig (mit 76 $ pro Person), aber auf jeden Fall jeden Cent wert.

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Die Anzahl der Gäste und die damit verbundene Wartezeit bei den Attraktionen hielt sich an diesem Tag zum Glück noch in Grenzen (Wartezeit meist so 10-20 Minuten, an zwei Highlights aber auch schon mal 40 Minuten). Wir empfanden die Menschenmenge zwar als unglaublich groß, sie war aber angeblich noch nichts im Vergleich zu den Sommermonaten (was wir erahnen konnten, wenn man sich die Vorrichtungen/ Absperrungen für die Warteschlangen ansah). Wir waren froh eine gute Zeit gefunden zu haben.

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Wir nutzten die vielen Attraktionen (von Matterhorn Bobsledge, Autopia, Indiana Jones, Fluch der Karibik über Winnie the Pooh oder Space Mountain Achterbahn und trauten uns sogar auf den Rücken der Karussellpferde ein paar Runden zu drehen ;-)

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Das Grande Finale bildete vor der Kulisse des Disneyschlosses das nächtliche, mit Musik und gesprochenem Text hinterlegte, Feuerwerk, das uns fast zu Tränen rührte (okay, wenn wir ehrlich sind rührte es nur eine Person zu Tränen *g*) da es so mitreißend und unglaublich gestaltet war. Incredible!

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Unbeschreiblich vielfältig war aber auch das Angebot an Souvenirs, Speisen, Süßigkeiten und jeglichen Getränken, das an zahllosen Ständen und Shops angeboten wurde. Die angebotenen Dinge entsprachen von der Kalorienstärke sehr dem “American way”…

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Obwohl wir 11 Stunden im Disneyland verbrachten, schafften wir es nicht, alle Attraktionen zu besuchen. Um 23.30 Uhr beschlossen wir den vorletzten Bus zurück von Anaheim Richtung Los Angeles ins Hotel zu nehmen. Nach 1,5 Stunden Rückreise fielen wir müde und doch auch irgendwie überdreht und zufrieden ins Bett.

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Los Angeles – City

19 05 2011

Am 19.5. landeten wir nach einem 7,5-stündigen Nachtflug (von Tahiti aus) um 10.15 Uhr am Flughafen LAX. Etwas übermüdet stiegen wir aus dem Flieger und wollten so schnell wie möglich ins Hotel ‘Omni Los Angeles’ um zu duschen und zu schlafen. Ein netter Versuch, aber leider nicht so gleich durchführbar, denn wir verbrachten zuerst einmal 1,5 Stunden am Einreiseschalter in einer nicht endend wollenden Schlange und warteten und warteten und warteten.
Schließlich hatten wir die Einreise in die USA doch geschafft und begaben uns zu einem British Airways Schalter um “schnell” eine Auskunft einzuholen, was wiederum knapp 2 Stunden dauerte. Danach nahmen wir einen Shuttlebus zum Hotel, welcher ca. 45 Minuten durch die Stadt fuhr. Kurz zusammengefasst: Um ca. 15.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht, aber das von Claudia so sehr herbeigesehnte Mittagsschläfchen fiel somit aus. Nichts desto trotz unternahmen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

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Im Stadtgebiet von Los Angeles leben ca. 4 Mio. Einwohner und die City ist nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Sie ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood).
Natürlich machten wir uns auf die Suche nach den Stars und besuchten den berühmten “Walk of Fame”, der sich über 18 Blocks zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard erstreckte. Auf diesen Abschnitten waren 2440 Sterne eingelassen, mit denen Prominente geehrt wurden, die eine wichtige Rolle in der amerikanischen Unter-haltungsindustrie spielten oder noch spielen.

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Beverly Hills – das Mekka der Reichen und Schönen versetzte uns wirklich in Staunen. Es war einfach unglaublich, all diese Anwesen mit ihren riesigen Villen und teuren Luxuswägen vor der Einfahrt zu sehen. Es verschlug uns tatsächlich für kurze Zeit die Sprache :-) und daher vergaßen auch leider ganz auf’s fotografieren, sorry!

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Trotz der deutlich sichtbaren Unterschiede zwischen Reichtum und Armut gefiel uns LA besonders gut, die Menschen waren freundlich und hilfsbereit und trotz der vielen Einwohner und dem unglaublichen Verkehr waren es sehr gemütliche Stunden die wir hier verbringen konnten.

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Französisch Polynesien – Tahiti & Moorea

19 05 2011

Als zweite Inselgruppe in der Südsee hatten wir Französisch Polynesien gewählt mit der Hauptinsel Tahiti und ihrer Schwesterinsel Moorea.

In Tahiti verbrachten wir zwei Nächte in der Stadt Papeete, in der vom typischen Südseeflair kaum etwas zu spüren war. Extrem viel Verkehr, stickige Luft und schmutzige Straßen waren unser Resümee. Mit der Luftlinie Air Tahiti flogen wir von Papeete weiter auf die benachbarte Insel Moorea (Flugdauer nicht einmal 10 Minuten). Hier fanden wir endlich, was wir schon so lange gesucht hatten: Eine wunderschöne Lagune, die sich von ihrer schönsten Seite präsentierte – mit einem Farbenspiel des glasklaren Meeres, von türkis und tiefblau über smaragdgrün. Einfach unbeschreiblich!

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Unser Hotel “Sofitel Ia Ora Resort” lag genau an dieser Lagune und so stand fünf traumhaft schönen Tagen am Strand nichts mehr im Wege. Begrüßt wurden wir traditionell mit einer Blumenkette im Südsee-Flair.

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Wir genossen die Sonne, wunderschöne Sonnenuntergängen, erforschten die Unterwasserwelt, ließen uns das gute Essen munden und gönnten uns so manch’ köstliches Bierchen oder Gläschen Wein. Erholung pur!

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Aber damit wir nicht nur am Strand oder am Pool zu finden waren, liehen wir uns für einen Tag einen Scooter aus und erkundeten (wie schon in Rarotonga) die Insel auf zwei Rädern :-)

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Vor einigen Tagen wurden wir gefragt mit welcher Urlaubsdestination man die Südsee am besten vergleichen könne. Auf diese Frage konnten wir keine eindeutige Antwort finden, denn die Unterwasserwelt fanden wir auf den Malediven ziemlich einzigartig, aber die schon erwähnten Farbenspiele des Meeres und die Atmosphäre der Südseeinsel Moorea waren einmalig. Dieses Gefühl kann man nicht wirklich in Worte fassen, man muss es selber gesehen und erlebt haben. Für uns lässt sich daher Französisch Polynesien mit keiner anderen Urlaubsdestination vergleichen.

Ja, liebe Leser, jetzt ist es endlich soweit und wir präsentieren Euch gerne die Fotos auf die ihr schon so lange gewartet habt ;-) …und hoffen, dass wir Euch eine kleine Freude damit machen können :-)

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Gerne wären wir noch weitere Zeit auf Moorea geblieben, aber wie heißt es nicht so schön: “Aufhören soll man, wenn es am besten schmeckt”! Somit kehrten wir nach ca. 3 Wochen am 18.5. der Südsee den Rücken. Unser nächstes Abenteuer wartete schon – Amerika wir kommen!

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Austria goes Aitutaki

11 05 2011

Am meisten Freude auf Aitutaki bereitete uns ein zufälliges “Österreichertreffen” an einem der – von der Heimat aus gesehen – weitest entferntesten Fleckchen Erde.

Während unserer gesamten Reise hatten wir nur ganz wenige Österreicher getroffen und keinesfalls damit gerechnet auf der kleinen (den meisten unbekannten) Insel Aitutaki jemanden aus der Heimat zu treffen.

Doch manchmal kommt es anders als man denkt und so kam es, dass wir bereits kurz nach unserer Ankunft zwei überaus nette Pärchen trafen.

Zum einen trafen wir Katharina und Tobias aus Innsbruck (natürlich waschechte Tiroler) sowie Franziska (gebürtige Salzburgerin) und Christian (gebürtiger Grazer), die beide zuletzt aus beruflichen Gründen in Linz lebten.

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Auch diese beiden Pärchen taten den großen Schritt im Leben und gönnten sich für mehrere Monate eine Auszeit. Es war total spannend sich über Länder, die wir alle bereist hatten, auszutauschen und zu erfahren was die anderen alles erlebt hatten, was wem besonders gut gefallen hatte oder auch nicht.

“Jammern auf hohem Niveau” – wie unsere liebe Lisi M. einmal so schön zu sagen pflegte (@Sabi: kannst di nu erinnern? I sag’ nur Lissabon) machte natürlich auch zu sechst mehr Spaß (das schlechte Wetter betraf uns ja alle gleich) und so verbrachten wir viele gemütliche Abende auf unseren Bungalowterrassen mit einigen Flaschen Wein und Chipspackungen :-)

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Christian war bzw. ist gelernter Koch und bereitete für uns Palatschinken zu. Wer Markus kennt weiß, dass diese liebevoll zubereiteten runden Dinger keine Chance hatten auch nur annähernd auszukühlen und von der vertilgten Stückzahl brauchen wir gar nicht zu reden.
Also der Druck in punkto künftiger Süßspeisen stieg enorm (natürlich nur für diejenigen, die sich hier angesprochen fühlen … oder betrifft es gar nur eine Person??)  :-(   Anyway, danke noch einmal für die Einladung!

Es waren für uns wirklich sehr gemütliche und lustige Stunden und wir hoffen, dass wir Franziska und Christian in Amerika wieder treffen und Katharina und Tobias im wunderschönen “heiligen Land Tirol” wiedersehen werden, wo wir uns schon auf einen “Tiroler Abend” freuen dürfen (natürlich mit Schuhplattl’n, Lederhosen und Dirndl :-) @Tobias, kannst in Sydney schon fleißig zu üben beginnen :-)

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Und wie der Zufall oft lustig Regie spielt, zeigte sich darin, dass wir auf unserer Lagoon Cruise am letzten Tag auf Aitutaki noch ein weiteres nettes Austria-Quartett trafen: Marlene und Roman, dessen Vater und Roman’s Cousin Herbert. Alle aus unserer schönen OÖ-Heimat (Witziges Detail am Rande: Marlene’s Schwester Irene hatte bis vor kurzem mit Markus bei HP gearbeitet. Die Welt ist oft wahrlich klein). Ein Highlight der gemeinsamen Lagoon Cruise waren die sensationellen beiden Packungen Manner-Schnitten, die Roman mitgebracht hatte ;-)

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Cook Islands – Aitutaki

10 05 2011

Nach 4 Nächten auf Rarotonga wechselten wir auf die kleine Insel Aitutaki, wo wir 10 Nächte mit relaxen, schnorcheln, Sand, Strand und Meer genießen wollten. Der Flug dauerte unglaubliche 45 Minuten und wurde von der lokalen Riesenairline Air Rarotonga durchgeführt, wo sich die richtige Gemütlichkeit der Insulaner zeigte: kein Stress beim Check-In, keine Securitychecks, zu Fuß zum Flieger und alles ohne jeglichen Zeitdruck.

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Aitutaki ist eine kleine (im wahrsten Sinne des Wortes) Perle in den Cook Islands: Ein so genanntes gekipptes Atoll und nach Rarotonga die bevölkerungsreichste Landfläche der Cookinseln mit ca. 1.900 Einwohner. Die Insel hat eine Fläche von nur rund 18 km² (~9km lang und ~2km breit) und befindet sich am Rande einer großen Lagune zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus).

Ein ideales Paradies also zum Schnorcheln, Schwimmen, Bootstouren und für Inselerkundungen. Zu letzterem hatten wir ja ausgiebig Zeit (allerdings immer mit Regenjacke und Schirm bewaffnet). Ja und von den restlichen Aktivitäten konnten wir im wahrsten Sinne des Wortes nur träumen. 10 Tage lang gab es außer Regentropfen (mit teils heftigen Regenschauern und Gewittern) und dichter Bewölkung keine Abwechslung und von Wetterbesserung war in diesen Tagen nie die Rede. Insgesamt schafften wir es auf knappe 3 Sonnenstunden in 10 Tagen :-(

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Oftmals waren wir darüber sehr frustriert, da wir uns nach dem doch eher verregneten Australien schon sehr auf die Sonne freuten, aber wir versuchten das Beste daraus zu machen und genossen trotz allem (natürlich mit Hoch und Tiefs) unseren Aufenthalt auf Aitutaki.

Wer uns kennt wird sich jetzt sicher die Frage stellen “Was machen die zwei dann ohne Planung den ganzen Tag?” Ihr werdet es kaum glauben, aber wir fanden uns auch ohne Programm gut zurecht:
– Radtouren durch die Insel (unsere Kondition wurde dabei durch starken Gegenwind
   und  Dreigangrad richtig gefordert – perfekt für die Linie)
– endlos lange Strandspaziergänge (auch mit Regenschirm möglich)
– Lesen
– Blog schreiben (die Internetverbindung in der Südsee war leider so schlecht, dass  
   wir erst jetzt unsere Berichte in Amerika online stellen konnten, daher nun so viele
   Berichte auf einmal)
– Markus ging -  wie er es selber immer so liebevoll nannte – “Protestschnorcheln” 
   (täglich dem Regen zum Trotz)
– Besuch einer “Cook Island Night”, wo es neben herrlichen lokalen kulinarischen
   Köstlichkeiten eine  Show mit Tänzern und Feuerartisten zu besichtigen gab
– Teilnahme an einer “Kokosnuss-Session”: wie öffnet man sie richtig, wie entwickelt sie
   sich, was alles kann man von der Kokospflanze verwenden,… Markus ist inzwischen
   schon der totale Experte :-)
– erster DVD Abend auf dieser Reise
– Kirchenbesuch der Cook Islands Christian Church, die bekannt ist für ihre herrlichen
   mehrstimmigen Gesänge

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Wir fanden auf der kleinen Insel auch eine österreichische Kuriosität: “Tauno’s Garden Café – Organic homecooking Island style with Austrian flair”. Sonja aus Kärnten war vor vielen Jahren nach Aitutaki ausgewandert und hatte Tauono, einen Einheimischen, geheiratet. Bei ihr gab es viel selbstgezüchtetes Bio-Gemüse und –Obst zu kaufen (P.S.: Claudia freut sich schon sehr auf den leckeren Gemüsegarten in Stroheim) und auch dreimal die Woche zu Mittag interessante Kreationen wie Brotfruchtlasagne oder Hibiskusblütenomlette. Und als Beilage gab es Bananen in den verschiedensten Variationen (gebackene Banane mit Zimt, geröstete Banane, usw. … also ein wahres Paradies für Markus :-)

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An unserem allerletzten Tag auf Aitutaki meinte es der Wettergott dann noch gut mit uns und wir konnten die so lange geplante und täglich verschobene ‘Lagoon Cruise’ doch noch durchführen. Wir verbrachten einen sehr schönen, am Vormittag sogar sehr sonnigen (!) Tag auf einem kleinen Boot zwischen den vielen Inseln rund um Aitutaki und konnten so das Farbenspiel der Lagune teilweise doch noch erleben. Mit Schnorcheln, Besuch von zwei unbewohnten einsamen Inseln (darunter “One Foot Islands”, mit dem angeblich kleinsten Postamt der Welt) und Strandspaziergängen nahm die Zeit auf Aitutaki ein wenig ein versöhnliches Ende.

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Cook Islands – Rarotonga

2 05 2011

Beim zweiten Anlauf klappte alles und wir landeten nach Plan auf Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands. Allerdings landeten wir nicht am selben Tag, an dem wir Auckland verlassen hatten, sondern einen Tag früher. Tippfehler? Mitnichten. Zum ersten Mal in unserem Leben hatten wir die Datumsgrenze überflogen, d.h. Start am 29.4. um 10.30 Uhr morgens in NZ und Ankunft am 28.4. um 16 Uhr auf den Cook Islands. Ein witziges Gefühl einen Tag insgesamt zweimal zu erleben und zweimal an zwei unterschiedlichen Orten (Auckland NZ und Rarotonga auf den Cook Islands) aufzustehen.

Auf Rarotonga wurden wir mit Blumenkette und Ukulele-Musik begrüßt. Die Insel präsentierte sich uns sehr ursprünglich: tropisch mit vielen Palmen, Farbenspiele am Wasser und weiße Strände aus Korallensand übersät mit Muscheln, Kokospalmen und –nüssen wohin das Auge blickte. Und endlich konnten wir wieder richtig gutes Essen genießen: Fisch, Meeresfrüchte und viele lokale Spezialitäten, hmmm.

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Mit einem Scooter (Elektro-Moped) gingen wir auf Insel-Entdeckungstour und “shoppten” am “Event der Woche” dem berühmten Saturday Market. Vorher hatten wir dazu auf der örtlichen Polizei vorsprechen müssen, denn um ein Fahrzeug auf den Cook Islands lenken zu dürfen, benötigt man einen eigenen Cook Islands Führerschein.

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Die Insel selbst war schnell umrundet, da sie nur 32km im Umkreis maß und es – wie schon erwähnt – außer Strand, Palmen und Meer nicht viel an Sightseeing zu sehen gab ;-)

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In unserer Unterkunft lernten wir den netten und liebevollen Kanadier Bill kennen. Wir verbrachten so manch nettes Schwätzchen mit ihm und irgendwie schlich sich so ein bisschen das Gefühl in uns ein, dass wir auch dieses Land vielleicht noch bereisen sollten?

An unserem vorletzten Abend auf Rarotonga besuchten wir das ’Te Vara Nui Cultural Village’, wo Einheimische im polynesischen Originaloutfit viel Wissenswertes über die Geschichte der Cook Islands und deren Bewohner (den “Coconuts” wie sie sich selbst nennen) erzählten. Wir lernten die  verschiedenen Arten des Fischfangs und ihre “Hausmedizin” kennen, hörten viel über die Pflanzen- und Tierwelt und auf ganz witzige Art präsentierten die Insulaner die Kokosnuss und deren zentrale Bedeutung für die Bewohner. Den Abschluss bildete ein Dinner mit den lokalen Spezialitäten und einer Darbietung vieler lokaler Tänze sowie einer Feuershow. Die Damen und Herren präsentierten sich als wahre Bewegungswunder.

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Das Wetter war uns auf Rarotonga im großen und ganzen (noch) hold, da es bis auf einen Vormittag sonnig und warm war. Wir versuchten unsere Hautfarbe wieder etwas aufzufrischen, wussten aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies die letzte Möglichkeit auf den Cook’s gewesen war. Mehr davon später, vorerst genießen wir noch ein bisschen die Sonne…

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