Brisbane & Übernahme ‘Motorhome’

5 04 2011

Am 4.4. verabschiedeten wir uns von der brummenden Großstadt Sydney und flogen in Richtung der gemächlicheren Ostküste.

Brisbane – wie viele vorher meinten “Braucht man nicht unbedingt zu sehen” – überraschte uns mit einem sehr angenehmen, gemütlichen Flair, das uns zu einem ausgiebigen Stadtrundgang verleitete. Wir entdeckten eine gemütliche Fußgängerzone und rund um den Pier ließen wir den Abend stimmungsvoll in die Nacht übergehen.

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Zurück im Hotel kam allerdings der große Dämpfer und das erste richtige Stimmungstief auf unserer Reise: Der Blick in die Zeitung verhieß nichts Gutes, genauer gesagt der Wetterbericht, denn er war einfach nur frustrierend. Er prognostizierte die ganze Woche von Dienstag bis Sonntag Regen, Regen, Regen – egal ob Brisbane oder nördlich oder südlich davon.
Der nächste “Hammer” kam, als wir lasen, dass in Japan nun sogar schon radioaktives Wasser ins Meer gelassen wurde … in den schönen Pazifik, den wir entlang der Ostküste und später auch in der Südsee sowie in Hawaii für einige Zeit “unser Eigen” nennen. Ohne Worte.

Trotz all unserer “Sorgen” übernahmen wir am 5.4. unser Wohnmobil, den Spirit 2 TS Ultima von Maui (wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf dieses neuere Modell). Es bot wirklich viel Platz und Komfort: Mercedes Sprinter, 7,25m lang, 2,33 m breit, 2,8m hoch, Automatik, mit kleinem WC und Dusche, Heiß-/Kaltwasser, Küchenzeile mit Spüle, Mikrowelle, Gasherd, alle möglichen Geschirrutensilien, außen angebrachtem Gasgriller (nach mehrmaliger Anwendung konnte sich manch’ Grillexperte doch noch ein wenig damit anfreunden …  aber trotzdem: nichts geht über einen richtigen Holzkohlegrill – einige unserer treuesten Leser werden hier sicherlich kopfnickend zustimmen, oder?)  und sonst notwendiger Campingausstattung. 
Und es gab so viel Stauraum, dass sich dies mit der Zeit fast als “Herausforderung” darstellte. Mehrmals täglich stellte sich jemand (es war immer die gleiche Person und wie soll es anders sein sie war weiblich) die Frage: “Hm, wo hab’ ich das noch einmal schnell hingegeben?” Die Antwort war ganz einfach: “Ich weiß es nicht mehr” :-)

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Nach einer genauen Einschulung starteten wir dann gleich einmal in den Regen. Aber welche Richtung sollten wir nehmen? Nach ein wenig hin und her entschieden wir uns uns Richtung Süden zu bewegen. Die Fahrt war ein Wechselbad der Gefühle – Regen und Sonne, Sonne und Regen.



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