Unsere Heimreise

17 06 2011

Am 15.6.2011 um 21.00 Uhr hoben wir mit dem Flieger der United Airlines von Maui ab und begaben uns wieder zurück nach Los Angeles. Nach fünf nächtlichen Flugstunden mit wenig Schlaf landeten wir um 5.00 Uhr (16.6.) Früh Ortszeit in L.A.
Hier mussten wir feststellten, dass es leider nicht möglich war unser Gepäck, das nicht bis München durchgecheckt werden konnte, bereits einzuchecken oder in einem Locker zu versperren (gab’s am ganzen Flughafen nicht). Auch eine erfrischende Dusche war uns verwehrt (gab’s auch am ganzen Flughafen nicht).
Was nun tun? Wir hatten 12 Stunden Aufenthalt vor uns, zwei schwere Rucksäcke an unserer Seite (“jaja das Shopping” werdet ihr sagen…) und bereits etwas Schlafmangel. Zu Beginn versuchten wir in dem “etwas” unterkühlten Flughafengelände auf einer Bank ein wenig zu schlafen, aber leider war es nach ein paar Minuten doch zu kalt und so durchforschten wir die wenigen Shops und kannten bald jedes einzelne ausgestellte Produkt persönlich.

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Um 11.00 Uhr hatten wir uns noch einmal mit Franziska und Christian verabredet, von denen wir anscheinend nicht genug haben konnten, da wir uns schon zum dritten Mal auf dieser Reise trafen :-) Übermüdet und hungrig holten uns die beiden ab und wir fuhren noch einmal gemeinsam so richtig amerikanisch frühstücken. Es waren sehr gemütliche und lustige Stunden, die uns den 12stündigen Aufenthalt um vieles erträglicher machten. Danke nochmals für Eure Zeit – es war uns ein Volksfest !

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Um 17.35 Uhr ging es dann weiter von L.A. nach London und als wir unsere Bordkarte abgeben wollten, hatte man noch eine kleine Überraschung für uns parat: Wir bekamen einen kostenlosen Upgrade, was mehr Service und vor allem mehr Beinfreiheit bedeutete (natürlich kam uns da Markus’ Verhandlungstalent bei der Ticketausstellung zu gute :-) Die 10 Flugstunden bis nach London verbrachten wir mit fernsehen, Blog schreiben, Musik hören und schlafen (was aber nicht beiden gleich gut gelang).

Um 11.30 Uhr Ortszeit (am 17.6.) landeten wir in London und sofort wurde klar, dass Claudia ohne Schlaf nicht mehr so richtig genießbar war und die einzige Rettungsmöglichkeit ein Cafe Latte von Starbucks wäre ;-) Zum Glück (für Markus) fanden wir tatsächlich einen und die Lage entspannte sich wieder. 

Um 14.00 Uhr war uns beiden klar, dass wir definitiv den allerletzten Flug in Angriff nahmen :-( 

Um 16.45 Uhr landeten wir in München und es gab kein zurück mehr. Etwas traurig darüber, dass unsere Reise vorüber war, aber doch auch mit Vorfreude auf zuhause, holten wir unser Gepäck und wurden liebevoll von Markus’ Eltern, Elisabeth und Helmut, am Flughafen empfangen.

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Auf der Heimfahrt hatten wir das Gefühl, dass unser Aufenthalt in Oberösterreich nur eine weitere Station unserer Reise und nur vorübergehend sei und dass wir in ein paar Tagen wieder weiterfahren.

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Insgesamt dauerte unsere Heimreise von Maui bis nach München sage und schreibe 48 (!) Stunden. Davon kam Markus auf 4 Stunden und Claudia auf 1 Stunde Schlaf … dass wir total erschöpft und übermüdet ins Bett fielen war nur zu verständlich – wir waren letztlich 50,5 Stunden auf den Beinen bis wir uns ins warme, gut duftende, frische Bett kuschelten.

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Jetzt, nach zwei Tagen im Kreise unserer Lieben, wird uns immer bewusster, dass wir wirklich wieder zu Hause sind und dieser Aufenthalt für länger sein wird und der Alltag immer näher rückt. Aber wir haben ja noch 6 bzw. 10 Wochen Urlaub und werden versuchen langsam in den Alltag zurückzufinden.

Trotz allem sind wir auch wieder glücklich darüber zu Hause zu sein und Euch alle wiederzusehen!

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Zum Abschluss noch ein paar gesammelte Daten:
– 22 Flüge unternommen
– Insgesamt ~15.500 Kilometer gefahren
– 10 Länder betreten (Deutschland, Großbritannien, Thailand, Laos, Myanmar,
   Neuseeland, Australien, Cook Islands, Französisch Polynesien, USA)
– 5 Bundesstaaten der USA durchdüst (Kalifornien, Arizona, Utah, Nevada, Hawaii)
– Zeitverschiebungen zur Heimat zw. 6 und 12 Stunden erfahren
– Einen Tag durch das Überfliegen der Datumsgrenze zwei Mal erlebt
– Startgewicht der Rucksäcke von gesamt 33kg auf letztlich 42kg erhöht (inkl. aller 
  Shoppingerfolge)
– Körpergewicht von gesamt 132kg auf letztlich 130kg reduziert (trotz voller
   Futterattacken)
– Reisedauer von 4 Monate, 8 Tage, 3 Stunden, 5 Minuten genossen
– unzählbare Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke gesammelt

 

Hiermit verabschieden wir uns von unserer werten Leserschaft, wir bedanken uns bei Euch von ganzem Herzen fürs Mitlesen und vor allem Mitreisen und hoffen, dass wir Euch einen kleinen Einblick in unser Abenteuer, das für uns unvergesslich bleiben wird, geben konnten!

In diesem Sinne:
Khoop khun khrap & Chook dii khrap
Thank You & All the best
Meitaki & Kia Manuia
Merci & Bonne chance
Mahalo & Aloha
Danke & Alles Gute!

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Hawaii – Maui

15 06 2011

Nach 21 intensiven Sightseeing-Tagen im wunderschönen Westen Amerikas starteten wir in Richtung unseres letztes Reiseziels: Hawaii, genauer gesagt Maui, sollte unser Abschluss nach 120 Tagen sein. Gesagt, getan :-)

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Wir verbrachten 7 unvergessliche Tage auf dieser besonderen Insel. Warum so besonders? Maui versprühte eine so angenehme Atmosphäre, wie wir sie kaum jemals zuvor anderswo vorgefunden hatten. Ein Inselfeeling, das man fast nicht in Worten beschreiben kann: Gemütlichkeit, Ruhe und herzliche Freundlichkeit waren unsere ständigen Begleiter. Es lässt sich nicht leugnen, dass Maui eine perfekte “Aussteiger-Insel” ist :-)

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Die letzte Woche unserer Weltreise verbrachten wir nicht nur mit Schwimmen, Sonnenbaden, Essen und all den Annehmlichkeiten, die ein Badeurlaub so beinhaltet. Nein, wir fuhren sogar einige Kilometer mit dem Fahrrad und mieteten noch einmal ein Auto, mit dem wir einen Tag lang die Insel erkundeten.

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Zum Abschluss unserer Reise wurden wir noch einmal so richtig mit Sonne und herrlichen Temperaturen (um die 30 °C), tiefblauem und warmen Meerwasser an feinstem Sandstrand verwöhnt.

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Obwohl wir (zumindest 50% von uns) zu Beginn unserer Planung nicht ganz sicher waren, ob Hawaii ein zweites Mal eine gute Wahl wäre, waren wir froh, dass frau sich durchgesetzt hat und so erlebten wir 7 unvergessliche Tage auf der wunderschönen Vulkaninsel.

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Ja, und nun, nach 127 Tagen, war es soweit. Mit vollgepackten Rucksäcken war der letzte Schritt unseres langen Trips rund um die Erde gekommen: die Heimreise nach Österreich stand auf dem Programm.

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Und dieser Satz ist nun endgültig das letzte Mal im Blog zu lesen:
“Österreich, wir kommen!”

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San Francisco & Umgebung

9 06 2011

Auf der Fahrt vom Yosemite National Park nach San Francisco spürten wir welche Annehmlichkeit die Technik manchmal so bietet, denn das Kabel, das unser Navi-Handy mit Strom versorgte, schied dahin und wir mussten somit  auf die gute alte Weise unser Ziel finden. Gott sei Dank haben wir das Kartenlesen nicht verlernt (zumindest die männliche Seite der Reisegesellschaft ;-)

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Mit der Anfahrt klappte letztlich alles, nur mit den Hotels in San Francisco verfolgte es uns ein wenig, denn zum einen war die Stadt sehr gut ausgebucht, wodurch wir zwischendurch mal umziehen mussten, zum anderen meinte ein Abfluss im ersten Hotel, dass er nicht mehr leben und lieber das Waschbecken übergehen lassen möchte und als Krönung eröffnete man uns im zweiten Hotel gar, dass wir nicht auf der Gästeliste stünden und man überdies ausgebucht sei (angeblich sei unsere Reservierung storniert worden, was sich letztlich aber als Fehler des Hotels herausstellte).
In Folge dessen mussten wir somit wieder umziehen, aber inzwischen waren wir das ja gewohnt. Dass wir aber in ein Viertel der Stadt gebracht wurden, das als nicht ganz ungefährlich galt, verhieß nichts Gutes und verursachte ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend. Vor allem als es am Nachmittag in unmittelbarer Gegend des Hotels auch noch eine Schießerei gab, beschlossen wir einstimmig, abends nicht mehr auszugehen.
Am nächsten Tag wurden wir dann wieder zu dem “ausgebuchten” Hotel gebracht und so fand das Ganze doch noch ein versöhnliches Ende.

Zu Beginn erkundeten wir San Francisco auf dem 49-Mile-Scenic-Drive, einer gekennzeichneten Strecke durch die Stadt, der man schön mit dem Auto folgen kann und an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbeikommt (wirklich sehr sehenswert – wäre auch eine super Idee um all die unzähligen Sehenswürdigkeiten von Eferding, Alkoven, Stroheim oder Hartkirchen und Umgebung kennenlernen zu können ;-)

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Aber nicht nur auf vier Rädern erforschten wir die Stadt, sondern besuchten auch viele der Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder an der historischen Cable Car "hängend”: Golden Gate Bridge, Fisherman’s Wharf, die Seelöwenkolonie am Pier 39, uvm.

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Die ersten Sonnenstunden nutzten wir um über die Golden Gate Bridge zu brausen und das nette Städtchen Sausalito mit seinen Hausbooten zu besuchen (die zwei Tage zuvor waren sehr bewölkt, wodurch sich uns am Aussichtspunkt Twin Peaks die ganze Stadt im Nebel präsentierte).

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Die Temperaturen bewegten sich  während unseres gesamten Aufenthaltes in San Francisco immer zw. 15 °C – 17 °C, also perfekte Bedingungen für’s Sightseeing, während sich doch andere über Hitze und Trockenheit auf manch’ kleinem Fleckchen Erde beschweren :-) Ganz ehrlich: ein bisschen Wärme hättet ihr uns schon abtreten können ;-)

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Durch Zufall entdeckten wir in Sausalito ein kleines nettes italienisches Restaurant und wir konnten endlich wieder einmal richtigen (!) Kaffee aus Porzellantassen genießen.

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Markus unternahm auch einen kleinen Ausflug hinter Gittern und besuchte die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz (vor allem bekannt geworden durch den Film “The Rock” mit Sean Connery und Nicolas Cage).

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An einem etwas regnerischen Tag beschlossen wir dem schlechten Wetter Richtung Süden zu entfliehen und besuchten Palo Alto, wo wir “ganz zufällig” an der Garage vorbeikamen, wo HP von Bill Hewlett und Dave Packard gegründet wurde. Wir besuchten im HP Headquarter auch einen sehr netten Kollegen, Jürgen Müller, der in Kalifornien lebt und mit Markus in der Vergangenheit immer wieder zusammengearbeitet hatte.

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Und damit auch Claudia an diesem Tag auf ihre Kosten kam, düsten wir noch weiter südwärts bis zum Premium Outlet Center in Gilroy … mehr brauchen wir dazu nicht zu schreiben :-)

Durch die “Überraschungen”, die viel Zeit in Anspruch nahmen, fiel es uns nicht ganz leicht ein Gefühl für die Stadt zu entwickeln. Uns fehlten zum Schluss doch ein wenig die Stunden um das Flair und die Atmosphäre der durchaus schönen Stadt kennenzulernen und aufzunehmen – den Besuch war sie aber auf jeden Fall wert.

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Mit unserem Mietauto, das wir für 16 Tage gebucht hatten, fuhren wir doch erstaunliche 2.939 Meilen durch das Land, was 4.730km entspricht bzw. durchschnittlich rund 300km pro Tag. Es war uns bei weitem nicht so viel vorgekommen, was vermutlich daran lag, dass die Strecken sehr angenehm und unkompliziert zu fahren waren und man auch unterwegs vom Auto aus immer sehr viel Abwechslungsreiches zu sehen bekam (Tempomat rein und ging schon).

Nun, der 8. Juni 2011 als letzter Tag im Westen der USA war vorüber, unsere Versuche die Rucksäcke vollbepackt nach den vielen Shoppingtouren zu schließen durchaus erfolgreich (wie wir das zustande brachten überlassen wir der Phantasie unserer braven Leser) und uns wurde so richtig klar, dass wir nun die letzte Station unserer bisher wunderschönen Reise vor uns hatten.

Traditionell schließen wir mit unserem Abschlusssatz: “Hawaii wir kommen!”

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Yosemite Nationalpark

4 06 2011

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1984 wurde der Nationalpark zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt, da seine beeindruckenden Granitfelsen, Wasserfälle und klaren Bäche, die Mammutbäume und seine Artenvielfalt weltweit bekannt sind. Er liegt etwa 300 Kilometer östlich von San Francisco und erstreckt sich über 3081 km² entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada. Jährlich zieht der Yosemite-Nationalpark drei Millionen Besucher an.

Im Gegensatz zum heißen Death Valley kamen wir vor, während und nach dem Yosemite Nationalpark in eine viel kühlere und von einem langen Winter geprägte Landschaft. Der lange Winter hatte in den Bergen noch viel Schnee hinterlassen und wie wir hörten hatte es in der Höhe von 3.000m auch in den letzten Tagen geschneit. Aus diesem Grund waren leider drei der Pässe von Ost nach West gesperrt und es gab auf der Ostseite des Nationalparks keinen Eingang, den wir nehmen hätten können. Der vierte mögliche Pass war letztlich offen und bot eine interessante Winterlandschaft mit “erfrischenden” 3°C auf ca. 2600m Seehöhe (es gab aber Spezialisten, die sogar bei solchen Temperaturen noch mit Flip Flops herumliefen :-).
Also blieb uns nichts anderes übrig als einen langen Umweg (von zusätzlich 7 Stunden Autofahrt) in Kauf zu nehmen um den Yosemite Nationalpark besuchen zu können.

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Im Park angekommen unternahmen wir eine Wanderung zu den berühmten Wasserfällen, die aufgrund des vielen Schmelzwassers viel an Optik boten und sahen uns den Mirror Lake mit seinen wunderschönen Spiegelbildern an.

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Für den Yosemite NP hatten wir uns auch mit Franziska und Christian verabredet, die wir auf Aitutaki in der Südsee kennengelernt hatten (siehe ausführlicher Bericht) und die die USA-Tour in die entgegengesetzte Richtung von San Francisco bis Los Angeles fuhren. Dank Handy (wie hätten wir dies bloß früher gemacht *g*) klappte es und wir begegneten uns vor der bezaubernden Kulisse der Wasserfälle, umgegeben von viel Natur, die uns an die Berge zuhause erinnerte.

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Die längere Kaffeepause nutzten wir natürlich gleich zum Austausch unserer Erlebnisse – seit der gemeinsamen Zeit auf den Cook Islands – und am Abend gingen wir gemeinsam Steakessen und gönnten uns noch das eine oder andere Bierchen :-).

Am Morgen unserer Weiterreise nach San Francisco bestellten wir uns alle noch ein richtig amerikanisches Frühstück, so wie man es aus dem Fernsehen kennt: in einem spartanischen Lokal in einer Nische einer Lederbank sitzend, deftige Eierspeise mit Schinken und Speck genießend und von einer Bedienung mit durchsichtiger Kaffeekanne in der Hand permanent gefragt, ob wir noch Kaffee möchten…. Ein herrlich amerikanischer Abschluss zweier gemütlicher Tage!

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Death Valley

1 06 2011

Nach Las Vegas wollten wir natürlich auch das in der Nähe liegende Death Valley kennenlernen, das in der Mojave-Wüste östlich der Sierra Nevada liegt und als trockenster Nationalpark der USA für seine extreme Hitze bekannt ist. Es ist von mehreren Gebirgszügen umschlossen und sein höchster Punkt befindet sich mit 3366m über und der tiefste Punkt mit 85,5m unter dem Meeresspiegel.

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Das Auto vollgetankt und die Wasservorräte vorbildlich aufgefüllt, passierten wir im Osten in der Nähe von Shoshone bei ca. 28°C den Eingang in dieses geheimnisvolle Tal. Schon nach den ersten Kilometern kletterte das Außenthermometer stetig nach oben und wir landeten bei 37°C, was durchaus noch akzeptabel war (im Hochsommer steigen die Temperaturen oft bis 46°C, der Rekord lag schon einmal bei 57°C).

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Badwater, 85,5 m unter dem Meeresspiegel und somit tiefster Punkt der USA und der gesamten westlichen Hemisphäre, war auch gleichzeitig der heißeste Punkt des gesamtes Tales. Doch nicht die Hitze machte uns zu schaffen, sondern der extrem starke Wind, der es doch tatsächlich schaffte, dass das Fotografieren eine Herausforderung wurde :-)  Aber es gelang nach einigen Versuchen doch ein “gerades” Foto von der größten weißen Salzfläche zu schießen.

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Ansonsten war die Fahrt geprägt von ganz wenig Vegetation und viel viel Gegend, aber auch Sanddünen (ja richtig gelesen, wie in einer Sandwüste). Die Aussichtspunkte bei Dante’s View und Zabriskie Point (der uns beim Hinsehen sofort an einen leckeren Marmorkuchen aus dem Heimatland erinnerte) waren durchaus sehr sehenswert.

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Nach einem ziemlich heißen Tag waren wir am Abend verständlicherweise durstig und auch hungrig und fanden seit langem ein richtig gutes Steak-Restaurant. Hmmm ….

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Las Vegas oder “Die Stadt der 4S”

31 05 2011

Las Vegas, mit seinen ca. 2 Millionen Einwohnern die größte Stadt des US Bundesstaates Nevada und bekannt für seine unzähligen Casinos. Jährlich bereisen ca. 39 Millionen Touristen die Stadt und lassen eine Menge Geld zurück (erstaunlich ist, dass nur ein Viertel des Umsatzes in Casinos erzielt wird, drei Viertel aber auf Eintrittskarten für Shows, Souvenirs und Luxusartikel entfallen).

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Immer wieder las, hörte und sah man etwas über diese weltbekannte Stadt im Nirgendwo Amerikas mit den vielen Casinos und Shows und wir waren schon sehr gespannt auf das, was uns erwartete. Und nichts kam nur ein bisschen in die Nähe dessen, was sich unseren Augen und Ohren in diesen drei Tagen bot.

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Unglaubliche Luxushotels türmten sich links und rechts auf den Straßenseiten des Strips, dem weltweit bekannten Abschnitt des Las Vegas Boulevards. Überall gab es Casinos mit zigtausend einarmigen Banditen (unsere Glücksbringer) und Pokertische (um die oftmals Gogo Girls während den Pokerspielen zur “Ablenkung” tanzten), Shoppingmeilen soweit das Auge reichte und ‘crazy people’ auf der Straße, in den Casinos, in den Shops, in den Pools, an den Bars, kurz zusammengefasst: einfach überall.

Am Montag, den 30. Mai wurde in Amerika der Memorial Day begangen, ein Feiertag, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai zu Ehren der im Krieg für das Vaterland Gefallenen begangen wird. In Las Vegas bedeutete dies “Ausnahmezustand” in der ganzen Stadt: Ausbuchte Hotels, Menschenmassen die versuchten, sich am Strip entlang zu bewegen, überfüllte Shops bzw. Restaurants und Party ohne Ende.

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Auch wir tauchten in die Welt des absoluten Luxus ein und buchten eine Nacht (von insgesamt dreien) in einem der luxuriösesten Hotels der Stadt, dem Wynn, das mit allen Raffinessen ausgestattet war (die Roomkeys waren mit unseren Namen versehen, die Ausstattung des Zimmers ließ keine Wünsche übrig: Ledercouch, ein eigener Fernseher im Badezimmer, elektrische Vorhänge, der Check-Out erfolgte über den riesigen Flatscreen im Zimmer, Drucker von HP :-) uvm. In der Resortanlage entdeckten wir sogar einen Ferrari-Store mit Schauraum, eine Poolanlage so groß wie ein Freibad, Shops der Luxusklasse wie z.B. Luis Vuitton, Restaurants und Bars soweit das Auge reichte und natürlich ein riesiges Casino. Also alles was das Herz begehrte. Wenn wir ehrlich sind, genossen wir den Aufenthalt im Wynn sehr :-)

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Nach zwei Tagen waren unsere Sinne doch etwas “überfüllt” und vieles konnten wir virtuell und akustisch nicht mehr so richtig aufnehmen.

Worum ging es primär in Las Vegas? Unser Resümee: “Die 4S = Shoppen, Saufen, Sex und Spielen”.

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Ein S erfüllten auch wir in diesen Tagen sehr genau und pflichtbewusst (S wie Shopping) im “Premium Outlet Center Las Vegas”, ein Paradies für – man lese und staune – Frau und Mann :-)

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Es war ein echt verrücktes aber spannendes und amüsantes verlängertes Wochenende, das wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

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Lake Powell, Bryce Canyon und Zion National Park

27 05 2011

Bevor wir unseren nächsten Canyon anvisierten, fuhren wir noch zum Lake Powell, einem Stausee, der rund 350 km nordöstlich von Las Vegas im Grenzgebiet von Utah und Arizona lag.
Er entstand Mitte der 1960er Jahre durch Aufstauung des Colorado Rivers und Bau des Glen Canyon-Staudamms (Heute ist der See der zweitgrößte Stausee der Vereinigten Staaten. Bei maximaler Stauhöhe hat er eine Länge von rund 300 km, ist am Damm 171 m tief und bedeckt eine Fläche von 653 km², auf Seespiegelhöhe 1127m).

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Es war ein fast unwirkliches, aber durchaus tolles Gefühl mitten in der Wüste ein etwas erfrischendes Bad zu nehmen, aber wir waren tapfer und ließen uns von den kühlen Wassertemperaturen nicht abschrecken :-)

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Im Südwesten Utahs besuchten wir den Bryce Canyon Nationalpark – wir waren ja nun mitten im Land der Canyons. Die Besonderheit dieses Naturschauspiels bestand darin, dass der Canyon aus farbigen Felspyramiden, den sogenannten Hoodoos, bestand, welche bis zu 60 Meter hoch waren.

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Der Bryce-Canyon-Nationalpark befand sich in einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern und lag damit wesentlich höher als der nahe gelegene Zion-Nationalpark oder der schon besichtigte Grand Canyon Nationalpark. Die Temperaturen waren dementsprechend frisch. Auf dieser Höhe fanden wir auch noch einige Schneereste, da es pro Jahr bis zu 200 Frosttage gibt.

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Es war immer wieder schön anzusehen wie facettenreich sich der Nationalpark präsentierte und welche Bilder sich unserem Auge boten. Doch nach einiger Zeit waren wir uns nicht mehr ganz so einig darüber, an welchem Aussichtspunkt wir noch stehenbleiben sollten. Jemand wollte unbedingt an jeder Station Halt machen und jemand anderer war schon etwas an Ausblicken gesättigt. Wer von uns zweien davon welche Rolle innehatte überlassen wir der Einschätzung unserer geneigten Leserschaft :-)

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Am darauffolgenden Tag fuhren wir zum Zion Nationalpark, welcher sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona befand. Er hatte eine Fläche von 579 km² und lag zwischen 1128m und 2660m Höhe. Innerhalb des Parks befand sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon der bekannteste war. Die Canyons waren aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein entstanden.

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Aufgrund der doch schon heißen Temperaturen (im Sommer bis 40 °C) einigten wir uns – zum Glück für Claudia – nach einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt (Dauer ca. 45 Minuten) auf eine Fahrt mit dem Shuttlebus durch den Park mit einigen Stopps zum Fotografieren :-)

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Es waren wirklich 3 wunderschöne und faszinierende Tage in den verschiedenen National Parks, die uns eine ganz neue Sichtweise über Amerika ermöglicht haben, da wir auf solche fantastischen Naturschauspiele nicht wirklich vorbereitet waren.

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Grand Canyon

24 05 2011

Im Grand-Canyon-Nationalpark lag der größte Teil des Grand Canyon, einer 1,8 Kilometer tiefen, etwa 450 Kilometer langen und 6-30 Kilometer breiten  Schlucht im Norden des US-Bundesstaates Arizona, die während Jahrmillionen vom Colorado River ins Gestein des Colorado-Plateaus gegraben wurde. Der Südrand des Grand Canyons lag im Durchschnitt auf 2100m (er zählt heute zu einem der großen Naturwunder der Erde und wird jedes Jahr von rund fünf Millionen Menschen besucht).

Nach unserer Ankunft am 23.5. und Kurz-Check-In im Motel in Tusayan, machten wir uns gleich auf um den Sonnenuntergang am Grand Canyon zu genießen.

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Am nächsten Tag starteten wir zeitig in der Früh mit dem Besuch des IMAX-Kinos und ließen uns mit Bildern über den Canyon auf der Großbildleinwand einstimmen.

Mit dem Auto ging’s danach direkt in den Nationalpark, wo wir den ganzen Tag verbrachten und aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.

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Wir wanderten einige Teilstrecken der Route “Hermit’s Rest” ab, manche legten wir mittels Shuttelbus zurück und ab dem späten Nachmittag bewegten wir uns mit unserem Auto Richtung Osten von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt.

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Der Grand Canyon begeisterte uns sehr – ein einmaliges Naturspektakel. Noch dazu wo es der Wettergott so gut mit uns meinte und kein Wölkchen am Himmel zu sehen war.

Der Grand Canyon war sicherlich eines der absoluten Highlights unserer bisherigen Reise.

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Von L.A. Richtung Arizona

23 05 2011

Am letzten Tag in L.A. übernahmen wir wieder einmal ein Mietauto und was des einen Freud ist des anderen Leid … es war ein ganz normales Mittelklasseauto (und keine “Prolo-Schüssel” ;-). Dieses Mal stiegen wir in einen Ford Focus mit Automatik ein und unsere Reise durch einen Teil der unendlichen Weite Amerikas konnte beginnen.

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Amerika – berühmt für seine endlos langen Highways – überraschte uns nach einigen 100 km auf dem Interstate Highway 15 mit einem riesigen Outletcenter. Wer hier für einige Zeit nicht auffindbar war und sich mit einem Jahresbedarf an Levi’s Kleidung eindeckte, wollen wir nicht näher erläutern :-)

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Auf der Weiterfahrt (an diesem Tag fuhren wir insgesamt 570 km) erlebten bzw. sahen wir so manch skurrile Dinge: von blitzblank gewaschenen Riesentrucks über Wohnmobile, die an einer Abschleppstange ihr Auto mitzogen sowie Fahrräder, die vorne am Linienbus knapp unterhalb der Windschutzscheibe befestigt waren.

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Damit auch für Markus ein Traum vieler Männer in Erfüllung gehen konnte, nahmen wir einen Umweg über die historische und weltbekannte Route66 von Kingman bis Seligman. Zur Freude von Markus sahen wir viele, viele Harleys, die den Herzschlag um vieles höher schlagen ließen. Natürlich war eine Fahrt mit dem Auto nicht dasselbe wie mit einer Harley :-)

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Universal Studios Hollywood

21 05 2011

Nach den Disneyfiguren begaben wir uns auf die Suche nach den “realen” Filmstars und wurden in den Universal Studios in Hollywood fündig.

Der Themenpark der Universal Studios war zu Beginn der 60iger Jahre Ausgangspunkt für die Studio Tour, die die Gäste hinter die Kulissen des Filmstudios blicken ließ. Im Laufe der Jahre wurde der anfangs kleine Park zu einem Themenpark weiterentwickelt und vergrößert. Mit schätzungsweise 4,7 Millionen Besuchern zählte der Park im Jahr 2007 zu den 10 meistbesuchten Vergnügungsparks Nordamerikas.

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Auch hier hatten wir, obwohl Samstag war, großes Glück mit dem Zustrom an Gästen – die Wartezeiten waren meist an die 5 Minuten, bei den Hauptattraktionen 25min: “Die Mumie” und “Simpson Ride”, einer virtuellen Achterbahnfahrt, der eine ganz besondere neue Erfahrung und auch eine Herausforderung darstellte.
Vom Vortag etwas angeschlagen (so viel Bewegung nach einigen Wochen Nichtstun machte sich bemerkbar :-) war klar – ohne Frühstück bei Starbucks ging auch schon gar nichts. 

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Bis zum Parkschluss nutzten wir das sensationelle Angebot an Unterhaltung und Attraktionen, angefangen bei den schon erwähnten “Simpsons Ride” und “Die Mumie” über “Das Geisterhaus” (machte Claudia ganz besonders viel Spaß *g*), Jurassic Park, Terminator in 3D oder Shrek in 4D (der Film wurde in 3D präsentiert sowie als vierte Dimension kamen z.B. Wassertropfen von oben oder Wind vom Sitz von hinten). Auch besuchten wir die angebotenen Shows wie Waterworld (Stuntshow) oder Blues Brothers (Musikshow).

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Mit dem Wetter hatten wir seit der Landung in L.A. endlich wieder riesengroßes Glück und auch dieser Tag war sonnig und warm. In der Früh und am Abend brauchte man zwar eine Fleeceweste, aber untertags war es perfekt zum Sightseeing.

Mit so vielen Eindrücken angereichert, etwas müde, aber mehr als zufrieden mit den beiden letzten Tagen kehrten wir ins Hotel zurück und landeten bald darauf in unserem eigenen Traumland :-)

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Disneyland

20 05 2011

Disneyland ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt. Mit ca. 14,9 Millionen Besuchern im Jahr 2007 war der Vergnügungspark der am zweithäufigste besuchte Park weltweit.

Auch wir verbrachten einen ganzen Tag in der Welt von Walt Disney, die uns wirklich sehr beeindruckte. Der Eintritt war zwar happig (mit 76 $ pro Person), aber auf jeden Fall jeden Cent wert.

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Die Anzahl der Gäste und die damit verbundene Wartezeit bei den Attraktionen hielt sich an diesem Tag zum Glück noch in Grenzen (Wartezeit meist so 10-20 Minuten, an zwei Highlights aber auch schon mal 40 Minuten). Wir empfanden die Menschenmenge zwar als unglaublich groß, sie war aber angeblich noch nichts im Vergleich zu den Sommermonaten (was wir erahnen konnten, wenn man sich die Vorrichtungen/ Absperrungen für die Warteschlangen ansah). Wir waren froh eine gute Zeit gefunden zu haben.

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Wir nutzten die vielen Attraktionen (von Matterhorn Bobsledge, Autopia, Indiana Jones, Fluch der Karibik über Winnie the Pooh oder Space Mountain Achterbahn und trauten uns sogar auf den Rücken der Karussellpferde ein paar Runden zu drehen ;-)

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Das Grande Finale bildete vor der Kulisse des Disneyschlosses das nächtliche, mit Musik und gesprochenem Text hinterlegte, Feuerwerk, das uns fast zu Tränen rührte (okay, wenn wir ehrlich sind rührte es nur eine Person zu Tränen *g*) da es so mitreißend und unglaublich gestaltet war. Incredible!

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Unbeschreiblich vielfältig war aber auch das Angebot an Souvenirs, Speisen, Süßigkeiten und jeglichen Getränken, das an zahllosen Ständen und Shops angeboten wurde. Die angebotenen Dinge entsprachen von der Kalorienstärke sehr dem “American way”…

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Obwohl wir 11 Stunden im Disneyland verbrachten, schafften wir es nicht, alle Attraktionen zu besuchen. Um 23.30 Uhr beschlossen wir den vorletzten Bus zurück von Anaheim Richtung Los Angeles ins Hotel zu nehmen. Nach 1,5 Stunden Rückreise fielen wir müde und doch auch irgendwie überdreht und zufrieden ins Bett.

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Los Angeles – City

19 05 2011

Am 19.5. landeten wir nach einem 7,5-stündigen Nachtflug (von Tahiti aus) um 10.15 Uhr am Flughafen LAX. Etwas übermüdet stiegen wir aus dem Flieger und wollten so schnell wie möglich ins Hotel ‘Omni Los Angeles’ um zu duschen und zu schlafen. Ein netter Versuch, aber leider nicht so gleich durchführbar, denn wir verbrachten zuerst einmal 1,5 Stunden am Einreiseschalter in einer nicht endend wollenden Schlange und warteten und warteten und warteten.
Schließlich hatten wir die Einreise in die USA doch geschafft und begaben uns zu einem British Airways Schalter um “schnell” eine Auskunft einzuholen, was wiederum knapp 2 Stunden dauerte. Danach nahmen wir einen Shuttlebus zum Hotel, welcher ca. 45 Minuten durch die Stadt fuhr. Kurz zusammengefasst: Um ca. 15.00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht, aber das von Claudia so sehr herbeigesehnte Mittagsschläfchen fiel somit aus. Nichts desto trotz unternahmen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

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Im Stadtgebiet von Los Angeles leben ca. 4 Mio. Einwohner und die City ist nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Sie ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood).
Natürlich machten wir uns auf die Suche nach den Stars und besuchten den berühmten “Walk of Fame”, der sich über 18 Blocks zu beiden Seiten des Hollywood Boulevard erstreckte. Auf diesen Abschnitten waren 2440 Sterne eingelassen, mit denen Prominente geehrt wurden, die eine wichtige Rolle in der amerikanischen Unter-haltungsindustrie spielten oder noch spielen.

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Beverly Hills – das Mekka der Reichen und Schönen versetzte uns wirklich in Staunen. Es war einfach unglaublich, all diese Anwesen mit ihren riesigen Villen und teuren Luxuswägen vor der Einfahrt zu sehen. Es verschlug uns tatsächlich für kurze Zeit die Sprache :-) und daher vergaßen auch leider ganz auf’s fotografieren, sorry!

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Trotz der deutlich sichtbaren Unterschiede zwischen Reichtum und Armut gefiel uns LA besonders gut, die Menschen waren freundlich und hilfsbereit und trotz der vielen Einwohner und dem unglaublichen Verkehr waren es sehr gemütliche Stunden die wir hier verbringen konnten.

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Französisch Polynesien – Tahiti & Moorea

19 05 2011

Als zweite Inselgruppe in der Südsee hatten wir Französisch Polynesien gewählt mit der Hauptinsel Tahiti und ihrer Schwesterinsel Moorea.

In Tahiti verbrachten wir zwei Nächte in der Stadt Papeete, in der vom typischen Südseeflair kaum etwas zu spüren war. Extrem viel Verkehr, stickige Luft und schmutzige Straßen waren unser Resümee. Mit der Luftlinie Air Tahiti flogen wir von Papeete weiter auf die benachbarte Insel Moorea (Flugdauer nicht einmal 10 Minuten). Hier fanden wir endlich, was wir schon so lange gesucht hatten: Eine wunderschöne Lagune, die sich von ihrer schönsten Seite präsentierte – mit einem Farbenspiel des glasklaren Meeres, von türkis und tiefblau über smaragdgrün. Einfach unbeschreiblich!

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Unser Hotel “Sofitel Ia Ora Resort” lag genau an dieser Lagune und so stand fünf traumhaft schönen Tagen am Strand nichts mehr im Wege. Begrüßt wurden wir traditionell mit einer Blumenkette im Südsee-Flair.

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Wir genossen die Sonne, wunderschöne Sonnenuntergängen, erforschten die Unterwasserwelt, ließen uns das gute Essen munden und gönnten uns so manch’ köstliches Bierchen oder Gläschen Wein. Erholung pur!

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Aber damit wir nicht nur am Strand oder am Pool zu finden waren, liehen wir uns für einen Tag einen Scooter aus und erkundeten (wie schon in Rarotonga) die Insel auf zwei Rädern :-)

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Vor einigen Tagen wurden wir gefragt mit welcher Urlaubsdestination man die Südsee am besten vergleichen könne. Auf diese Frage konnten wir keine eindeutige Antwort finden, denn die Unterwasserwelt fanden wir auf den Malediven ziemlich einzigartig, aber die schon erwähnten Farbenspiele des Meeres und die Atmosphäre der Südseeinsel Moorea waren einmalig. Dieses Gefühl kann man nicht wirklich in Worte fassen, man muss es selber gesehen und erlebt haben. Für uns lässt sich daher Französisch Polynesien mit keiner anderen Urlaubsdestination vergleichen.

Ja, liebe Leser, jetzt ist es endlich soweit und wir präsentieren Euch gerne die Fotos auf die ihr schon so lange gewartet habt ;-) …und hoffen, dass wir Euch eine kleine Freude damit machen können :-)

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Gerne wären wir noch weitere Zeit auf Moorea geblieben, aber wie heißt es nicht so schön: “Aufhören soll man, wenn es am besten schmeckt”! Somit kehrten wir nach ca. 3 Wochen am 18.5. der Südsee den Rücken. Unser nächstes Abenteuer wartete schon – Amerika wir kommen!

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Austria goes Aitutaki

11 05 2011

Am meisten Freude auf Aitutaki bereitete uns ein zufälliges “Österreichertreffen” an einem der – von der Heimat aus gesehen – weitest entferntesten Fleckchen Erde.

Während unserer gesamten Reise hatten wir nur ganz wenige Österreicher getroffen und keinesfalls damit gerechnet auf der kleinen (den meisten unbekannten) Insel Aitutaki jemanden aus der Heimat zu treffen.

Doch manchmal kommt es anders als man denkt und so kam es, dass wir bereits kurz nach unserer Ankunft zwei überaus nette Pärchen trafen.

Zum einen trafen wir Katharina und Tobias aus Innsbruck (natürlich waschechte Tiroler) sowie Franziska (gebürtige Salzburgerin) und Christian (gebürtiger Grazer), die beide zuletzt aus beruflichen Gründen in Linz lebten.

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Auch diese beiden Pärchen taten den großen Schritt im Leben und gönnten sich für mehrere Monate eine Auszeit. Es war total spannend sich über Länder, die wir alle bereist hatten, auszutauschen und zu erfahren was die anderen alles erlebt hatten, was wem besonders gut gefallen hatte oder auch nicht.

“Jammern auf hohem Niveau” – wie unsere liebe Lisi M. einmal so schön zu sagen pflegte (@Sabi: kannst di nu erinnern? I sag’ nur Lissabon) machte natürlich auch zu sechst mehr Spaß (das schlechte Wetter betraf uns ja alle gleich) und so verbrachten wir viele gemütliche Abende auf unseren Bungalowterrassen mit einigen Flaschen Wein und Chipspackungen :-)

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Christian war bzw. ist gelernter Koch und bereitete für uns Palatschinken zu. Wer Markus kennt weiß, dass diese liebevoll zubereiteten runden Dinger keine Chance hatten auch nur annähernd auszukühlen und von der vertilgten Stückzahl brauchen wir gar nicht zu reden.
Also der Druck in punkto künftiger Süßspeisen stieg enorm (natürlich nur für diejenigen, die sich hier angesprochen fühlen … oder betrifft es gar nur eine Person??)  :-(   Anyway, danke noch einmal für die Einladung!

Es waren für uns wirklich sehr gemütliche und lustige Stunden und wir hoffen, dass wir Franziska und Christian in Amerika wieder treffen und Katharina und Tobias im wunderschönen “heiligen Land Tirol” wiedersehen werden, wo wir uns schon auf einen “Tiroler Abend” freuen dürfen (natürlich mit Schuhplattl’n, Lederhosen und Dirndl :-) @Tobias, kannst in Sydney schon fleißig zu üben beginnen :-)

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Und wie der Zufall oft lustig Regie spielt, zeigte sich darin, dass wir auf unserer Lagoon Cruise am letzten Tag auf Aitutaki noch ein weiteres nettes Austria-Quartett trafen: Marlene und Roman, dessen Vater und Roman’s Cousin Herbert. Alle aus unserer schönen OÖ-Heimat (Witziges Detail am Rande: Marlene’s Schwester Irene hatte bis vor kurzem mit Markus bei HP gearbeitet. Die Welt ist oft wahrlich klein). Ein Highlight der gemeinsamen Lagoon Cruise waren die sensationellen beiden Packungen Manner-Schnitten, die Roman mitgebracht hatte ;-)

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Cook Islands – Aitutaki

10 05 2011

Nach 4 Nächten auf Rarotonga wechselten wir auf die kleine Insel Aitutaki, wo wir 10 Nächte mit relaxen, schnorcheln, Sand, Strand und Meer genießen wollten. Der Flug dauerte unglaubliche 45 Minuten und wurde von der lokalen Riesenairline Air Rarotonga durchgeführt, wo sich die richtige Gemütlichkeit der Insulaner zeigte: kein Stress beim Check-In, keine Securitychecks, zu Fuß zum Flieger und alles ohne jeglichen Zeitdruck.

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Aitutaki ist eine kleine (im wahrsten Sinne des Wortes) Perle in den Cook Islands: Ein so genanntes gekipptes Atoll und nach Rarotonga die bevölkerungsreichste Landfläche der Cookinseln mit ca. 1.900 Einwohner. Die Insel hat eine Fläche von nur rund 18 km² (~9km lang und ~2km breit) und befindet sich am Rande einer großen Lagune zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus).

Ein ideales Paradies also zum Schnorcheln, Schwimmen, Bootstouren und für Inselerkundungen. Zu letzterem hatten wir ja ausgiebig Zeit (allerdings immer mit Regenjacke und Schirm bewaffnet). Ja und von den restlichen Aktivitäten konnten wir im wahrsten Sinne des Wortes nur träumen. 10 Tage lang gab es außer Regentropfen (mit teils heftigen Regenschauern und Gewittern) und dichter Bewölkung keine Abwechslung und von Wetterbesserung war in diesen Tagen nie die Rede. Insgesamt schafften wir es auf knappe 3 Sonnenstunden in 10 Tagen :-(

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Oftmals waren wir darüber sehr frustriert, da wir uns nach dem doch eher verregneten Australien schon sehr auf die Sonne freuten, aber wir versuchten das Beste daraus zu machen und genossen trotz allem (natürlich mit Hoch und Tiefs) unseren Aufenthalt auf Aitutaki.

Wer uns kennt wird sich jetzt sicher die Frage stellen “Was machen die zwei dann ohne Planung den ganzen Tag?” Ihr werdet es kaum glauben, aber wir fanden uns auch ohne Programm gut zurecht:
– Radtouren durch die Insel (unsere Kondition wurde dabei durch starken Gegenwind
   und  Dreigangrad richtig gefordert – perfekt für die Linie)
– endlos lange Strandspaziergänge (auch mit Regenschirm möglich)
– Lesen
– Blog schreiben (die Internetverbindung in der Südsee war leider so schlecht, dass  
   wir erst jetzt unsere Berichte in Amerika online stellen konnten, daher nun so viele
   Berichte auf einmal)
– Markus ging -  wie er es selber immer so liebevoll nannte – “Protestschnorcheln” 
   (täglich dem Regen zum Trotz)
– Besuch einer “Cook Island Night”, wo es neben herrlichen lokalen kulinarischen
   Köstlichkeiten eine  Show mit Tänzern und Feuerartisten zu besichtigen gab
– Teilnahme an einer “Kokosnuss-Session”: wie öffnet man sie richtig, wie entwickelt sie
   sich, was alles kann man von der Kokospflanze verwenden,… Markus ist inzwischen
   schon der totale Experte :-)
– erster DVD Abend auf dieser Reise
– Kirchenbesuch der Cook Islands Christian Church, die bekannt ist für ihre herrlichen
   mehrstimmigen Gesänge

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Wir fanden auf der kleinen Insel auch eine österreichische Kuriosität: “Tauno’s Garden Café – Organic homecooking Island style with Austrian flair”. Sonja aus Kärnten war vor vielen Jahren nach Aitutaki ausgewandert und hatte Tauono, einen Einheimischen, geheiratet. Bei ihr gab es viel selbstgezüchtetes Bio-Gemüse und –Obst zu kaufen (P.S.: Claudia freut sich schon sehr auf den leckeren Gemüsegarten in Stroheim) und auch dreimal die Woche zu Mittag interessante Kreationen wie Brotfruchtlasagne oder Hibiskusblütenomlette. Und als Beilage gab es Bananen in den verschiedensten Variationen (gebackene Banane mit Zimt, geröstete Banane, usw. … also ein wahres Paradies für Markus :-)

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An unserem allerletzten Tag auf Aitutaki meinte es der Wettergott dann noch gut mit uns und wir konnten die so lange geplante und täglich verschobene ‘Lagoon Cruise’ doch noch durchführen. Wir verbrachten einen sehr schönen, am Vormittag sogar sehr sonnigen (!) Tag auf einem kleinen Boot zwischen den vielen Inseln rund um Aitutaki und konnten so das Farbenspiel der Lagune teilweise doch noch erleben. Mit Schnorcheln, Besuch von zwei unbewohnten einsamen Inseln (darunter “One Foot Islands”, mit dem angeblich kleinsten Postamt der Welt) und Strandspaziergängen nahm die Zeit auf Aitutaki ein wenig ein versöhnliches Ende.

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Cook Islands – Rarotonga

2 05 2011

Beim zweiten Anlauf klappte alles und wir landeten nach Plan auf Rarotonga, der Hauptinsel der Cook Islands. Allerdings landeten wir nicht am selben Tag, an dem wir Auckland verlassen hatten, sondern einen Tag früher. Tippfehler? Mitnichten. Zum ersten Mal in unserem Leben hatten wir die Datumsgrenze überflogen, d.h. Start am 29.4. um 10.30 Uhr morgens in NZ und Ankunft am 28.4. um 16 Uhr auf den Cook Islands. Ein witziges Gefühl einen Tag insgesamt zweimal zu erleben und zweimal an zwei unterschiedlichen Orten (Auckland NZ und Rarotonga auf den Cook Islands) aufzustehen.

Auf Rarotonga wurden wir mit Blumenkette und Ukulele-Musik begrüßt. Die Insel präsentierte sich uns sehr ursprünglich: tropisch mit vielen Palmen, Farbenspiele am Wasser und weiße Strände aus Korallensand übersät mit Muscheln, Kokospalmen und –nüssen wohin das Auge blickte. Und endlich konnten wir wieder richtig gutes Essen genießen: Fisch, Meeresfrüchte und viele lokale Spezialitäten, hmmm.

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Mit einem Scooter (Elektro-Moped) gingen wir auf Insel-Entdeckungstour und “shoppten” am “Event der Woche” dem berühmten Saturday Market. Vorher hatten wir dazu auf der örtlichen Polizei vorsprechen müssen, denn um ein Fahrzeug auf den Cook Islands lenken zu dürfen, benötigt man einen eigenen Cook Islands Führerschein.

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Die Insel selbst war schnell umrundet, da sie nur 32km im Umkreis maß und es – wie schon erwähnt – außer Strand, Palmen und Meer nicht viel an Sightseeing zu sehen gab ;-)

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In unserer Unterkunft lernten wir den netten und liebevollen Kanadier Bill kennen. Wir verbrachten so manch nettes Schwätzchen mit ihm und irgendwie schlich sich so ein bisschen das Gefühl in uns ein, dass wir auch dieses Land vielleicht noch bereisen sollten?

An unserem vorletzten Abend auf Rarotonga besuchten wir das ’Te Vara Nui Cultural Village’, wo Einheimische im polynesischen Originaloutfit viel Wissenswertes über die Geschichte der Cook Islands und deren Bewohner (den “Coconuts” wie sie sich selbst nennen) erzählten. Wir lernten die  verschiedenen Arten des Fischfangs und ihre “Hausmedizin” kennen, hörten viel über die Pflanzen- und Tierwelt und auf ganz witzige Art präsentierten die Insulaner die Kokosnuss und deren zentrale Bedeutung für die Bewohner. Den Abschluss bildete ein Dinner mit den lokalen Spezialitäten und einer Darbietung vieler lokaler Tänze sowie einer Feuershow. Die Damen und Herren präsentierten sich als wahre Bewegungswunder.

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Das Wetter war uns auf Rarotonga im großen und ganzen (noch) hold, da es bis auf einen Vormittag sonnig und warm war. Wir versuchten unsere Hautfarbe wieder etwas aufzufrischen, wussten aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass dies die letzte Möglichkeit auf den Cook’s gewesen war. Mehr davon später, vorerst genießen wir noch ein bisschen die Sonne…

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Südsee: Anreise mit Hindernissen

28 04 2011

Voller Vorfreude fanden wir uns am 27.4. am Flughafen von Ayers Rock ein, erledigten den Check-In und überpünktlich hob der Flieger um 15.30 Uhr Richtung Cairns ab. Wir teilten uns die insgesamt 115 verfügbaren Sitze mit nur 19 weiteren Fluggästen. 

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Der Aufenthalt in Cairns bis zum Weiterflug nach Auckland (Neuseeland) betrug 5 Stunden. Fürs erste klang dies ja eher harmlos, aber dass aus diesen paar Stunden noch viel mehr werden sollten, wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die pünktliche Ankunft in Cairns sollte die letzte gute Nachricht rund um Flüge an diesem Tag sein.

Als wir in Cairns gemütlich zum Kaffeebereich schlenderten, sahen wir plötzlich unser Gepäck am Gepäcksband seine Runden drehen, obwohl es bis Rarotonga durchgecheckt worden war. Wir gingen mit unseren inzwischen doch etwas schwerer gewordenen ;-) Rucksäcken zum Gepäckservice und dann kam sie – die schlechteste Nachricht des Tages: Unser Flug Cairns – Auckland hatte bereits 3 Stunden Verspätung, was bedeutete, dass wir nur 15 Minuten in Auckland zum Transit hätten.

Und nun nahm die Geschichte seinen Lauf: Der Flug von Cairns nach Auckland war Teil unseres Round-the-world-tickets mit OneWorld, einem Zusammenschluss mehrerer Fluggesellschaften u.a. von British Airways, Qantas, American Airlines,…  und wurde von der Billigfluglinie JetStar durchgeführt.
Für die Strecke Cairns – Auckland – Rarotonga benötigten wir 3 Flüge mit 3 verschiedenen Airlines, was sich leider durch die Verzögerung zu einem größeren Problem entwickelte. 

Der Abflug war für 23.00 Uhr geplant und zu Beginn auf 1.00 Uhr verschoben worden. Letztlich flogen wir dann aber erst um 3.10 Uhr in der Früh ab. Neun endlos lange Stunden des Wartens auf dem kleinen Flughafen von Cairns und dem Wissen, dass wir damit in ein größeres Problem schlitterten, da wir den Anschlussflug in Auckland nicht mehr schafften.  
Nach unzähligen Gesprächen mit JetStar, Internetrecherchen und Telefonaten um eine Ticketumbuchung wurde uns von der Fluglinie Air Newzealand angekündigt,  dass der nächste Flug erst einen Tag später ging und die Umbuchung ca. 700 Euro kosten würde.

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Mit den Nerven doch ziemlich am Ende, kamen wir schließlich um 9.30 Uhr in Auckland an, wo unser Anschlussflug auf die Cook Islands natürlich schon längst über den Wolken war.

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Nun begann die Suche nach jemandem, der uns weiterhelfen konnte. JetStar war – wie sollte es auch anders sein – nicht zu erreichen und von der versprochenen Vorabinfo unserer Situation an die lokale Niederlassung war weit und breit nichts zu bemerken, d.h.: Kein Taxi und kein Hotel wie uns versprochen wurde.

Nach 3 Stunden langer Gespräche mit den Fluglinien Air Newzealand und Qantas, die für unser Problem im Grunde genommen gar nicht zuständig aber sehr verständnisvoll und bemüht waren, kam letztlich die so positive Überraschung: Qantas übernahm die Mehrkosten für die Umbuchung und Air Newzealand reservierte uns zwei Plätze für den Flug am nächsten Tag.

Müde und k.o. nach 34 Stunden auf den Beinen (mit vielleicht 2,5 – 3 Stunden Schlaf im Flieger bzw. Flughafen), aber glücklich, dass es letztlich doch noch gut ausgegangen war, fuhren wir mit dem Taxi nach Auckland City ins Rendezvous Hotel, das wir schon bei unserem ersten Besuch in Auckland besucht hatten.

Wir schlenderten noch einmal die von Claudia so geliebte Einkaufsmeile “Queenstreet” entlang, gönnten uns einen leckeren Starbucks-Kaffee (welch’ Überraschung), fanden Zeit für einen Kurzbesuch bei Esprit und verwöhnten uns kulinarisch mit japanischem Essen. Die Geschäfte hatten mittlerweile ihr Sortiment auf Wintermode umgestellt, was uns etwas skurril anmutete, da wir ja gerade aus dem 30 °C heißen Ayers Rock kamen.

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Neuseeland hatte uns also für ein paar Stunden wieder (natürlich mit schönem Wetter) und auch der ‘zweite’ Eindruck bestätigte unsere Erfahrungen von unserem einmonatigen Aufenthalt: Die Kiwis sind wirklich ungemein nett und freundlich und das Land hat eine tolle Atmosphäre.

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Ayers Rock

26 04 2011

Von Cairns aus flogen wir am 25.4. nach Ayers Rock zum Uluru, dem heiligen Berg der Aborigines und dem heimlichen Wahrzeichen von Australien (neben Sydney Opera & Harbour Bridge).
Am Flughafen übernahmen wir unser Mietauto einen Toyota Corolla (laut Aussage von Claudia: “Endlich einmal ein “normales” Auto”) mit Schaltgetriebe. Voller Erwartungen stiegen wir in unseren fahrbaren Untersatz und mussten nach einigen Metern feststellen, dass wir uns doch schon sehr an die Annehmlichkeiten einer Automatik gewohnt hatten. Aber nach kurzer Zeit hatten wir den Dreh wieder heraus ;-)

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“Uluru – just a big bloody rock” wie viele Australier nicht ganz zu sagen pflegen, kann einem doch mit seiner vollen Pracht den Atem rauben. Der Uluru besteht aus 650 Millionen Jahren altem Arkose-Sandstein und hat an der Basis einen Umfang von 9km (3,5km lang, 2,4km breit und 348m hoch).

Der Sonnenaufgang um 7.05 Uhr und der Sonnenuntergang um 18.25 Uhr verliehen dem Berg eine atemberaubende Kulisse. Vor allem der Sonnenuntergang war spektakulär, da die untergehende Sonne den Hügel in ein blutrotes Farbenspiel tauchte.

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Ca. 40 km von Ayers Rock entfernt lagen die 36 mächtigen, kuppelartigen Felsen Kata Tjuta (übersetzt bedeutet dies ‘viele Köpfe’), genanntdie Olgas”, die wir ebenfalls besuchten und bestaunten. Für die Ureinwohner manifestieren Uluru und Kata Tjuta wichtige Aspekte ihrer überlieferten Schöpfungsgeschichte, die sie mit dem Land verbinden.

Insgesamt kamen wir, in dem von Claudia so “geliebten”, Outback einige 100 Kilometer herum – wahrlich eine Weite mit sehr spärlicher Vegetation. Außer den lästigen Fliegen, die einem im Tageslicht (vor allem im Gesicht) jede Lust an gemütlichen Spaziergängen nahmen, begegneten uns keine gefährlichen Tierchen.

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Kulinarisch genossen wir zum ersten Mal ein richtiges Aussie-BBQ mit zartem Kängurufleisch und etwas gewöhnungsbedürftigem Krokodilfleisch. Unser Grillmeister gab sein Bestes und Frau fand an seinen Fähigkeiten nichts zum Aussetzen :-) 

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Nach vier Wochen Australien, das uns so manches “Tief” beschert hatte, freuten wir uns doch schon sehr auf die Weiterreise in die Südsee. Wie es dann weiterging? Tja, das ist eine andere Geschichte :-)

Jetzt heißt es erst einmal: Cook Islands wir kommen!

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Die gefahrenen Gesamtkilometer in Australien mit unserem Motorhome und dem Mietauto am Ayers Rock waren stolze 3667 km.

Unsere kleine Wissenskunde:
– Australien ist der fünfte und kleinste Kontinent der Erde und der einzige Staat der
   Welt, der eine gesamte Kontinentalmasse in Anspruch nimmt. Mit 7,7 Mio km² Fläche
   ist es nach Russland, Canada, China, USA und Brasilien das sechstgrößte Land der
  Erde und 21 Mal so groß wie Deutschland. An der breitesten Stelle misst es 
  ~4000km. 40% liegen in den Tropen. 21,2 Mio. Menschen bewohnen Australien. Die
  Hälfte der Landfläche wird von 0,3% der Bevölkerung bewohnt und ist damit praktisch
  menschenleer. Fast die Hälfte aller Australier leben in den Ballungszentren um Sydney
  und Melbourne. Hauptstadt ist Canberra.
– Auch in Australien wird links gefahren, woran man schon dessen Zugehörigkeit zum
   Commonwealth erkennen kann
– Ein Highway entspricht unserer Landstraße mit max. 100km/h
– Je weiter man an der Ostküste Richtung Norden kommt, desto tropischer wird das 
   Klima und desto weniger kann man im Meer schwimmen (Quallen, Krokodile & Haie)
– Um 18 Uhr ist es an der Ostküste bereits dunkel
– Aldi Stores: Sehen genauso aus wie unsere Hofer-Filialen, angefangen von den Fliesen
   bis zur Präsentation der Waren
– Karwoche: Gründonnerstag kannte man in Australien nicht, aber der Karfreitag (=
   Good Friday) war der wichtigste Feiertag in der Osterzeit
– Kurios: Es gibt in Australien auch Orte (z.B. Ayers Rock), wo es eine Zeitverschiebung
   um eine halbe (!) Stunde gibt und nicht nur um eine oder mehrere volle Stunden.



Ostern in Australien

24 04 2011

Am 23. April feierten wir Claudia’s Geburtstag. Es  gab sogar einen ‘Birthday Cake’ mit bunten M&M’s und Kerzen drauf (natürlich bedurfte dies perfekter Planung und wer das größte Stück davon abbekam wissen wir ja alle miteinander :-)
Am Abend wollten wir es noch einmal mit Steak-Essen versuchen, aber leider waren alle Restaurants wegen dem Osterwochenende vollkommen ausgebucht. Shit happens…

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Am Ostersonntag fand der Osterhase am Beifahrersitz ein leeres Plätzchen für sein Schoko-Osterei. Wer dies auf einen Sitz verspeiste brauchen wir, so glauben wir, nicht extra zu erwähnen. Für die leckeren Osterlämmchen unserer Mamas war es trotzdem kein Ersatz :-)

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McDonald’s – I’m lovin’ it: An diesem Slogan haben wir in Australien wirklich nichts aussetzen, da McDonalds in punkto Internet unser großer (und oftmals einziger) Freund und Helfer war. Wie einige unserer treuen Leser bemerkt haben, war die Internetverbindung und –möglichkeit in Australien wirklich äußerst begrenzt gewesen. Die ‚”Mäci-Pausen” ermöglichten uns neben einem Café Latte und WC-Besuch zumindest ab und zu einen Blick in den Cyberspace.

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Great Barrier Reef

22 04 2011

In Port Douglas buchten wir unsere letzte Aktivität – eine Tour zum Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde, wo wir an 3 verschiedenen Stellen des Reefs viel Zeit zum Schnorcheln hatten. Mit ‘Stingersuits’ ausgestattet, hatten wir auch keine Angst vor den Quallen.
Claudia übertraf sich einmal mehr auf dieser Reise, denn sie sprang vom Boot direkt ins Meer, schnorchelte überall mit, tauchte einige Meter tief, schwamm knapp über den Korallen und man glaubt es kaum sogar über einen Riff-Hai hinweg. Wer Claudia’s Respekt vor dem Wasser kennt, weiß, dass dies eine tolle Leistung war.

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1600km von Rockhampton bis Cairns

19 04 2011

Da uns auch die kommenden Tage Wolken und Regen durch den Tag begleiteten, konnten wir uns so voll aufs Fahren “konzentrieren” und legten so in fünf Tagen 1600 Kilometer entlang des Bruce Highway (bei uns bezeichnet man das eher als Landstraße) zurück und kamen so unserem Ziel Cairns deutlich näher.
Unsere Route führte uns von Rockhampton über Sarina – Mackay – Airlie Beach – Townsville – Ingham – Tully (Australia’s wettest place: jährlich ca. 4m Regen, im Rekordjahr 7,5m und heuer vermutlich am Rekord kratzend, da es seit November schon so viel geregnet hat) – Innisfail  bis nach Cairns und dann noch weiter nördlich bis Port Douglas.

Landschaftlich gesehen gab es auf der Strecke kaum Highlights, jedoch präsentierten sich die Natur und das Klima immer tropischer je weiter wir nach oben kamen: Regenwälder, hohe Luftfeuchtigkeit, schwül und höhere Temperaturen.

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Kurz nach Townsville sahen wir die verheerenden Zerstörungen des Zyklons Yazi, der Ende Jänner auf die Küste Queenlands zugerast war und diese stark getroffen hatte: abgedeckte Häuser, geknickte Bäume, zerstörte Bananenplantagen, enthauptete Palmen, verwüstete Strandpromenaden sowie Straßen, die (mit bereits ausgebesserten) Schlaglöchern übersät waren.

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Ab Airlie Beach stellten wir fest, dass keine Menschen mehr im Meer schwimmen waren und als wir uns dem Strand näherten, wussten wir auch warum: Warnung vor hochgiftigen und lebensgefährlichen “Marine stingers” = Quallen (Box Jellyfish und Irukandji).

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Auf der Durchreise sahen wir aber nicht nur Warnungen vor Meerestieren, sondern erspähten auch wildlebende Wallabys, die wie kleine Kängurus aussehen. Kurz vor der Ortseinfahrt Port Douglas entdeckten wir später sogar Krokodile im Fluss.

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Queensland – “The Sunshine State” oder doch eher “Land des Regens”?

18 04 2011

In Tin Can Bay trafen wir auch ein sehr nettes Pärchen aus Tirol, “die Leni” und “den Michel” aus Seefeld, die so wie wir mit einem Campervan entlang der Ostküste unterwegs waren, allerdings in der entgegengesetzten Richtung. Nach ein paar gemeinsamen gemütlichen Stunden wurde es dann aber leider doch Zeit die Weiterfahrt anzutreten, da noch einiges an Kilometern vor uns lag.

Am Palmsonntag kamen wir nach einer langen Tagesfahrt in Rockhampton (genannt Rocky) an, etwas erschöpft und mit großem Hunger. In der Steakhauptstadt – “beef capital of Australia” – wollten wir uns am Abend  so ein richtig leckeres, saftiges Steak gönnen. Als wir dann aber so durch die Stadt spazierten, stellten wir doch mit einigem Erstaunen fest, dass wir uns in einer “Geisterstadt” bewegten: kaum Autos, kaum Leute und bis auf ein Pub war in der ca. 60.000 Einwohner-Stadt so ziemlich alles geschlossen. Und wie soll es anders sein – leider auch die Restaurants … also nix mit einem Mega-Steak in Rocky. Dafür gönnten wir uns noch ein Bierchen und fuhren dann doch etwas frustriert und hungrig zurück zum Campingplatz.

Doch das war noch nicht alles: Unser ständiger Begleiter der Regen meldete sich wieder einmal kräftig zurück. Nach dem Besuch im Visitor Centre in Rockhampton, in dem wir uns über einen Segeltrip auf den  Whitsunday Islands informieren wollten und den aktuellen Wetterbericht bekamen, fuhren wir geradewegs zum Supermarkt Coles und deckten uns mit Frustschoko und Frustchips ein – der Schokovorrat war schon nach einigen Kilometer Fahrt bedenklich geschrumpft ;-) Warum? Der Wetterbericht hatte durchgehend Regen für die kommenden 5 Tage verkündet. So beschlossen wir den Segelturn auf die Südsee zu verlegen. Hier half nicht einmal der Ausspruch den die Australier so gerne von sich geben: “Hi guys, no worries about that” :-(

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Sunshine Coast, Rainbow Beach & Fraser Island

17 04 2011

Am 11.4. unternahmen wir einen zweiten Anlauf der Abreise – über Brisbane ging es wieder nach Norden in den Bundesstaat Queensland bis an die Sunshine Coast nach Coolum Beach. Und was erwartete uns am Abend bei unserer Ankunft? Richtig geraten – Regen! Aber Gott sei Dank war es am nächsten Tag wieder sonnig und wir genossen die Stunden am kilometerlangen, endlos scheinenden Sandstrand.

Weiter ging es entlang der Sunshine Coast bis Noosa, anschließend  weiter über Gympie bis Rainbow Beach, einem äußerst netten kleinen Örtchen (nur 900 Einwohner) unterhalb von Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt.
Hier verbrachten wir 3 Nächte im Great Sandy Nationalpark. Es war eine sehr ruhige Gegend, direkt am Beach gelegen und doch mitten in der “Wildnis”, so ganz ohne Strom, fließend Wasser und Elektrizität (unser Motorhome ersetzte dies fast alles).
Zum Schwimmen fuhren wir an einen ca. 10 Minuten entfernten gesicherten Strand, da die Meeresbucht rund um den Nationalpark laut den Einheimischen doch mit einigen Haien gesegnet war (grundsätzlich sind wir für jeden Spaß zu haben, aber baden sollte man wirklich eher dort, wo Lifeguards anwesend und wenn erforderlich entsprechende Hai-Netze gespannt sind. Und Bekanntschaft mit den vielen gefährlichen Tierchen in Australien wollen wir nicht direkt persönlich machen, außer halt im Zoo ;-)

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Am 15.4. besuchten wir Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Diese Insel kann man mit Geländeautos erkunden oder was wir auch gesehen haben (bei vorhandenem nötigen Kleingeld) mit einem Kleinflugzeug am Strand landend.

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Die Insel besteht fast ausschließlich aus Sand, besitzt Regenwald und über 40 Süßwasserseen. Einer davon, Lake McKenzie, lässt einen glauben man sei auf den Malediven (weißer Sandstrand, Sandboden und trotzdem Süßwasser). Es war ein herrliches Gefühl beim Baden einmal kein Salz auf den Lippen zu schmecken.

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Von Rainbow Beach ging es einige wenige Kilometer weiter nach Tin Can Bay, wo wir die Gelegenheit hatten einen freilebenden Delfin aus nächster Nähe zu erleben und ihn auch selbst zu füttern.

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Byron Bay – die zweite

11 04 2011

Wir starteten bei Sonnenschein in Byron Bay und gingen davon aus, dass es woanders sicherlich auch so sein müsse… Doch falsch gedacht: Bereits ab Brisbane zogen Wolken auf und es begann in Strömen zu regnen.
Nach 250km Fahrt stoppten wir im Visitor Centre in Caloundra, wo wir von einem sehr hilfsbereiten Herrn sehr wertvolle Tipps bekamen und der uns ans Herz legte dort länger zu verweilen, wo das Wetter schön ist. Chris erzählte uns, dass dieses Jahr in Australien aus Wettersicht unberechenbar und sehr ungewöhnlich sei, denn normalerweise wäre es um diese Zeit trocken und sonnig, diese Saison regne es aber seit November fast durchgehend).
Uns seinen Rat zu Herzen nehmend drehten wir kurzerhand um, da wie so oft in den vergangenen Tagen die Wettervorhersage zum Heulen war, und düsten wieder retour nach Byron Bay um zumindest ein paar Sonnenstunden zu ergattern.

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Retour in Byron Bay begrüßte uns am nächsten Morgen wirklich die Sonne und am Sonntag und Montag war es endlich einmal heiß und sonnig, was zur Atmosphäre des typischen Surferortes Byron Bay passte. Das Flair war dort sehr entspannt und “surfercool”, also blieb uns nichts anderes übrig ;-) als Surfen zu üben, am Strand zu liegen, uns mit viel Sonnencreme einzucremen und den Griller anzuwerfen.

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Byron Bay

8 04 2011

Trotz des wechselhaften Wetters entschieden wir uns für 3 Nächte im Surferort Byron Bay (südlich von Brisbane, knapp unterhalb der Gold Coast im Bundesstaat New South Wales) und wurden für unseren “Mut” dann doch mit ein paar Sonnenstunden belohnt.

Diese nutzten wir zum Schwimmen, Lesen, Bodyboarding und ersten Surfversuchen. Markus nahm einen Vormittag lang Surflessons und konnte erste Steherfolge auf dem Board verbuchen – auf gefrorenem Wasser funktioniert es derzeit aber doch noch besser ;-) Auch Claudia versuchte so manches mit dem Bodyboard und dem Surfbrett und kämpfte tapfer mit oder doch eher gegen die Wellen?  :-)

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Wir hatten alles für Australien erwartet, nur nicht, dass wir uns um das Wetter Gedanken machen müssen. Immer wieder verdunkelte sich der Horizont und ein kleiner oder größerer Regenguss kam vom Himmel. Gott sei Dank meist am Abend,  aber manchmal wurden wir auch  schon in der Früh von einer “Morgendusche” begrüßt.

Nach 3 Nächten packten wir alles zusammen, besuchten  noch den schönen Leuchtturm am Cape Byron und machten uns auf den Weg in Richtung Norden entlang der Küste um unserem Fernziel Cairns ein paar Kilometer näher zu kommen. 

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Brisbane & Übernahme ‘Motorhome’

5 04 2011

Am 4.4. verabschiedeten wir uns von der brummenden Großstadt Sydney und flogen in Richtung der gemächlicheren Ostküste.

Brisbane – wie viele vorher meinten “Braucht man nicht unbedingt zu sehen” – überraschte uns mit einem sehr angenehmen, gemütlichen Flair, das uns zu einem ausgiebigen Stadtrundgang verleitete. Wir entdeckten eine gemütliche Fußgängerzone und rund um den Pier ließen wir den Abend stimmungsvoll in die Nacht übergehen.

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Zurück im Hotel kam allerdings der große Dämpfer und das erste richtige Stimmungstief auf unserer Reise: Der Blick in die Zeitung verhieß nichts Gutes, genauer gesagt der Wetterbericht, denn er war einfach nur frustrierend. Er prognostizierte die ganze Woche von Dienstag bis Sonntag Regen, Regen, Regen – egal ob Brisbane oder nördlich oder südlich davon.
Der nächste “Hammer” kam, als wir lasen, dass in Japan nun sogar schon radioaktives Wasser ins Meer gelassen wurde … in den schönen Pazifik, den wir entlang der Ostküste und später auch in der Südsee sowie in Hawaii für einige Zeit “unser Eigen” nennen. Ohne Worte.

Trotz all unserer “Sorgen” übernahmen wir am 5.4. unser Wohnmobil, den Spirit 2 TS Ultima von Maui (wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf dieses neuere Modell). Es bot wirklich viel Platz und Komfort: Mercedes Sprinter, 7,25m lang, 2,33 m breit, 2,8m hoch, Automatik, mit kleinem WC und Dusche, Heiß-/Kaltwasser, Küchenzeile mit Spüle, Mikrowelle, Gasherd, alle möglichen Geschirrutensilien, außen angebrachtem Gasgriller (nach mehrmaliger Anwendung konnte sich manch’ Grillexperte doch noch ein wenig damit anfreunden …  aber trotzdem: nichts geht über einen richtigen Holzkohlegrill – einige unserer treuesten Leser werden hier sicherlich kopfnickend zustimmen, oder?)  und sonst notwendiger Campingausstattung. 
Und es gab so viel Stauraum, dass sich dies mit der Zeit fast als “Herausforderung” darstellte. Mehrmals täglich stellte sich jemand (es war immer die gleiche Person und wie soll es anders sein sie war weiblich) die Frage: “Hm, wo hab’ ich das noch einmal schnell hingegeben?” Die Antwort war ganz einfach: “Ich weiß es nicht mehr” :-)

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Nach einer genauen Einschulung starteten wir dann gleich einmal in den Regen. Aber welche Richtung sollten wir nehmen? Nach ein wenig hin und her entschieden wir uns uns Richtung Süden zu bewegen. Die Fahrt war ein Wechselbad der Gefühle – Regen und Sonne, Sonne und Regen.



Sydney

4 04 2011

Am 29.3. traten wir die Anreise von Neuseeland nach Australien an und landeten nach knapp 3 Flugstunden in Sydney. Unser Hotel, das Mercure Sydney,  befand sich in der George Street, die man mit der Mariahilfer Straße in Wien vergleichen kann, aber natürlich um einiges länger und viel “busy’er”.

Die 7 Tage, die wir in Sydney verbrachten, waren mit Sightseeing, essen, flanieren und doch auch mit ein bisschen Shopping ausgefüllt.
Wir besichtigten u.a.:
– die weltberühmte Oper,
– das Viertel “The Rocks”,
– die Harbour Bridge, die uns beim Überqueren der Brücke einen tollen Blick auf die  
   Sydney-Skyline ermöglichte,
– Darling Harbour (ein nobles Hafenviertel, das sich am Abend in eine Ausgehmeile
   verwandelt),
– Government House,
– den botanischen Garten,
– das Parlament
– die Bibliothek
– den Surferort und –beach Manly
– das Sydney Aquarium (natürlich mit Haien, Rochen und Quallen vertreten :-)
– und den wunderschönen Taronga Zoo mit Koalas, Kängurus, Walabys, Opossums
   uvm.

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Wie schon vor unserer Abreise vereinbart, trafen wir uns mit Benjamin, der hier in Sydney sein Auslandssemester auf der ‘University of Syndey’ absolviert und uns als Insider so manch tollen Tipp für diese Stadt geben konnte (Danke nochmals!).
Wir besuchten gemeinsam die wunderschöne Universität und verbrachten gemütliche Stunden im Café und abends bei ein, zwei Bierchen.

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Sydney – die Sonnenstadt Australiens – zeigte sich uns leider mit sehr wechselhaftem Wetter. Zu Beginn war es sonnig und heiß, danach bewölkt mit dem einen oder anderen kurzen Regenschauer und Wind. Am Abreisetag zeigte sie sich wieder von ihrer besten Seite mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Neben Sightseeing konnten wir zum Glück für Claudia auch einen Tag für Shopping einlegen. Markus erledigte brav seine “Briefmarken-Hausübung” und wagte sogar einen Besuch beim Friseur :-)

Kulinarisch entkamen wir dank der ‚”Multikulti-Stadt” zum Glück dem Junk Food und genossen spanische Paella, japanische Küche und Seafood am Fish Market. Durch Zufall fanden wir auch eine ‘German Bakery’, die wirklich so auftischte wie zuhause, mit leckeren Vollkornweckerln, Zwetschken-Streusel-Kuchen und gefüllten Blätterteigtascherln und richtigem Schwarzbrot (einziger Wehrmutstropfen: für Claudia gab es keine Butterkipferl und Olivenweckerl … also keine Konkurrenz für die Bäckerei Moser ;-)

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Milford Sound

28 03 2011

Von Queenstown fuhren wir in das ca. 2 Stunden entfernte Städtchen Te Anau, das liebevoll am gleichnamigen See lag und verbrachten dort unsere letzten beiden Nächte auf der Südinsel. Unsere finale Station in Neuseeland war ‘Milford Sound"’, eine Fjordlandschaft wie aus dem Bilderbuch.

Wir brachen früh am Morgen auf um pünktlich unsere gebuchte Bootstour (Milford Sound Nature Cruise) starten zu können. Zum ersten Mal auf unserer Reise hatten wir das Problem “Was ziehen wir bei Temperaturen von 2 °C wohl an?” Zum Glück hatten wir ja nicht so eine große Auswahl und entschieden uns einstimmig für folgende Variante: Fleeceweste + Softshelljacke.

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Auch wenn es ziemlich kalt an Deck war und der Wind uns um die Ohren blies, kamen wir voll auf unsere Kosten. Umgeben von gigantischen Fjorden, brausenden Wasserfällen, spielenden Seerobben, glasklarem Meer und wunderbarer Stille, genossen wir die Aussicht auf die den Fjord umgebenden Berge in vollen Zügen.

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Ein wenig durchfroren, aber glücklich dieses Naturschauspiel erlebt haben zu dürfen, mussten wir wohl oder übel zurück nach Te Anau um am nächsten Morgen weiter nach Queenstown zu fahren, wo wir am 29.3. unsere Weiterreise ins nächste Land antraten.

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Australien wir kommen!

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Westküste & Queenstown

26 03 2011

Um an unsere letzte Destination auf der Südinsel zu gelangen, fuhren wir Richtung Süden entlang der Westküste. Diese zählt zu den regenreichsten Regionen der Welt – es regnet hier an ca. 165 Tagen oder mehr im Jahr und wenn es hier regnet, dann aber so richtig (davon durften wir uns auch in Queenstown selber überzeugen).

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Die Einheimischen, die an der Westküste leben (nur ca. 1% aller Kiwis) – auch “Coaster” genannt – waren ein etwas eigentümliches Völkchen. Man könnte sie fast mit dem Landschaftsbild dieser Halbinsel vergleichen: etwas rauer, kantig und schroff.

Neben dem vielen Regen sind die nervigen kleinen Monster, genannt “Sandflies”, ein weiteres Merkmal der Westküste und eine unglaublich juckende Angelegenheit. Die kleinen Biester saugen wie unsere Gelsen das Blut aus jeder unbedeckten Stelle der Haut, die sie erreichen können. Die Bissstellen jucken aber leider noch mehrere Tage danach ohne Ende :-(

Unser Weg führte uns über Greymouth, Hokitika und Whataroa nach Franz Joseph (wo der Ort und sein Gletscher den Namen unseres berühmten Kaisers tragen) und dann weiter bis Wananka.

In Wananka schwangen wir uns dieses Mal in die Lüfte und unternahmen einen Tandemflug im Paragleiten. Wir starteten vom Mt. Aspiring und konnten einen schönen Blick auf den Lake Wanaka und die umliegenden Berge genießen.
Was wir Euch sehr ans Herz legen, falls jemand in nächster Zeit ebenfalls ans Paragleiten denkt: Bitte unbedingt gut passendes Schuhwerk tragen, sonst kann es passieren, dass man nur mit einem Schuh an den Füßen abhebt (Claudia kann Euch sicher gut beraten) :-)

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Queenstown, eine kleine gemütliche Stadt, erinnerte uns ein bisschen an einen regen Skiort in Österreich. Sportfachgeschäfte, Restaurants, Lokale, Souvenirshops und exklusive Boutiquen gab es dort zu genüge. Die Fußgängerzonen, die  kleinen Gassen und die Hafenpromenade luden zum Bummeln und gemütlichen Verweilen in so manchem Café ein und am Abend besuchten wir, fast schon traditionell, ein irisches Pub.
Wir hatten das Glück ein Rugbyspiel zweier lokaler Mannschaften aus nächster Nähe zu sehen. Und wenn man von Rugby nicht allzu viel versteht so wie wir, dann lässt dies viel Raum für Interpretationen :-) Aber wie so oft fand sich ein freundlicher Kiwi, der so nett war und uns die Welt dieses Sportes etwas näher brachte (Rugby ist in Neuseeland der absolute Nationalsport, dem man sich nicht wirklich entziehen kann, wenn man etwas länger im Land unterwegs ist – ein interessantes Spiel mit wirklich sehr viel Körpereinsatz).

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Abel Tasman Nationalpark

22 03 2011

Zum ersten Mal gestaltete sich die Suche nach einer (dem strengen Kriterienkatalog von Claudia entsprechend passenden) Unterkunft etwas schwieriger (vermutlich deshalb weil wir mit  3-4 Nächten doch länger als sonst bleiben wollten und auch gerade Wochenende war). Letztlich fanden wir aber in dem kleinen Küstenort Marahau, unmittelbar am Eingang des Nationalparks, eine wahre Perle. Die ‘Abel Tasman Ocean View Chalets’ boten kleine schmucke Holzhäuschen, liebevoll in den Hang gebaut und umgeben von den Ausläufern des Nationalparks, sprich Natur pur.

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Die 4 Tage verbrachten wir mit einer guten Mischung aus Activities und “Chilling”:

– Wandern im Nationalpark am bekannten “Abel Tasman Coast Track”
Das Water Taxi brachte uns bis zur Bucht von Anchorage und von dort aus wanderten   wir die Küste entlang am Track zurück bis Marahau.
An einem anderen Tag wanderten wir bis zur Tinline Bay und entlang des ‘Nature Walk’.

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– Kajaktour
Wir mieteten ein Kajak als ‘freedom rental’ (d.h. nach einer Einschulung im Trockenen und im Wasser paddelt man selbst auf eigene Faust los) und erkundeten so den Nationalpark vom Wasser aus. Wir starteten unseren Ausflug mit der Einführung um 8.30 Uhr – puh, war dies in der Badehose noch frisch um diese Zeit (10 °C) – und schließlich ging unsere Tour gegen 10 Uhr los, wo die Sonne schon strahlend vom Himmel schien und uns wärmte. Der Tag selbst war rundum sonnig und wie so oft angenehm warm :-)
Wir paddelten gemütlich die Küste entlang, erkundeten die kleine unbewohnte Insel ‘Adele Island’, wo wir Robben und ihre Babys im Wasser und am Land herumtollen sahen und gönnten uns die mitgebrachten Jausenbrote auf einem kleinen romantischen, nur vom Wasser aus zugänglichen Strand. In einer anderen Bucht wagten wir sogar den Sprung ins kühle Nass und genossen die Sonne am einsamen Strand, der uns ganz alleine gehörte.
Wir waren gut unterwegs, meist schön im gleichen Takt und “fast” immer gleicher Meinung in welche Richtung es gehen sollte (Der Guide warnte uns schon in der Früh mit den Worten: “Kajak bedeutet, dass sich nach 10 Minuten beide nicht mehr lieb haben, da der Hintere immer das Wasser vom Vorderen abbekommt und der Vordere immer in eine andere Richtung fahren möchte, als der Hintere lenkt”).
Nein im Ernst: Es klappte wirklich überraschend gut und sah auch sehr synchron und flott aus. Wir befolgten natürlich die allererste Regel im Kajak: To look good ;-)

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– Porter’s Beach
Am späten Nachmittag erreichten die Gezeiten jeweils den Wassertiefststand und bei absoluter Ebbe hatte sich das Meer jeweils bestimmt 500 Meter oder mehr vom Ufer entfernt. Nach einem ausgedehnten Strandspaziergang (durch kleine Wassertümpel, die das Meer zurückgelassen hatte, über kleine Sandmulden und vorbei an zahllosen Muscheln) ließen wir den Tag in der Abendsonne am Porter’s Beach ausklingen: Wir saßen im Sand, links von uns 1km niemand, rechts 1km niemand, hinter uns 500m niemand und vor uns nur das weite Meer … wirklich skurril. Wenn man da an Griechenland und Italien denkt, wo man oftmals wie die Sardinen liegt…
Wir empfehlen jedem, der einen ruhigen und erholsamen Strand sucht, Porter’s Beach ab 16.00 Uhr :-)

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Von der Nord- auf die Südinsel

18 03 2011

Am 18.3. unternahmen wir die Überfahrt von der Nord- auf die Südinsel Neuseelands mit der Interislander-Fähre ‘Arahura’. Was sich unseren Augen auf dieser Fahrt geboten hat, war – wie so oft in diesem Land – einfach unbeschreiblich schön: Strahlender Sonnenschein (obwohl Regen angesagt war), glasklares Meerwasser, immer wieder kleine Inseln, grüne Hügel, wunderschöne einsame Strandbuchten  und als Krönung Orca Wale, die an uns vorbeizogen. Diese drei Stunden auf der Fähre waren ein toller Einstieg in ein neues Kapitel des so vielfältigen Kiwi-Landes.

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In Wellington gaben wir zur Freude von Claudia unseren fahrbaren Untersatz ab, denn die Mietwagenfirma hatte auf der Südinsel in Picton schon ein neues Auto bereitgestellt. Welch eine Überraschung: Kommt es Euch bekannt vor? Ja stimmt, es ist das Gleiche aber nicht das Selbe :-)

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Über den Queen Charlotte Drive (Panoramastraße) ging’s zu unserer ersten Station nach Nelson. Am nächsten Tag erreichten wir den Abel Tasman Nationalpark von dem wir schon so viel gelesen und gehört hatten.

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Napier & Wellington

17 03 2011

Über Taupo ging es weiter bis zur entzückenden Stadt Napier, wo das Klima mediterran anmutete (sonnige, trockene 30 °C) und die weltweit schönste Ansammlung an Art-Déco Häusern zu finden war.
1931 machte ein Erdbeben die Stadt nahezu dem Erdboden gleich und man baute sie überwiegend im Art-Déco-Stil der 30iger Jahre wieder neu auf. Die Häuserfronten waren schön anzusehen und man hatte tatsächlich das Gefühl, dass jeden Moment ein Auto der 30iger – mit fröhlich winkenden Damen und ihren Hütchen, sowie Herren im schönen Anzug – um die Ecke düste .

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Unsere nächste Station war Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland. Diese Stadt hatte uns nicht so richtig überzeugt, ihren vielgepriesenen Flair und ihren Charme konnten wir nicht wirklich entdecken. Uns präsentierte sich die Stadt eher unspektakulär.

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Entschädigt wurden wir aber durch den Umstand, dass am 17.3. der ‘St. Patrick‘s Day’ war, ein irischer Feiertag, der auch in Wellington heftig gefeiert wurde (vermutlich aufgrund der Nähe zu Großbritannien und der multikulturellen Gesellschaft in Neuseeland). Viele Leute waren grün gekleidet und man hörte irische Musik aus vielen Lokalen und auf der Straße.
In einem typisch irischen Pub feierten wir mit den Einheimischen (gigantisch ist wie freundlich die Leute in Neuseeland sind – stets bereit für ein Schwätzchen, sowie Tipps und Tricks für unsere Reiseroute), lauschten der flotten irischen Live-Musik und tanzten (ja ihr habt richtig gelesen!).

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Adventure Day in Rotorua

13 03 2011

Die Gegend rund um Rotorua ist bekannt für seine Abenteueraktivitäten auf den Wildwasserflüssen (dabei ganz besonders als Mekka für außerordentlich herausfordernde Raftingtrips) und seine verrückten Attraktionen wie “Zorbing”.

Der 13.3. sollte daher als ‘Adventure Day’ in unser Reisetagebuch eingehen:
Markus unternahm eine Raftingtour am  Kaituna River mit der Schwierigkeitsstufe 5 (die höchste kommerziell befahrbare Stufe), in dessen Verlauf der Wildwasserfluss an einer Stelle einen 7m hohen Wasserfall (die Okere & Tutea Falls) hinabstürzt und das Raftingboot mit ihm (angeblich ist der Kaituna River der Fluss mit dem weltweit höchsten Wasserfall, der kommerziell ‘beraftet’ werden kann). Die Tour – vor allem der Wasserfallsturz inkl. ‘flippen’ (umdrehen) des Bootes nach der Landung -  waren Adrenalin pur.

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Doch damit nicht genug, entschieden wir uns am Nachmittag noch eine weitere Attraktion nachzulegen und versuchten uns im “Zorb”, einer Erfindung der abenteuerlustigen Kiwis, wo man in einem großen durchsichtigen Plastikball inkl. ein paar Litern Wassern einen Hügel hinabkugelt – im wahrsten Sinne des Wortes – und dabei ordentlich durcheinander gerüttelt wird und komplett die Orientierung verliert (oben/unten/links/rechts existieren nicht mehr wirklich).  Im Zick-Zack-Kurs ging es eine Hügelbahn mit Steilkurven hinab und es kam einem im Inneren ziemlich schnell vor. Echt lustig!

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Nach diesen Adrenalinschüben entschlossen wir uns den Tag geruhsam ausklingen zu lassen und besuchten ein weiteres Highlight von Rotorua, das Polynesian Spa: Eine Art Thermalzentrum mit 8 verschiedenen Pools, gefüllt mit heißem Wasser der umliegenden Quellen und zum Teil sehr schwefel- bzw. mineralhaltig (angeblich sehr gesund und heilsam für Gelenke und Haut).



Auf den Spuren der Hobbits & Maori

12 03 2011

Von Coromandel ging es weiter nach Süden ins Zentrum der Nordinsel Richtung Rotorua. Auf der Suche nach den Spuren der weltbekannten Trilogie “Der Herr der Ringe” wurden wir in Matamata fündig.

Hier entdeckten wir doch tatsächlich das “Auenland”, die Heimat der kleinen Hobbits. 
Hobbiton” war der Originaldrehschauplatz und das Movie-Set der Szenen gewesen, die sich im Hobbitdorf abgespielt hatten (z.B. Bilbo’s Geburtstagsfeier, das Raketenschauspiel von Gandalf als er mit seinem Wagen ins Dorf einzog, Bilbo’s Geburtstagsrede vor dem großen Baum als er sich unsichtbar machte…). Wir sahen u.a. auch die Hobbithäuser von Sam/Frodo/Bilbo, die Mühle, die Brücke, das Wirtshaus, die Gemüsefelder rundum, die Natur des Auenlandes, uvm. 

Wir hatten Glück dass die Dreharbeiten zum neuen Film “Der Hobbit” noch nicht begonnen hatten, denn so konnten wir alles besichtigen. Auch waren die Drehschauplätze in den letzten 12 Monaten rundum renoviert und zum Teil ganz neu aufgebaut worden und erstrahlten somit in vollem Glanz.

Wir haben viel Kurioses über die Dreharbeiten und den unglaublichen logistischen Aufwand erfahren. Eine sehr spannende Führung in eine andere Welt.

Kleine Anekdote am Rande: Nicht an jedem sonnig warmen Spätsommertag ist es ratsam Flip Flops zu tragen, denn so kann es passieren, dass man ungewollt fast eine Filmrolle angeboten bekommt. Zitat der Führerin zu Claudia: “Ohh, Sie könnten ja ein Hobbit sein, mit so kleinen Füssen”. Jaja, Claudia’s kleine Füße … also doch ein kleiner Hobbit …

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Leider dürfen wir sonst keine Fotos vom Hobbitdorf online stellen, da wir unterschreiben mussten diese nicht im Web zu präsentieren (Hollywood lässt grüßen).

In Rotorua, das berühmt für seine Mineralquellen, Geysire und seine Geothermik ist, verbrachten wir 3 Nächte. Zu Beginn gewöhnungsbedürftig war der Umstand, dass die Luft erfüllt war von einer eigentümlicher Duftnote nach faulen Eiern (aufsteigender Schwefelwasserstoff), doch nach wenigen Stunden Aufenthalt gewöhnte man sich daran und nahm ihn nicht mehr wirklich wahr.

Wir besuchten ein Dorf der Maori (das Thermal-Village Whakarewarewa), in dem die Maori im Einklang mit den vielen umliegenden Geysiren und vulkanischen Aktivitäten leben.

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Coromandel Peninsula

10 03 2011

Von Northland aus führte uns unsere Reise weiter auf die Coromandel Peninsula (Halbinsel), mit einer dünnen Besiedelung, aber einer Landschaft, die das Auge täglich erfreute. Wir durften den bisher schönsten Eindruck erleben, als wir eine kleine Anhöhe bestiegen und unser Blick auf eine Bilderbuchlandschaft von saftigen Wiesen, sanften Hügeln, entspannten Schafe und dem unendlichen Horizont des Meeres fiel – wir saßen eine Stunde lang und staunten nur.

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In dieser schönen Gegend packte uns die Lust uns “richtig anzustrengen” und wir unternahmen unsere erste “Kiwi-Wanderung”. Wir erklommen den “Castle Rock” und hatten am Gipfel einen grandiosen Ausblick über alle umliegenden Buchten und Berge.

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In Coromandel konnten wir auch richtig gute neuseeländische Küche und deren Köstlichkeiten genießen wie z.B.: Fisch, Scampi in Knoblauch, Frühlingsrollen gefüllt mit zerkleinertem Muschelfleisch, geräuchertem Lachs und zu Markus‘ Freude frische, echte, lokale Austern. Mahlzeit!

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Northland

7 03 2011

Von Auckland aus ging unsere Reise Richtung Norden, ins sogenannte Northland.

Erste Station war die Tutukaka Coast, die an sich wunderschön zum Baden, Schnorcheln und Tauchen wäre, wo uns aber leider ein starker Regentag einen Strich durch die Rechnung machte. Somit düsten wir am nächsten Tag gleich weiter in Richtung Norden.
Mit diesem Regentag war auch der Herbst ins Land gekommen: Die Temperaturen gingen um 4-5 Grad zurück (wobei noch immer angenehm mit ca. 20-25 °C und viel Sonnenschein), aber morgens/abends konnte man schon einen Pullover vertragen.

Unsere nächste Destination war Paihia, in der schönen Bay of Islands, wo wir uns für drei Nächte in einem kleinen Hotel einquartierten.
Wir erkundeten die Gegend und entdeckten einen netten Ort namens “Kerikeri” (die Neuseeländer sprechen es “Kirikiri” aus), der von zahlreichen Obst- und Gemüseplantagen umgeben war und sich wunderbar zum Spazierengehen eignete.

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Nach dieser “Anstrengung” wurde es wieder einmal Zeit für eine Kaffeepause ;-) und wir entdeckten zufällig das Café “The Falls”, das einem Einfamilienhaus mit äußerst gepflegtem Garten ähnelte und eine herrliche Terrasse mit endlosem Ausblick in die Natur zum Ausspannen hatte. Als wir dort so gemütlich saßen und in die weite Ferne blickten, dachten wir beide: So könnte unser Traumgrundstück aussehen. Tja, aber wie nur dieses wunderschöne Grundstück nach OÖ transportieren? (Wird wohl nix, also bleibt uns nichts anderes übrig als weiter zu suchen). Aber für alle, die noch nicht wissen wie unser Grundstück aussehen soll und uns bei der Suche unterstützen wollen, haben wir es bildlich festgehalten :-)

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Am Tag darauf unternahmen wir eine Tour zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga. Abfahrt war bereits um 7.15 Uhr (zum Leidwesen von Claudia … ihr  zweiter Vorname lautet bekanntlich ja so ähnlich wie ”Morgenmuffel” … siehe Foto), mittels einem speziellem Bus (der auch am Stand entlangbrausen konnte) von “AwesomeNZ”. Unser Busfahrer Craig war nicht nur Chauffeur, sondern auch Guide und Entertainer, ein lustiger und unterhaltsamer Kerl, der den ganzen Tag über immer einen Scherz auf den Lippen hatte. 

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Die erste Station dieser Tour führte uns nach Manginangina, in einen Kauri Forest, wo wir die sehr, sehr alten und riesengroßen Kauri-Bäume hautnah erleben konnten. 

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Weiter ging es zum Cape Reinga, an dessen Stelle die tasmanische See und der pazifische Ozean zusammenstießen, was ein spannendes Schauspiel ergab. Leider konnten wir den bezaubernden, kleinen Leuchtturm, der das Cape “bewacht”  aufgrund eines “Faceliftings” nur von außen besichtigen.

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Das Highlight des Tages war sicherlich das “Sandboarding”. Wir bekamen von unserem Guide kleine Surfboards, erhielten eine Einschulung von ihm über deren optimale Benutzung, stapften danach mit den Boards unter den Armen die nicht mehr endendwollenden Sanddünen hoch und los ging’.

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Das Geheimnis des Erfolges: Bis zur Hüfte auf’s Brett legen, mit den Ellenbogen auf dem Board abstützen, Füße hoch und Vollgas nach unten. Und so sah das Ganze aus:  

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Zum Abschluss fuhren wir noch mit dem Bus am Strand den beeindruckenden Ninety Mile Beach entlang (der in Wahrheit nur 70 Meilen lang ist wie sich nun herausstellte), wo sich die tasmanische See von ihrer rauen, aggressiven Seite zeigt … diese Abenteuerfahrt ist nur bei Ebbe möglich!

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Kleine Wissenskunde:
– Neuseeland besteht aus zwei Inseln: der Nord- und der Südinsel
– Der Zeitunterschied zur Heimat beträgt derzeit +12h
– Es herrscht Linksverkehr, der für uns “auf-der-richtigen-Seite-Fahrer” anfangs eine
   kleine Herausforderung darstellte
– Der Sternenhimmel präsentiert sich uns “verkehrt”, z.B. steht der Große Wagen quasi
  auf dem Kopf
– Faschingsdienstag gibt es zur Freude von Claudia nicht wirklich
– Christchurch: Nach dem verheerendem Erdbeben wird in ganz Neuseeland für 
  die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau gesammelt, gespendet und 
  zusammengeholfen. Die gegenseitige Unterstützung der Menschen in diesem Land ist
  sehr beeindruckend und überall zu spüren
– Unser versprochener kleiner Wissenstest zum Schluss: Was verstehen die
   Neuseeländer unter Kiwis?
   a) Sich selbst
   b) Grüne wohlschmeckende Früchte
   c) Kleine flauschige flugunfähige Vögel



Ankunft in Neuseeland / Auckland

4 03 2011

Am 2.3. kamen wir im Land der Kiwis an (einen kleinen Test, was sich hinter “Kiwis” verbirgt, findet ihr in unserer nächsten Ausgabe der traditionellen “kleinen Wissenskunde”).

Anreise von Thailand nach Neuseeland oder 24+30=16

Damit die Mathematiker unter unserer geschätzten Leserschaft nun nicht glauben wir hätten schon alles vergessen und verlernt, hier die Auflösung unserer Rechenformel: 24h reine Reisezeit von Hoteltür in Khao Lak bis Hoteltür in Auckland und eine gesamte “Wachphase” von 30h, ergaben einen darauffolgenden 16stündigen Schlafmarathon (dafür kennen wir nun alle aktuellen Blockbusterfilme, die gerade im Kino laufen und tw. vor einigen Tagen sogar Oscars bekommen haben – 10h fast nonstop im Flieger fernsehen hält munter, erzeugt aber ein paar klitzekleine Augenringe ;-)

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Auckland

Auckland ist die größte Stadt in Neuseeland und der erste Eindruck über die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft  der Leute, die enorme Ruhe und die Gemütlichkeit dieser Stadt waren für uns sehr beeindruckend. Dies in einer Großstadt zu sehen und zu spüren war für uns etwas ganz Neues.

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Wir verbrachten die beiden Tage mit einem netten Stadtbummel und u.a. – wie soll es auch anders sein – mit  Shopping in der Queenstreet (der neuseeländischen Mariahilfer Straße). @Lisi&Sabi: Ich sag nur ‘Bershka’ in Lissabon…
Ebenso fanden wir noch Zeit um Briefmarken für Helmut zu besorgen (dieses mal sogar gleich 2x erfolgreich, somit könnte man fast sagen: “Hausaufgabe mit ‘Sehr gut’ absolviert”) und natürlich für einen Besuch bei Starbucks.

Am 4.3. haben wir dann auch unseren fahrbaren Untersatz für die nächsten 4 Wochen übernommen und einen Upgrade auf ein um zwei Klassen höheres Fahrzeug bekommen, einen Ford Falcon XR6 mit Automatik, jeder Menge Platz und einer gehörigen Leistung Pferdestärken unter der Haube. Claudia’s erste Reaktion als sie unseres Boliden ansichtig wurde: “Puuh, warum bekommen immer wir die Prolo-Fahrzeuge?”. Okay, zugegeben, es war eine Sportausführung mit Aluflegen und Spoiler am Kofferraum, aber er fuhr sich gut und bot alle Annehmlichkeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war zu Beginn der Linksverkehr, doch mit vereinten Kräften klappte es erstaunlich gut.

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Badetage in Khao Lak

3 03 2011

Am Donnerstag, den 24.2.2011 flogen wir in den Süden Thailands, von Chiang Mai nach Phuket und von dort ging es weiter nach Khao Lak ans Meer, ins Resort “La Flora”, dessen Anlage keine Wünsche offen ließ.

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Die folgenden Tage bis zum 1. März verbrachten wir mit süßem Nichtstun wie z.B. schwimmen, sonnenbaden, lesen, schlafen,…

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Um Euch ein wenig neidisch zu machen: Wassertemperatur 27 °C, Sonne pur, tagsüber Temperaturen um die 34 °C, herrlich feiner und endlos langer Sandstrand,…

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Kleine Wissenskunde:
Khao Lak war damals, am 25.12.2004 schlimm vom Tsunami getroffen worden. Von den verheerenden Schäden ist heute aber nichts mehr zu sehen.



Flight of the Gibbon

22 02 2011

Frühzeitig am Morgen (6.00 Uhr) begann dieser Tag, der einer der besten werden sollte, nein eigentlich der beste, den wir bisher erlebten.

Ein Kleinbus brachte uns mitten in den tiefsten Dschungel wo unser Abenteuer “Flight of the Gibbon” begann. Was uns dort erwartete, wusste keiner von uns beiden so genau.
Hoch in den Bäumen (10, 20, 30, 40 m …) waren mehr als 5 km lange Stahlseile durch den Dschungel gespannt, an denen man an einer Art Klettergeschirr inkl. Seilrolle hängend, von Baumplattform zu Baumplattform düste.

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Gemeinsam mit vier anderen Unwissenden (Jonathan und Maya aus Israel, Bruce aus Colorado/USA und Michael – welch witziger Zufall –  aus Bad Ischl sowie begleitet von den beiden Guides Jo und Sorn, machten wir die Baumkronen unsicher. So sausten wir ca. 3 Stunden durch den Dschungel und passierten ca. 40 Plattformen, 3 Hängebrücken, 2 Abseilstationen, uvm).

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Als Krönung des Tages sahen wir sogar einen Gibbon-Affen mit seinem Baby, die sehr selten zu beobachten sind.

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Und wer Claudia kennt, kann es kaum glauben, dass sie daran Spaß gehabt hat, aber Frauen sind ja bekanntlich immer für eine Überraschung gut :-)

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Unser Fazit: Aus einem ungeplanten Vorhaben können tolle, spannende und vor allem unvergessliche Erlebnisse entstehen :-)

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Chiang Mai

21 02 2011

Am 19.2. erreichten wir, nach einer umfangreichen Tour (~3000 km) Chiang Mai, die “Hauptstadt” des Nordens.

Chiang Mai, eine Stadt mit ca. 400 000 Einwohnern, ist eine sehr lebendige Stadt: mehr als 70 Tempel, heiß (36 °C), viel Verkehr, viele Märkte (Night Bazar, Sunday Bazar, Obst- und Gemüsemärkte,…), Shoppingcenter, dem Himmel sei Dank ab und an eine Starbucks-Filiale (wir kennen sie alle … @Lisi und Sabi: Wie viele Short Café Latte oder Tall Iced Cafe Latte werden es am Tag wohl sein?), zur Freude von Claudia mit Laundries (Wäscheservice) an allen Ecken und Enden, einer Altstadt mit vielen Bars und Lokalen für gemütliche Abende mit Essen und Trinken und zahllosen Taxibussen (rote Pick-Ups mit einer überdachten Ladefläche und gepolsterten Sitzbänken).
Das System der Taxibusse ist sehr einfach aber effektiv: man stellt sich an den Straßenrand, winkt mit der Hand und nennt dem Fahrer das Wunschziel (wenn er es versteht), bekommt ein Ja wenn er in diese Richtung fährt, verhandelt über den Preis (wer wird diesen Part wohl übernehmen??) und springt auf die Ladefläche. Klingt aufwendig, ist es aber nicht, im Gegenteil, es ist sehr praktisch.

Wir verbrachten die Tage in Chiang Mai ohne geplantem Programm – einfach nur in den Tag hineinleben war das Motto (ja ihr habt richtig gelesen! Und wer’s nicht glauben will, der ist gerne eingeladen uns zu besuchen um sich selbst davon überzeugen – über Besuch würden wir sehr freuen :-))

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Thailands beeindruckender Norden

21 02 2011

Der Norden Thailands zeigte sich uns von seiner besten Seite:
Überall trafen wir überaus freundliche Menschen und die Landschaft beeindruckte uns durch ihre Vielfältigkeit sehr (üppiger Dschungel, unendlich viele Reisfelder, atemberaubende Ausblicke von den Bergen, seltene Pflanzen, für uns unzählige exotische Früchte und spannende Bergstraßen mit sehr vielen Serpentinen). Ein neue Erfahrung waren für uns auch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag (ca. 30 °C) und Nacht (ca. 5 °C).

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Unsere Tour führte uns von Thaton weiter über Pai nach Mae Hong Son, direkt an die Grenze von Myanmar. Unterwegs besuchten wir die heißen Quellen und deren Geysire von Pong Duet und die Tropfsteinhöhlen in Tam Lot, die wir regelrecht wie Pioniere mit einem Bambusfloß und einer Petroleumlampe erkundeten.

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Von Mae Hong Son aus, wo wir zwei Nächte verbrachten, starteten wir einen Trip  mit einem Longtail-Boot durch den Dschungel bis zum Dorf der Paduang, besser bekannt unter dem Namen “Langhals-Karen”, einem Bergvolk, dessen Frauen sich reichlich mit goldfarbenen Ringen am Hals und an den Gelenken schmücken. Auf der Fahrt dorthin überquerten wir auch die Grenze zu Myanmar und betraten somit das fünfte Land unserer Reise (Deutschland, Großbritannien, Thailand, Laos und Myanmar).

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Nach all diesen täglichen "Anstrengungen” hatten wir immer das Glück, dass fast jede Hotel- oder Bungalowanlage über einen netten Pool verfügte, an der wir die Tage gemütlich ausklingen lassen konnten um uns ein bisschen zu erholen. Natürlich durfte auch so manche(s) kühle Blonde am Abend nicht fehlen :-)

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Ein besonders tolles Erlebnis war das Elefantenreiten durch den Dschungel. Zu Beginn anständig, wie es sich für brave Touristen gehört, im Korb auf dem Rücken des Elefanten sitzend und nach einiger Zeit selbst das Kommando übernehmend, auf dem Kopf des grauen Riesen mit den Füssen hinter den Ohren. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?!

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Kleine Wissenskunde:
– Täglich um 8.00 Uhr und um 18.00 Uhr ertönt auf allen Radio- und Fernsehsendern die Nationalhymne des Landes, wo alle Bürger aufstehen und mitsingen müssen (Ausnahmen laut unserem Reiseguide sind Autofahrer und Personen, die dies nicht hören können, weil sie z.B. in der Fabrik arbeiten oder gerade kein Radio oder Fernseher in Reichweite haben).
– 95% der Bevölkerung sind Buddhisten und die Religion nimmt einen großen Stellenwert im täglichen Leben ein.
– Um 20.00 Uhr gibt es einen täglichen Fernsehbericht (läuft auch auf fast allen Sendern) über die Arbeit der Königsfamilie des abgelaufenen Tages.
– Ein Großteils des Lebens so scheint es, findet an und auf der Straße statt: Märkte, Essen, Gespräche, Geschäfte,…
– Tischkultur: Löffel in der rechten und Gabel in der linken Hand, wobei diese nur dazu dient die Speisen auf den Löffel zu befördern, welcher dann zum Mund geführt wird.
– das Wichtigste zum Schluss: Vier Dinge, die jeder Thai “zum Leben braucht”:
     – ein Handy
     – einen Fernseher und
     – ein Moped oder wenn er schon ein ganz Großer ist einen Pick-Up



Fortsetzung der Tour Richtung Norden

15 02 2011

Unsere Tour der letzten 3 Tage:

– Lopburi, Pitsanulok, Sukhotai

Lopburi ist bekannt als die Stadt der Affen. Im Zentrum, rund um die Tempelruinen, leben ca. 400 freilaufende Affen, die auf Strommasten und –leitungen genauso herumturnen wie auf Häusern, Tempelruinen oder Besuchern (die sich hochkonzentriert dem Vortrag des Reiseguides widmen und sich dabei ihre Taschentücher aus der Hand klauen lassen).

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Pitsanulok und Sukhotai sind bekannt für ihre Tempelanlagen und –ruinen. In Pitsanulok hatten wir Glück, denn an diesem Tag fand ein Fest zu Ehren Buddahs statt und rund um den Tempel ein Jahrmarkt. An vielen Ständen fanden wir leckere Spezialitäten des Landes wie z.B. frittierte Larven, Heuschrecken, Käfer und gegrillte Kröten … dieses vorzügliche Angebot haben wir leider auslassen müssen, da wir ja gerade vom Mittagessen kamen und gut satt und voll waren ;-)

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– Lampang, Chiang Rai

Mit Ankunft in Chiang Rai haben wir den Norden Thailands erreicht, der zum einen landschaftlich beeindruckend ist, als auch von der Freundlichkeit der Menschen geprägt. Hier fanden wir das Highlight hinsichtlich Tempelanlagen – nämlich einen Tempel ganz in weiß mit unzähligen Mosaikteilchen  aus Spiegelglas.

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– “Goldenes Dreieck” (Länderdreieck Thailand, Laos und Myanmar), Mae Sai, Thaton

Im “Goldenen Dreieck” treffen die drei Länder Thailand, Laos und Myanmar zusammen. Mit einem kleinen Boot unternahmen wir eine Tour am Mekong und legten an der gegenüberliegenden Seite des Flusses in Laos an. Nach einer kleinen Besichtigung der verschiedenen Marktstände steuerten wir gezielt zu den Postkarten, die wir natürlich  mit einer wunderschönen Briefmarke versehen, abstempeln ließen und versendeten um jemanden eine kleine Freude zu bereiten (fühlt sich jemand angesprochen?).

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Weiters findet man im Norden Thailands verschiedene Bergvölker, wie z.B. den Bergstamm der Akha oder Yao, die ihre Traditionen über viele Jahre beibehalten haben. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt wohnen sie in sehr einfachen Verhältnissen und leben von der Landwirtschaft.

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Kleine Wissenskunde: In Thailand schreiben wir das Jahr 2554. Kein Scherz! Die Zeitrechnung der Thai beginnt 543 Jahre früher als unsere, denn sie beginnt mit dem Tod von Siddhartha, dem Gründer des Buddhismus. Nur bei Verträgen mit Europäern wird das Jahr 2011 geschrieben.



Ayutthaya

12 02 2011

Heute besichtigten wir Ayutthaya – die Stadt der Könige, die über 400 Jahre glanzvolle Hauptstadt von Siam war und viele eindrucksvolle Tempelanlagen besitzt, u.a. einem goldenen, kolossalen Buddha, dem größten "sitzenden Buddha" Thailands.

Den gemütlichen Abend verbrachten wir, u.a. unterstützt von ein paar genussvollen Thai-Bieren, bei herrlich angenehmen 25 °C auf der Terrasse unseres Hotels mit wunderschönem Blick auf das nächtliche Treiben am Krungsri River.
Das hatten wir uns auch redlich verdient! Die Temperaturen untertags sind halt doch noch etwas ungewohnt wenn man aus der Kälte kommt ;-) und lassen sich am besten mit Pool, Bier oder Cocktails (@Lisi, Martina, Sabi und Nici: ratet mal: was trinkt Claudia wohl ?) aushalten.



Start unserer 10tägigen Rundreise in den Norden Thailands

11 02 2011

Unsere Tour begann mit der Abholung vom Hotel in Bangkok durch unseren Reiseguide Gai am Freitag Morgen zu fast schon nachtschlafener Zeit um 7.30 Uhr. Unser Fortbewegungsmittel für die nächsten 10 Tage war ein sehr geräumiger japanischer Mittelklassewagen (@Axi: leider kein Mazda) mit einer unheimlich gut funktionierenden Klimaanlage, die Gai mit Liebe auf die höchste Stufe stellte – eine oder einer war darüber ganz begeistert (Interpretationen erlaubt).

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Unser erster Tag führte uns von Bangkok zum Khao Yai Nationalpark mit:
– dem berühmten Wasserfall aus dem Film “The Beach” mit Leonardo DiCaprio)
– Wanderung mit einem Ranger durch den Dschungel 
– Fledermaushöhlenbesichtigung (ein unglaublich beeindruckendes Schauspiel vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne: Millionen und Abermillionen an Fledermäusen starteten bei Abenddämmerung aus ihrer Höhle in die Freiheit und bildeten eine kilometerlange nahezu nicht endenwollende Schlange)
– Nachtsafari mittels Offroad-Pickup auf der Suche nach in freier Wildbahn lebenden Tieren des Dschungels

Wasserfall von The Beach

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Der Tag auf den wir so lange gewartet hatten

9 02 2011

Endlich ging es los – der Tag auf den wir so lange gewartet und auf den wir uns so intensiv vorbereitet hatten, war schließlich doch gekommen. Das Abenteuer um die Welt konnte beginnen. Der Rucksack wurde fertig gepackt und nach einem letzten Blick zurück begann unser Abenteuer mit der ersten Station in der Metropole Eferding, dem Nabel der Welt und Ausgangspunkt für (hoffentlich) 129 Tage oder 19 Wochen oder 4,5 Monate oder mehr als 3000 Stunden rundum den ganzen Globus.

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Als Beweis, dass wir wirklich schon dringend urlaubsreif waren, hier gleich mal einen Eindruck für alle, die es nicht glauben wollen:

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Von München ging es mit der British Airways (als Teil des OneWorld-Round-the-world-Tickets) nach London Heathrow (Claudia hatte vom Piloten eine “Notlandung” für einen überlebensnotwendigen Zwischenstopp für eine Runde Starbucks Café Latte gefordert) und anschließend flogen wir 11h weiter nach Bangkok.
Wow, war dies ein Gefühl als wir bei 30 °C ins Taxi stiegen … die warmen Temperaturen waren schon was Feines  … ach ja bei Euch ist es ja auch fast so warm … T’schuldigung haben wir vergessen ;-)

Nach 25h Reisezeit bezogen wir unser erstes Hotelzimmer auf dieser Reise – bei der Anreise mit dem Taxi bewahrheitete sich, dass Taxifahrer in Bangkok zwar antworten mit “Yes, Yes, Yes” aber in Wahrheit keinerlei Plan haben, wo sie hin sollen – daher am besten immer selber einen Plan haben und diesen optimalerweise gleich ausgedruckt für den Taxifahrer bereithalten (kommt Euch ja sicher bekannt vor…). 



Bald gehts‘ los

7 02 2011

Coming soon – am 9. Februar 2011 gehts los…

Aber halt, hätte es hier nicht heißen sollen „Am 6. Februar geht’s los“?
Stimmt, aber manches Mal gibt es Dinge, die sich denn doch nicht an des Markus‘ gut augeklügelten Plan halten … hmm, es gibt halt Dinge, die kann selbst ich nicht planen … komisch. Genau rechtzeitig 3 Tage vor dem lange geplanten Abflug streckte mich (Markus) eine mords Grippe mit Bronchitis darnieder und es hieß Bett hüten, Tee trinken, Antibiotika schlucken und noch ein paar Medikamente mehr gegen Fieber und Bronchitis genießen. Der berufliche Stress fiel ab und der Körper meinte ‚Juchhu, das nütz‘ ich aus‘. Ein toller Start, aber der Vorfreude tat es keinen Abbruch. Im Gegenteil wie heißt es doch so schön „Vorfreude ist die schönste Freude“  und dieser durften wir somit noch 3 Tage länger frönen.
Und wie Claudia immer so schön sagt: Wer weiß wofür es gut ist … und so ist – nach dem Abklingen des ersten großen Grippeschubes – halt dieser Blog entstanden, mit dem Netbook im Bett und umringt von literweise Tee und köstlichen Tabletten.

So steht Euch der Blog nun bereit uns auf unserer Reise zu begleiten, die hoffentlich nun wirklich am 9. Februar im zweiten Anlauf starten kann.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis:
Wie ihr wisst haben wir uns lange gewehrt einen eigenen Blog zu erstellen, da dies ja mit viel Arbeit verbunden ist – und bei uns als Perfektionisten… Aber da ihr alle gemeint habt „es genügt doch wenn ihr ab und zu, so alle zwei Wochen mal, ein paar Fotos raufstellt“ … werden wir diesem Kompromissvorschlag folgen und immer wieder mal, aber nicht rund um die Uhr, von unseren Erlebnissen berichten.

In diesem Sinne:
„Die Welt ist ein Buch. Wer nicht reist, sieht nur eine Seite davon.“
(Marcus Aurelius)

 
Weltkarte mit Reiseroute

Viel Spaß beim Schmökern in unserem Buch der Reisewelt wünschen Euch
C&M