Death Valley
1 06 2011Nach Las Vegas wollten wir natürlich auch das in der Nähe liegende Death Valley kennenlernen, das in der Mojave-Wüste östlich der Sierra Nevada liegt und als trockenster Nationalpark der USA für seine extreme Hitze bekannt ist. Es ist von mehreren Gebirgszügen umschlossen und sein höchster Punkt befindet sich mit 3366m über und der tiefste Punkt mit 85,5m unter dem Meeresspiegel.
Das Auto vollgetankt und die Wasservorräte vorbildlich aufgefüllt, passierten wir im Osten in der Nähe von Shoshone bei ca. 28°C den Eingang in dieses geheimnisvolle Tal. Schon nach den ersten Kilometern kletterte das Außenthermometer stetig nach oben und wir landeten bei 37°C, was durchaus noch akzeptabel war (im Hochsommer steigen die Temperaturen oft bis 46°C, der Rekord lag schon einmal bei 57°C).
Badwater, 85,5 m unter dem Meeresspiegel und somit tiefster Punkt der USA und der gesamten westlichen Hemisphäre, war auch gleichzeitig der heißeste Punkt des gesamtes Tales. Doch nicht die Hitze machte uns zu schaffen, sondern der extrem starke Wind, der es doch tatsächlich schaffte, dass das Fotografieren eine Herausforderung wurde :-) Aber es gelang nach einigen Versuchen doch ein “gerades” Foto von der größten weißen Salzfläche zu schießen.
Ansonsten war die Fahrt geprägt von ganz wenig Vegetation und viel viel Gegend, aber auch Sanddünen (ja richtig gelesen, wie in einer Sandwüste). Die Aussichtspunkte bei Dante’s View und Zabriskie Point (der uns beim Hinsehen sofort an einen leckeren Marmorkuchen aus dem Heimatland erinnerte) waren durchaus sehr sehenswert.
Nach einem ziemlich heißen Tag waren wir am Abend verständlicherweise durstig und auch hungrig und fanden seit langem ein richtig gutes Steak-Restaurant. Hmmm ….
Hi Ihr 2, die Steaks sehen aber lecker aus….. :)