Yosemite Nationalpark
4 06 20111984 wurde der Nationalpark zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, da seine beeindruckenden Granitfelsen, Wasserfälle und klaren Bäche, die Mammutbäume und seine Artenvielfalt weltweit bekannt sind. Er liegt etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco und erstreckt sich über 3081 km² entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada. Jährlich zieht der Yosemite-Nationalpark drei Millionen Besucher an.
Im Gegensatz zum heißen Death Valley kamen wir vor, während und nach dem Yosemite Nationalpark in eine viel kühlere und von einem langen Winter geprägte Landschaft. Der lange Winter hatte in den Bergen noch viel Schnee hinterlassen und wie wir hörten hatte es in der Höhe von 3.000m auch in den letzten Tagen geschneit. Aus diesem Grund waren leider drei der Pässe von Ost nach West gesperrt und es gab auf der Ostseite des Nationalparks keinen Eingang, den wir nehmen hätten können. Der vierte mögliche Pass war letztlich offen und bot eine interessante Winterlandschaft mit “erfrischenden” 3°C auf ca. 2600m Seehöhe (es gab aber Spezialisten, die sogar bei solchen Temperaturen noch mit Flip Flops herumliefen :-).
Also blieb uns nichts anderes übrig als einen langen Umweg (von zusätzlich 7 Stunden Autofahrt) in Kauf zu nehmen um den Yosemite Nationalpark besuchen zu können.
Im Park angekommen unternahmen wir eine Wanderung zu den berühmten Wasserfällen, die aufgrund des vielen Schmelzwassers viel an Optik boten und sahen uns den Mirror Lake mit seinen wunderschönen Spiegelbildern an.
Für den Yosemite NP hatten wir uns auch mit Franziska und Christian verabredet, die wir auf Aitutaki in der Südsee kennengelernt hatten (siehe ausführlicher Bericht) und die die USA-Tour in die entgegengesetzte Richtung von San Francisco bis Los Angeles fuhren. Dank Handy (wie hätten wir dies bloß früher gemacht *g*) klappte es und wir begegneten uns vor der bezaubernden Kulisse der Wasserfälle, umgegeben von viel Natur, die uns an die Berge zuhause erinnerte.
Die längere Kaffeepause nutzten wir natürlich gleich zum Austausch unserer Erlebnisse – seit der gemeinsamen Zeit auf den Cook Islands – und am Abend gingen wir gemeinsam Steakessen und gönnten uns noch das eine oder andere Bierchen :-).
Am Morgen unserer Weiterreise nach San Francisco bestellten wir uns alle noch ein richtig amerikanisches Frühstück, so wie man es aus dem Fernsehen kennt: in einem spartanischen Lokal in einer Nische einer Lederbank sitzend, deftige Eierspeise mit Schinken und Speck genießend und von einer Bedienung mit durchsichtiger Kaffeekanne in der Hand permanent gefragt, ob wir noch Kaffee möchten…. Ein herrlich amerikanischer Abschluss zweier gemütlicher Tage!
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