Cook Islands – Rarotonga
2 05 2011Beim zweiten Anlauf klappte alles und wir landeten nach Plan auf Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands. Allerdings landeten wir nicht am selben Tag, an dem wir Auckland verlassen hatten, sondern einen Tag früher. Tippfehler? Mitnichten. Zum ersten Mal in unserem Leben hatten wir die Datumsgrenze überflogen, d.h. Start am 29.4. um 10.30 Uhr morgens in NZ und Ankunft am 28.4. um 16 Uhr auf den Cook Islands. Ein witziges Gefühl einen Tag insgesamt zweimal zu erleben und zweimal an zwei unterschiedlichen Orten (Auckland NZ und Rarotonga auf den Cook Islands) aufzustehen.
Auf Rarotonga wurden wir mit Blumenkette und Ukulele-Musik begrüßt. Die Insel präsentierte sich uns sehr ursprünglich: tropisch mit vielen Palmen, Farbenspiele am Wasser und weiße Strände aus Korallensand übersät mit Muscheln, Kokospalmen und –nüssen wohin das Auge blickte. Und endlich konnten wir wieder richtig gutes Essen genießen: Fisch, Meeresfrüchte und viele lokale Spezialitäten, hmmm.
Mit einem Scooter (Elektro-Moped) gingen wir auf Insel-Entdeckungstour und “shoppten” am “Event der Woche” dem berühmten Saturday Market. Vorher hatten wir dazu auf der örtlichen Polizei vorsprechen müssen, denn um ein Fahrzeug auf den Cook Islands lenken zu dürfen, benötigt man einen eigenen Cook Islands Führerschein.
Die Insel selbst war schnell umrundet, da sie nur 32km im Umkreis maß und es – wie schon erwähnt – außer Strand, Palmen und Meer nicht viel an Sightseeing zu sehen gab ;-)
In unserer Unterkunft lernten wir den netten und liebevollen Kanadier Bill kennen. Wir verbrachten so manch nettes Schwätzchen mit ihm und irgendwie schlich sich so ein bisschen das Gefühl in uns ein, dass wir auch dieses Land vielleicht noch bereisen sollten?
An unserem vorletzten Abend auf Rarotonga besuchten wir das ’Te Vara Nui Cultural Village’, wo Einheimische im polynesischen Originaloutfit viel Wissenswertes über die Geschichte der Cook Islands und deren Bewohner (den “Coconuts” wie sie sich selbst nennen) erzählten. Wir lernten die verschiedenen Arten des Fischfangs und ihre “Hausmedizin” kennen, hörten viel über die Pflanzen- und Tierwelt und auf ganz witzige Art präsentierten die Insulaner die Kokosnuss und deren zentrale Bedeutung für die Bewohner. Den Abschluss bildete ein Dinner mit den lokalen Spezialitäten und einer Darbietung vieler lokaler Tänze sowie einer Feuershow. Die Damen und Herren präsentierten sich als wahre Bewegungswunder.
Das Wetter war uns auf Rarotonga im großen und ganzen (noch) hold, da es bis auf einen Vormittag sonnig und warm war. Wir versuchten unsere Hautfarbe wieder etwas aufzufrischen, wussten aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies die letzte Möglichkeit auf den Cook’s gewesen war. Mehr davon später, vorerst genießen wir noch ein bisschen die Sonne…
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