Cook Islands – Aitutaki

10 05 2011

Nach 4 Nächten auf Rarotonga wechselten wir auf die kleine Insel Aitutaki, wo wir 10 Nächte mit relaxen, schnorcheln, Sand, Strand und Meer genießen wollten. Der Flug dauerte unglaubliche 45 Minuten und wurde von der lokalen Riesenairline Air Rarotonga durchgeführt, wo sich die richtige Gemütlichkeit der Insulaner zeigte: kein Stress beim Check-In, keine Securitychecks, zu Fuß zum Flieger und alles ohne jeglichen Zeitdruck.

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Aitutaki ist eine kleine (im wahrsten Sinne des Wortes) Perle in den Cook Islands: Ein so genanntes gekipptes Atoll und nach Rarotonga die bevölkerungsreichste Landfläche der Cookinseln mit ca. 1.900 Einwohner. Die Insel hat eine Fläche von nur rund 18 km² (~9km lang und ~2km breit) und befindet sich am Rande einer großen Lagune zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus).

Ein ideales Paradies also zum Schnorcheln, Schwimmen, Bootstouren und für Inselerkundungen. Zu letzterem hatten wir ja ausgiebig Zeit (allerdings immer mit Regenjacke und Schirm bewaffnet). Ja und von den restlichen Aktivitäten konnten wir im wahrsten Sinne des Wortes nur träumen. 10 Tage lang gab es außer Regentropfen (mit teils heftigen Regenschauern und Gewittern) und dichter Bewölkung keine Abwechslung und von Wetterbesserung war in diesen Tagen nie die Rede. Insgesamt schafften wir es auf knappe 3 Sonnenstunden in 10 Tagen :-(

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Oftmals waren wir darüber sehr frustriert, da wir uns nach dem doch eher verregneten Australien schon sehr auf die Sonne freuten, aber wir versuchten das Beste daraus zu machen und genossen trotz allem (natürlich mit Hoch und Tiefs) unseren Aufenthalt auf Aitutaki.

Wer uns kennt wird sich jetzt sicher die Frage stellen “Was machen die zwei dann ohne Planung den ganzen Tag?” Ihr werdet es kaum glauben, aber wir fanden uns auch ohne Programm gut zurecht:
– Radtouren durch die Insel (unsere Kondition wurde dabei durch starken Gegenwind
   und  Dreigangrad richtig gefordert – perfekt für die Linie)
– endlos lange Strandspaziergänge (auch mit Regenschirm möglich)
– Lesen
– Blog schreiben (die Internetverbindung in der Südsee war leider so schlecht, dass  
   wir erst jetzt unsere Berichte in Amerika online stellen konnten, daher nun so viele
   Berichte auf einmal)
– Markus ging -  wie er es selber immer so liebevoll nannte – “Protestschnorcheln” 
   (täglich dem Regen zum Trotz)
– Besuch einer “Cook Island Night”, wo es neben herrlichen lokalen kulinarischen
   Köstlichkeiten eine  Show mit Tänzern und Feuerartisten zu besichtigen gab
– Teilnahme an einer “Kokosnuss-Session”: wie öffnet man sie richtig, wie entwickelt sie
   sich, was alles kann man von der Kokospflanze verwenden,… Markus ist inzwischen
   schon der totale Experte :-)
– erster DVD Abend auf dieser Reise
– Kirchenbesuch der Cook Islands Christian Church, die bekannt ist für ihre herrlichen
   mehrstimmigen Gesänge

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Wir fanden auf der kleinen Insel auch eine österreichische Kuriosität: “Tauno’s Garden Café – Organic homecooking Island style with Austrian flair”. Sonja aus Kärnten war vor vielen Jahren nach Aitutaki ausgewandert und hatte Tauono, einen Einheimischen, geheiratet. Bei ihr gab es viel selbstgezüchtetes Bio-Gemüse und –Obst zu kaufen (P.S.: Claudia freut sich schon sehr auf den leckeren Gemüsegarten in Stroheim) und auch dreimal die Woche zu Mittag interessante Kreationen wie Brotfruchtlasagne oder Hibiskusblütenomlette. Und als Beilage gab es Bananen in den verschiedensten Variationen (gebackene Banane mit Zimt, geröstete Banane, usw. … also ein wahres Paradies für Markus :-)

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An unserem allerletzten Tag auf Aitutaki meinte es der Wettergott dann noch gut mit uns und wir konnten die so lange geplante und täglich verschobene ‘Lagoon Cruise’ doch noch durchführen. Wir verbrachten einen sehr schönen, am Vormittag sogar sehr sonnigen (!) Tag auf einem kleinen Boot zwischen den vielen Inseln rund um Aitutaki und konnten so das Farbenspiel der Lagune teilweise doch noch erleben. Mit Schnorcheln, Besuch von zwei unbewohnten einsamen Inseln (darunter “One Foot Islands”, mit dem angeblich kleinsten Postamt der Welt) und Strandspaziergängen nahm die Zeit auf Aitutaki ein wenig ein versöhnliches Ende.

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